Spießrutenlauf, Hündin mit Standhitze

Hallo zusammen :smile:

mal eine theoretische Frage: wenn ich mit meiner läufigen Hündin (an kurzer Leine)außen herum um ein Parkgelände gehe und sie von einem unangeleinten Rüden begattet würde, muss der Halter des Rüden für den „Schaden“ aufkommen?

Es ist nichts passiert, keine Bange, ich warne auch alle „üblichen“ -also Stamm-Gassigeher schon Tage im voraus vor. Man kennt ja viele Hunde samt Halter die zu der üblichen Zeit auch unterwegs sind.

Ich frage mich nur, wer wäre schuld? Ich, wenn ich außen um den Park herum gehe (einzige Möglichkeit zum Gassi gehen hier) - und damit rechnen muss das Hunde unangeleint heranstürmen, oder der Halter des Rüden der trotz Leinenpflicht seinen Hund hier frei laufen läßt?

Über sachkundige Antworten wäre ich hoch erfreut,
Gruß
Sabine

N’Abend Sabine,

Ich frage mich nur, wer wäre schuld? Ich , wenn ich außen um
den Park herum gehe (einzige Möglichkeit zum Gassi gehen hier)

  • und damit rechnen muss das Hunde unangeleint heranstürmen,
    oder der Halter des Rüden der trotz Leinenpflicht seinen Hund
    hier frei laufen läßt?

Rüde und Hündin! Oder wer begattet hier wen? :wink:

scnr

Aber rechtlich gesehen denke ich mal, dass grundsätzlich der Schuld ist, dessen Hund ohne Leine läuft. Denn soweit ich weiß, haben wir in diesem unseren Lande Leinenpflicht. Aber mehr wird dir wohl eher ein Rechtsgelehrter dazu sagen können.

Wenn du auf das Theater mit der Läufigkeit keine Lust hast und deine Hündin auch nicht decken lassen willst: Kastriere sie nach der 1. Hitze. Dann ist Ruhe! Immer noch besser, als nachher die Welpen ins Tierheim verfrachten zu müssen!

Herzlichen Gruß,

Luzie

N’Abend,
vielen Dank für deine Einschätzung.

Wenn du auf das Theater mit der Läufigkeit keine Lust hast und
deine Hündin auch nicht decken lassen willst: Kastriere sie
nach der 1. Hitze. Dann ist Ruhe! Immer noch besser, als
nachher die Welpen ins Tierheim verfrachten zu müssen!

Nee, nee. Solange mein Hund nicht drunter leidet, - keine Scheinschwangerschaften in den 6 Jahren die sie auf dem Buckel hat, oder sonstige Probs - werde ich das nicht tun.

Die paar Wochen 2mal im Jahr sind als solche zu meistern. Der einzige Grund wäre für mich ein medizinsch indizierter, aber niemals nie ein „nerviger“ wie Spießrutenlauf für ein paar Tage.

(ich sorge dann ja auch vor, 2te Leine dabei womit ich zur Not liebeshungrige Hunde anleinen und an einen Baum o.ä. anbinden kann bis der Halter kommt, kein Gang durch den Park/Wald (nur aussenrum), kein ableinen. )

Mich interessierte es ja eher grundsätzlich.

Und für mich heisst es dann einfach nur ein paar Tage: „Spitz pass auf!“

Gruß
Sabine

1 „Gefällt mir“

Klamotten?
Hi Sabiiine,

ich als völlig Hunde - Unerfahrene war aber mit Kleintieren schon so oft in Tierarzt - Wartezimmern, dass mir dazu trotzdem was einfiel. (Ob praktikabel oder nicht kann ich nicht beurteilen!!)
Ich habe da läufige Hündinnen (nach Besitzer - Info) gesehen, die eben so lange beim Spazierengehen ein - anscheinend bequemes, nichts einquetschendes oder so - Höslein trugen, so eine Art Unterhose; keinen Superdreß :smile:

Grüße
Kassandra

Hallo zusammen :smile:

mal eine theoretische Frage: wenn ich mit meiner läufigen
Hündin (an kurzer Leine)außen herum um ein Parkgelände gehe
und sie von einem unangeleinten Rüden begattet würde, muss der
Halter des Rüden für den „Schaden“ aufkommen?

Hallo Sabine,

soweit ich weiss (keine Garantie), hat das mit „Schaden“ und angeleint oder nicht zunächst garnichts zu tun, das geht nach dem Verursacherprinzip wie beim Menschen auch: so wie ein Kindesvater Alimente zahlen muss unabhängig von irgendeinem „Verschulden“, so muss auch der Welpenvater bzw. sein Herrchen/Frauchen die Hälfte der Kosten tragen für Tierarzt usw. - allerdings ist er bei einem Verkauf auch hälftig am Erlös zu beteiligen.

