Spielraum des Anwalts zurechtfertigen?

Hallo liebe Freunde…
Angenommen Person A wendet sich an einen Anwalt, unterschreibt die Vollmacht und die vergütungsvereinbarung.
Der Anwalt erzählte im erstgespräch dem Mandanten, er müsse nur eine Anzahlung tätigen bevor er aktiv wird und ansonsten tragen alle Kosten die Rechtsversicherung - die daten hat er auch erhalten.
Nun denn, dem Anwalt fehlen vielerlei Dokumente, Person A ruft ständig an ob auch alles angekommen ist, ob noch etwas fehlt und ähnliches. Person A informiert sich eigenständig was der Anwalt alles für Dokumente benötigt, der Anwalt jedoch ist seit genau 5 Tagen nicht erreichbar, siene Mitarbeiter wimmeln einen ab, es heißt er ruft zurück, aber nichts geschieht von alle dem.

Person A erfährt kurz darauf, dass ein bestimmtes Dokument noch fehlen würde, und ist sehr verwirrt da er ständig andere Mitarbeiter am Telefon hat die ihm immer was anderes erzählen, er beeilt sich und verschickt das fehlende Dokument auch, in der Hoffnung sein Anwalt wird aktiv. Die gesamte Kanzlei ist verplant und nicht ordentlich im Arbeitsprozess, so werden eingehende emails nicht beantwortet und ähnliches, außerdem melden sie sich NIE bei Person A!

Nun erfährt Person A jedoch, dass sich sein Problem von selbst gelöst hat und er gar keinen Anwalt mehr braucht. Person A ist sehr glücklich, ruft sofort beim Anwalt an, erhält diesen wieder mal nicht ans Telefon sondern eine weitere neue Mitarbeiterin. Dieser erklärt er seinen Fall und fragt ob er seine 200€ Anzahlung zurück erhält. Die Mitarbeiterin sagt ja klar wir sind schließlich gar nicht tätig geworden ihr fall wurde gar nicht bearbeitet. Person A muss nur per email noch einmal bestätigen dass der Fall geklärt ist und soll seine Kontodaten mit eingeben, für die Rückzahlung der Anzahlung.

Plötzlich erhält Person A eine weitere Nachricht vom Anwalt, mit einer Rechnung von 620€ von der noch 420€ zu zahlen sind. Person A ist sehr verwundert ruft bei der Kanzlei an und plöätzlich wenn es um eine Rechnung geht ist auch ein Anwalt zu sprehen der erzählt er sei verpflichtet eine Rechnung zu erstellen, laut dem Gesetz.

Person A schreibt kurze Zeit nach dem Gespröch eine eMail über die Homepage der Kanzlei und erwägt eine Ratenzahlung und an sich auf einen Verzicht vom Anwalt. Nun 3 Monate später erhält Person A erneut eine Rechnung vom Anwalt.

Was soll person A tun? Muss er zahlen? Vorallem der Anwalt war wirklich nie aktiv es ist doch eher eine abzocke! Nehmen wir an bei Person A ging es um eine STudienplatzklage für 2 Universitäten und pro Fall nahm der Anwalt 100€ Anzahlung. Nun hatte Person A doch eine Zusage erhalten und … außerdem war der Anwalt sehr hinterlistig, da er Person A riet sich 10 Universitäten zum einklagen auszusuchen, hätte Person a diesgetan säße er jetzt auf einer rechnung in 10facher höhe!

Am meisten verwundert ist Person A von der Rechnung, in der 80€ Telekommunikationsgebühren eingefordert werden! WOFÜR? Es wurde kein Brief/Telefonat auf Kosten der Kanzlei geführt für Person A, außer die Rechnung die kam sofort!

Hallo!

