einen interessantes Beispiel für das Gleichgewicht von John
Nash gefunden. Nur leider ist mir das erste Beispiel mit den
Autos noch nicht ganz klar.
Wenn doch der eine Fahrer wechselt, der andere bleibt, so
ändert doch nur ein Spieler seine Strategie, was für beide
profitabel ist.
Stimmt. Obwohl es der Vorstellung zuwiderläuft, dass die Strasse ‚nur‘ 2 Spuren haben soll. Und warum beide Autofahrer auf derselben Spur fahren sollten…
Bei dem Gleichgewicht heißt es aber, das ein Strategiewechsel
unprofitabel sei, wenn nur ein Spieler seine Strategie
wechselt.
Das Problem ist, dass der eine Fahrer seine Entscheidung _unabhängig_ vom anderen zu treffen hat (unvollständige Information). Also geht der eine davon aus, dass der andere ausweichen wird. Aber hier geht es direkt um das eigene Leder, was diese Grundsätze wohl zurücktreten lässt
Aber man sieht schon: das Beispiel mit 2 Autos auf einer Spur kommt im realen Leben nicht oft vor und ist etwas unglücklich gewählt.
Was verstehe ich falsch?
s.oben. Von der Theorie her ist das schon richtig, aber da fehlt schlicht der Praxisteil.
Dass ich das jetzt richtig verstanden habe. Das Beispiel ist ganz genau genommen falsch.
Denn auch wenn auf dieser Internetseite wechseln, bleiben und bleiben, wechseln als Gleichgewicht dargestellt wird, wäre folgendes Beispiel besser.
Zwei Autofahrer kommen sich auf zwei verschiedenen Fahrbahnen entgegen. Wenn nun der eine seine Strategie wechselt, d.h. die Fahrbahn wechselt ohne dass der andere auch seine Strategie (Fahrbahn) wechselt, so haben beide einen Nachteil. Nur wenn beide die Strategie (Fahrbahn) wechseln, haben beide gewonnen.
Dass ich das jetzt richtig verstanden habe. Das Beispiel ist
ganz genau genommen falsch.
Zumindest ist es nicht gerade realistisch
Denn auch wenn auf dieser Internetseite wechseln, bleiben und
bleiben, wechseln als Gleichgewicht dargestellt wird, wäre
folgendes Beispiel besser.
Zwei Autofahrer kommen sich auf zwei verschiedenen Fahrbahnen
entgegen. Wenn nun der eine seine Strategie wechselt, d.h. die
Fahrbahn wechselt ohne dass der andere auch seine Strategie
(Fahrbahn) wechselt, so haben beide einen Nachteil.
Stimmt.
Nur wenn
beide die Strategie (Fahrbahn) wechseln, haben beide gewonnen.
Also sagen wir, dass beide auf der selben Straßenseite sich entgegenkommen, der eine Autofahrer nimmt die Hände vom Steuer, um den anderen zu signalisieren, dass er manövrierunfähig ist, was der andere auch versteht. Darauf wechselt der andere die Straßenseite.
Beide habe den gleichen Gewinnt -> Gleichgewicht, aber nur einer hat seine Strategie geändert, was laut der Definition vom Nash-Gleichgewicht zum Verlust führt.
Macht nix, bin mit dem Buch ‚Spieltheorie‘ von Christian Rieck aus dem Gabler Verlag bewaffnet
Also sagen wir, dass beide auf der selben Straßenseite :sich
entgegenkommen, der eine Autofahrer nimmt die Hände vom
Steuer, um den anderen zu signalisieren, dass er
manövrierunfähig ist, was der andere auch versteht. arauf
wechselt der andere die Straßenseite.
Beide habe den gleichen Gewinnt -> Gleichgewicht, aber :nur
einer hat seine Strategie geändert, was laut der efinition
vom Nash-Gleichgewicht zum Verlust führt.
Beide haben ihre Strategie geändert, siehe unten
Das ist aber trotzdem nicht der Fall.
Was verstehe ich schon wieder falsch?
Das Stichwort ‚unvollständige Information‘ wurde missachtet: durch das Handzeichen wurde eine weitere Information geschaffen und der Entscheidungsraum vervollständigt. Jetzt können beide Fahrer eine für sich selbst optimale Entscheidung treffen. Also den Unfall verhindern
Das Stichwort ‚unvollständige Information‘ wurde missachtet: durch :das Handzeichen wurde eine weitere Information geschaffen und der :Entscheidungsraum vervollständigt. Jetzt können beide Fahrer eine für :sich selbst optimale Entscheidung treffen. Also den Unfall verhindern :
Und obwohl nur der manövrierunfähige dann auf der Straßenseite bleibt und der manövrierfähige die Straßenseite wechselt, ändern beide ihre Strategie? Ist mir leider noch immer nicht klar.
Zwar können beide durch das Handzeichen eine Entscheidung treffen, was für mich aber immer noch nicht heißt, dass „auf der Straßenseite bleiben“ eine Strategieänderung bedeutet, sondern, dass in diesem Fall das beibehalten der Strategie eines Spielers und die alleinige Veränderung der Strategie des anderen Spielers, für beide optimal sein kann.
Das Stichwort ‚unvollständige Information‘ wurde missachtet:
durch :das Handzeichen wurde eine weitere Information
geschaffen und der :Entscheidungsraum vervollständigt. Jetzt
können beide Fahrer eine für :sich selbst optimale
Entscheidung treffen. Also den Unfall verhindern :
Und obwohl nur der manövrierunfähige dann auf der Straßenseite
bleibt und der manövrierfähige die Straßenseite wechselt,
ändern beide ihre Strategie? Ist mir leider noch immer nicht
klar.
Die Manövrierunfähigkeit und das Handzeichen verschlechtern doch _automatisch_ die Position des einen Fahrers.
Zwar können beide durch das Handzeichen eine Entscheidung
treffen, was für mich aber immer noch nicht heißt, dass „auf
der Straßenseite bleiben“ eine Strategieänderung bedeutet,
Doch, weil das Stehenbleiben forciert wird. Wenn auch nicht durch die
Fahrer selbst.
sondern, dass in diesem Fall das beibehalten der Strategie
eines Spielers und die alleinige Veränderung der Strategie des
anderen Spielers, für beide optimal sein kann.
Nicht vergessen: es geht um das eigene Leder. Da muss man halt mal
einige Kompromisse eingehen