Bei einem Verschulden des Halters kannst du versuchen, mit einer Klage auf Schadensersatz auch noch die andere Hälfte der Kosten erstattet zu bekommen, aber ob sich das lohnt? So teuer ist eine Hundeschwangerschaft auch nicht, und Verdienstausfall, wenn du deinen Hund wochenlang betreuen willst, wirst du kaum kriegen. In jedem Fall ist Verhütung besser als alles andere.

Gruss Reinhard

Leinenpflicht???
Hallo Luzie,

Denn soweit ich :weiß, haben wir in diesem unseren Lande Leinenpflicht.

Du kommst aus NRW, da gilt noch die tierquälerische Hundeverordnung mit der 20/40-Regelung.

Da kann man als verantwortungsvoller Hundehalter nur auswandern, die Leinenpflicht ignorieren (wenn der Hund unter diese Regelung fällt) oder hoffen, daß bald ein Gericht das Ganze kippt, wie hier in Niedersachsen.

Grüße

J. Doe

1 „Gefällt mir“

Hallo Sabiiine,

ich muß auch mit einer und manchmal auch mit zwei läufigen Hündinnen spazieren gehen und kenne daher die Ignoranz einiger Rüdenbesitzer (am Besten die Hündin drei Wochen in die Truhe packen). Ich bin auch nicht der Meinung, daß eine Hündin drei Wochen lang an kurzer Leine gehen muß. Ich gehe davon aus, daß freie und angeleinte Hunde sich nicht ohne vorherige Rücksprache der Besitzer begegnen sollten und erwarte ganz einfach, daß niemand seinen frei laufenden Hund auf meine angeleinte Hündin zustürmen läßt.

Natürlich versuche ich die viel frequentierten Hundewiesen und Sppitzenzeiten zu meiden. Ich erwarte aber auch, daß Rüdenbesitzer ihre Hunde unter Kontrolle haben. Das heißt nicht Leinenpflicht, aber vernünftiger Gehorsam.

Es ist uns auch schon mehrfach passiert, daß wir einen ausgebüchsten Rüden *an der Backe* hatten. Das ging soweit, daß wir unsere (gehorsamen) Hündinnen weiter frei laufen lassen konnten und einfach den Rüden an die Leine genommen haben (auch dann kann nichts passieren). Im extremen Wiederholungsfällen würde ich den Rüden auch schon mal ins Tierheim bringen. (Nur Rücksicht auf den Hund und der Aufwand hat mich bislang davon abgehalten.) Wenn Du den Rüden nicht an die Leine nehmen willst, bedrohliche Worte und Gesten ihn nicht vertreiben, hilft vieleicht eine Wasserpistole /Sprüher? Zur Not kann man auch mal lautstark „Zwingerhusten“ und „Ansteckungsgefahr“ rufen - spätestens dann kommen die Leute „in die Hufe“.

Der Hündin könnte in dieser Zeit evtl ein Chlorophyll-Präparat helfen (ich habe schon mal Stozzon ausprobiert).

Das Pochen auf den Leinenzwang halte ich für kontraproduktiv - mit dieser Argumentation sägen wir nur an dem Ast, auf dem wir selber sitzen.

Grüße

J. Doe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Ich hab meine nicht kastrierte Hündin seit 14 Jahren ohne Nachwuchs durchgebracht.
Da kam schon auch mal ein Rüde angeflitzt (schliesslich hat sie sich auch Mühe gegeben überall zu markieren, dass es wieder mal so weit ist) aber solange sie an der Leine ist und nicht mit ihm durchbrennen kann hat man die Lage wohl im Griff (dass ein Rüde agressiv wird wenn man ihn wegzieht hab ich jetzt noch nicht gehört, die sind ja auch so triebgesteuert in dem Moment dass sie nichts mehr anderes wahrnehmen).

Ich ging in der Zeit auch nicht immer am gleichen Eck mit ihr raus, längere Spaziergänge gibts an den wichtigen Tagen nur ausserhalb wo die Hundedichte gering ist und wenn sie ihre Geschäfte erst mal erledigt hat schützt auch ein Höschen vor Eindringlichkeiten.

WEnn ich einen Rüden hätte der was gerochen hat was ich nicht wahrnehmen kann und der für mich überraschend abdüst zu einer angeleinten Dame und deren Besitzer nur zukuckt um mir nachher ne Rechnung zu schicken, da wüsste ich aber was ich dem sag.