Der Großteil Deiner Erzählung schildert ein altbekanntes Anwaltsleiden: „Gut“ informierte Mandanten, die sich irgendwann für schlauer halten als der Anwalt und deshalb jeden Tag anrufen, um ihm seinen Job zu erklären. Wenn der Anwalt aber glaubt, selbst ganz gut zu wissen, wie er zu arbeiten hat, dann kann ihm so ein Verhalten schon mal auf die Nerven gehen. Und weil er zum Überleben unbedingt darauf angewiesen ist, mehrere Mandante gleichzeitig zu bearbeiten und dabei bevorzugt die Mandanten zu behandeln, bei denen auch tatsächlich irgendetwas anliegt, können die, die glauben, der Anwalt benötige dringend noch irgendein Dokument, schon mal ins Hintertreffen geraten. Da hat er nun mal nicht jeden Tag ein Stündchen Zeit, sich Vorlesungen darüber anzuhören, wie er zu arbeiten hat.

Jetzt zu der Mitarbeiterin: Wer so einen Quatsch erzählt, hat auf diesem Posten nichts zu suchen. Der Vergütungsanspruch beginnt mit der Beauftragung, das weiß nicht nur jede Fachangestellte/Sekretärin, sondern das muss auch jeder wissen, der zu einem Anwalt geht, mit diesem ein Beratungsgespräch führt und einen Auftrag erteilt. Der Anwalt betreibt diesen Aufwand nicht etwa, weil er selbst keine Probleme hat und sich deshalb mit Problemen anderer Leute beschäftigen will, sondern um Geld zu verdienen.

Nun zu der Auslagenpauschale: Bei zwei Angelegenheiten sind 80 Euro mindestens 40 Euro zu viel. Außerdem ist es tatsächlich so, dass die Auslagenpauschale nur dann anfällt, wenn auch ein Brief, ein Fax oder ein Anruf nach draußen geht und somit wirklich Auslagen entstanden sind.

Das von dir beschriebene Anwaltsleiden kann ich mir gut vorstellen, doch es war in diesem Fall nicht so.
Es fehlten wichtige Dokumente, da jedoch der Anwalt nie zu erreichen war wusste Person A nie welche Dokumente fehlen. Erst durch das Internet fand Person A andere leute die bei dem Anwalt sind, diese schilderten Person A z.B. dass das Abiturzeugnis wichtig sei, und zwar beglaubigt und ähnliches, desweiteren hat der Anwalt bei anderen Personen die Fristen verschlafen um sich einzuklagen, das gleiche hat er auch bei mir getan. Ich denke nicht dass es sich hier um einen seriösen fall handelt.
Dies einmal vorweg, es hat schon seinen Grund warum Person A so reagiert hat.

Der ANwalt sagte Person A im erstgespräch nämlich, dass wenn Person A schnellst möglich alles einreicht Person A bessere Chancen hat als leute die sich später einklage und damit der ANwalt alles schnell bearbeiten kann muss Person a alles schnellst möglich erledigen. Dies tat Person A doch wie vom Anwalt versprochen kam es nicht dazu, dass Person A innerhalb von 3 Wochen eine Antwort erhält. Desweiteren sagten viele Mitarbeiter beim gespräch als Person A gefragt hat wie lange der Fall dauern wird, dass solche Fälle für gewöhnlich 3-4 Monate lang gehen. Daraufhin sagte Person A Herr… sagte jedoch es dauert maximal 3-4 Wochen bis man eine Antwort erhält. Dann hieß es nur ja wenn Herr Anwalt dies so sagt wird es so sein.

Person A hat lediglich so sehr „genervt“ weil

  1. falsche Versprechungen gemacht worden.
  2. ständig verschiedene Angaben von verschiedenen Mitarbeitern getätigt wurden

Wie soll man sich da aufgehoben fühlen? Wenn einem ständig jemand etwas anderes erzählt, so hieß es z.b. nach dem Erstgespräch Person A muss nur eine Vergütungsvereinbarung unterschreiben abschicken und erhlt dann am Tag darauf die Vollmacht die zu unterschreiben ist. 3 Tage später kam noch nichts. Klar macht man sich als Klient gedanken und will wissen wieso da so viele falschen angaben gemacht werden die alle nicht eingehalten werden.

So wie es aussieht verhält sich der Anwalt also legitim und man muss die Rechnung begleichen. Doch die Telekommunikationskosten lassen sich entschärfen denke ich. Oder lässt sich da etwas anderes drehen?

Findet noch jemand zeit mir kurz behilflich zu sein? :smile:
Ich würde gern wissen wie man sich verhalten kann da es glaub ich eilt.
Vielen Dank!