Meine Hündin wurde zu allen möglichen Zeiten läufig und ich käm nicht auf die Idee zu erwarten dass alle Rüden sozusagen vorsorglich immer an der Leine sein müssten.

Das war jetzt zwar kein rechtlich fundierter Rat aber was zum thema gesunder Menschenverstand und zum Nachdenken.

Grüße
M.

Prävention ist besser als Hundekinderstube!
Moin!

vielen Dank für deine Einschätzung.

Hey, ich wollte dich damit auf keinen Fall angreifen! Weiß ich, ob du Hundeerfahrung hast? Deiner Frage nach bin ich mal nicht davon ausgegangen!

Wenn du auf das Theater mit der Läufigkeit keine Lust hast und
deine Hündin auch nicht decken lassen willst: Kastriere sie
nach der 1. Hitze. Dann ist Ruhe! Immer noch besser, als
nachher die Welpen ins Tierheim verfrachten zu müssen!

Nee, nee. Solange mein Hund nicht drunter leidet, - keine
Scheinschwangerschaften in den 6 Jahren die sie auf dem Buckel
hat, oder sonstige Probs - werde ich das nicht tun.

Medizinisches Für und Wider gibt es von beiden Seiten. Ich habe meine Hündinnen allesamt kastrieren lassen. So habe ich auch ihnen den Stress, unter anderem halt mit lästigen, durchgeknallten Rüden (denn die können in dem Moment unberechenbar werden!) einfach erspart. Zumal Hündinnen in der „riskanten“ Phase dann auch mal ganz gern abhauen (und da hilft u. U. weder Leine oder noch so gutes Aufpassen!) und man dann nicht weiß, ob sie nun … oder nicht, wenn man sie wohlbehalten wieder hat. Ist wie ein Roulettespiel: Trächtig oder eher nicht…

Das Risiko war mir zu groß. Es gibt genug arme Kreaturen in Heimen, auf der Straße, da muss ich nicht noch dafür sorgen, dass ein paar dazu kommen!

(ich sorge dann ja auch vor, 2te Leine dabei womit ich zur Not
liebeshungrige Hunde anleinen und an einen Baum o.ä. anbinden
kann bis der Halter kommt, kein Gang durch den Park/Wald (nur
aussenrum), kein ableinen. )

Hmmmm. Außerhalb des Waldes / Parks gibt es keine Rüden, die auf deine läufige Hündin „Lust“ hätten? :wink:

Und was machst du, wenn dich einer dieser liebeskranken Rüden einfach wegbeißt, um „zum Ziel“ zu kommen? Stell dir doch mal so einen geifernden Riesenschnauzer im Liebestaumel vor… Möchtest du den dann noch Guzzi-Fuzzi-flüsternd mit der 2. Leine an den nächsten Baum binden? Ich hätte dazu nicht wirklich Lust!

Abgesehen davon: Als meine 1. Hündin (ist schon 20 Jahre her!) dann läufig war, ist ein Rüde (der sie kannte!) glatte 25 km bis vor meine Wohnungstür gelaufen, ohne dass er den Weg kannte. Er hat zwar drei Tage gebraucht, aber immerhin: Stramme Leistung… War ein ziemlich aggressiver Schäferhund, der richtig ausflippte. Ich musste - auch zum Schutz der Nachbarn - die Polizei rufen, da ich die Halterin nicht erreichte. Aber das nur am Rande.

Und meinste nicht, dass du auch den Rüden in deiner Nachbarschaft einen Gefallen tun würdest, wenn du das Thema ultimativ lösen würdest?

Notfalls gibt es auch Spritzen, die die Läufigkeit unterdrücken, ähnlich der menschlichen Pille.

Wäre für mich persönlich zwar nicht die optimale Lösung, aber immer noch besser, als 2 mal im Jahr dieses Theater zu haben und meine Hündin eventuell ungewollt decken zu lassen.

Klaro gibt es auch für Hunde „die Spritze danach“, aber da finde ich Prävention doch auch wesentlich sinnvoller!

Mich interessierte es ja eher grundsätzlich.

Aha. Nicht eher deshalb, weil du dich absichern willst, wenn „es“ dann doch mal passiert, weil du der Situation gegenüber einfach machtlos warst?

Alles Gute für dich und deine Hündin,

Luzie

4 „Gefällt mir“

Moin,

Da kann man als verantwortungsvoller Hundehalter nur
auswandern, die Leinenpflicht ignorieren (wenn der Hund unter
diese Regelung fällt) oder hoffen, daß bald ein Gericht das
Ganze kippt, wie hier in Niedersachsen.

Da gebe ich dir unumwunden Recht! NRW besteht aber nicht nur aus Großstädten. Und in Städten wie Essen, Köln, Dortmund, in denen ich persönlich es ganz traurig finde, einen Hund zu halten, macht die Leinenpflicht dann auch Sinn!

Hund in der Großstadt? Den Blödsinn und diese Tierquälerei würde ich nie wieder anstellen!!! Obwohl ich meine Hunde täglich ins Auto verfrachtet habe und mit ihnen „raus“ auf die Felder gefahren bin. War aber auch nicht die tollste Lösung! Weiß ich!

Nu leb ich auf dem Dorf, um mich herum ganz viel einsames Grün. Da könnte ich mir ein Leben mit Hund dann schon klasse vorstellen… *seufz*

Gruß und weg bin ich,

Luzie

1 „Gefällt mir“

Danke schön und Sammelantwort
Hallo,

es ging mir wirklich nur um den theoretischen rechtlichen Aspekt …

Ich habe meinen Hund ja schon ein paar Jahre, und weiß ganz gut mit der Läufigkeit umzugehen. Wie ich weiter unten schon schrieb, habe ich auch an den Tagen der Standhitze eine 2te Leine dabei und kriege die Rüden „in den Griff“. Außerdem kann ich meinem Hund auch den Po zuhalten *g*, oder sie einfach absitzen lassen. Hier sind auch immer die selben Gassigänger zu bestimmten Zeiten unterwegs, und die man kennt nehmen auch gerne Rücksicht, sie reagieren eher etwas belustigt und feixen rum welcher Mix am schönsten würde.

So dramatisch lange dauert eine Standhitze ja nun auch nicht - und wenn ich als Halter Acht gebe ist die Gefahr eine ungewollte Begattung zu erleben wohl extrem gering!

Zum Thema Höschen: Lotte hat auch so ein Teil, das hilft draussen aber gar nichts wenn man eine Hündin hat die alle 2 Meter markiert, es wäre schon nach 5 Minuten völlig durchnäßt. Die Hose dient eher dazu empfindliche Bodenbeläge daheim zu schützen als vor aufdringlichen Rüden - meine Einschätzung.

Aber wie gesagt mir ging es nur um die Theorie, weil wir uns gestern nach dem Gassi die Frage stellten, wie die Rechtslage in so einem Fall wohl wäre. Im Netz habe ich nämlich mal etwas gelesen, das läufige Hündinnen solchen Situationen NICHT ausgesetzt werden dürfen, sie weder unangeleint noch ohne Aufsicht raus dürften, und eben auch gefährliche Gebiete mit vielen Hunden zu meiden seien. (was ich ja versuche zu beachten, allerdings wohne ich direkt an einer Grünanlage, so das sich Rüdenkontakte als solches nicht immer vermeiden lassen, da muss ich einfach wachsam sein)

Es grüßt
Sabine

Hallo Sabine,

es ging mir wirklich nur um den theoretischen rechtlichen
Aspekt …

dann wärst du im Rechtsbrett wahrscheinlich besser aufgehoben.

Es wäre auch zu klären, ob im rechtlichen Sinn, überhaupt ein ersatzpflichtiger Schaden entstünde, wenn deine Hündin gedeckt und trächtig würde.

Bei einer teuren Rassezuchthündin, falls sie durch Fehldeckung Zuchtverbot bekäme, könnte ich mir das vorstellen - bei einem Liebhaberhund glaube ich eigentlich nicht.

Gruß

Johnny

1 „Gefällt mir“

etwas verärgert und off topic
Hallo

vielen Dank für deine Einschätzung.

Hey, ich wollte dich damit auf keinen Fall angreifen!

DAS war ganz anders gemeint: denn ich schrieb ja extra im Ursprungspost: „Über sachkundige Antworten wäre ich hoch erfreut“… und deine schien mir halt wie eine persönliche Einschätzung/Meinung/Vermutung.

Weiß ich, ob du Hundeerfahrung hast? Deiner Frage nach bin ich mal
nicht davon ausgegangen!

Ach so, ich verstehe, aus einer neutral formulierten Frage im rechtlichen Rahmen kannst du also meine Hundeerfahrung abschätzen! Sieh mal einer an! Respekt! Aber ehrlich gesagt glaube ich dir das auch nicht, denn du liest ja desöfteren hier mit (zumindest beantwortet du ab und an die ein oder andere Frage) und solltest deshalb wissen das ich die habe. (mal abgesehen davon, das wir 2 da mal drüber geredet haben, vor einiger Zeit im Chat) Aber als Argument zur Selbstdarstellung ganz praktisch, was?

Mir ging es auch nicht um Fragen zur Kastration sondern darum wer in so einem Fall „Schuld“ haette.

Zumal Hündinnen in der
„riskanten“ Phase dann auch mal ganz gern abhauen (und da
hilft u. U. weder Leine oder noch so gutes Aufpassen!)

ja wie soll mein Hund denn an der Leine abhauen? Und wenn sie während der Standhitze nicht unbeaufsichtig entflitzen KANN. Dafür bin ich immer verantwortlich als Halter, und JA ich kann die Verantwortung tragen. (das fängt ja zb damit an sie nicht unangeleint in den Hausflur zu lassen, die Wohnungstüre zu schließen wenn ich nach Post sehe usw.)

Hmmmm. Außerhalb des Waldes / Parks gibt es keine Rüden, die
auf deine läufige Hündin „Lust“ hätten? :wink:

Ich wohne dort direkt, und während der Standhitze sind die Gänge nicht so ausgedehnt wie sonst üblich. Und außerhalb dieses Geländes (also an der viel befahrenen Strasse) sind hier alle Hunde angeleint.

Und was machst du, wenn dich einer dieser liebeskranken Rüden
einfach wegbeißt, um „zum Ziel“ zu kommen? Stell dir doch mal
so einen geifernden Riesenschnauzer im Liebestaumel vor…
Möchtest du den dann noch Guzzi-Fuzzi-flüsternd mit der 2.
Leine an den nächsten Baum binden? Ich hätte dazu nicht
wirklich Lust!

Da hab ich keine Angst vor.

Und meinste nicht, dass du auch den Rüden in deiner
Nachbarschaft einen Gefallen tun würdest, wenn du das Thema
ultimativ lösen würdest?

Wenn es die Halter der Rüden stört, das mein Hund läufig ist, können sie genausogut den Rüden kastrieren lassen, das ist für mich gar kein Argument.

Notfalls gibt es auch Spritzen, die die Läufigkeit
unterdrücken, ähnlich der menschlichen Pille.

Ja, das weiß ich, aber die riskanten Tage sind ja nun wirklich arg begrenzt, und wie schon erwähnt sehe ich keine Notwendigkeit solange es keinen medizinischen Grund dafür gibt.

Wäre für mich persönlich zwar nicht die optimale Lösung, aber
immer noch besser, als 2 mal im Jahr dieses Theater zu haben
und meine Hündin eventuell ungewollt decken zu lassen.

Na wenn ich einen Hund habe, ist eben nicht jeden Tag Sonntag, da gehören unbequeme Momente eben dazu. Und dann gehört es für mich dazu besonders achtsam zu sein, besonnen zu agieren und die Spaziergänge voll auf die Umgebung konzentriert zu halten.
Aber jedem seine Meinung, ich hab auch nichts gegen Halter die die Läufigkeit sei es per Op oder per Spritzen unterbinden, mir persönlich ist mein Hund jedenfalls der Stress wert.

Mich interessierte es ja eher grundsätzlich.

Aha. Nicht eher deshalb, weil du dich absichern willst, wenn
„es“ dann doch mal passiert, weil du der Situation gegenüber
einfach machtlos warst?

Tja da liegst du komplett falsch, die Frage enstand gestern nach dem Gassi im Freundeskreis und war extra als theoretisch beschrieben.
Bisher war ich die ganzen Jahre noch nicht in so einer Situation wo es hätte wirklich so gefährlich werden können, und wenn wüßte ich auch zu intervenieren. Natürlich laufen uns dann ab und an Rüden hinterher, aber es gibt auch Möglichkeiten die Deckung zu verhindern (Po zuhalten, Knie gegen Hinterteil drücken, fremden Hund beim schnüffeln am Halsband packen und anleinen - wenn man oben am Halsband packt und direkt anleint, KANN er so gut wie gar nicht beissen - anatomisch gesehen, kleine fremde Hunde einfach hochheben und und und …
Davon abgesehen finde ich du übertreibst in deinen Mutmaßungen, und es geht hier ja sogar Richtung Unterstellung.

Wenn ich die Befürchtung hätte in eine unkontrollierbare Situation zu gelangen, dann hätte ich auch explizit so gefragt und um Hilfe/Tipps gebeten, soviel Mumm und Ehrlichkeit besitze ich …

Nix für ungut,
aber Belehrungen über läufige Huendinnen waren von mir nicht gefragt, und Unterstellungen habe ich auch nicht wirklich nötig. Vllcht solltet du dir andere Opfer zum polarisieren bzw polemisieren suchen, ich bin da der falsche Ansprechpartner.

Sabine

1 „Gefällt mir“