Spinalkanalstenose

Hallo,

bei meinem Mann wurden mehrere massive Stenosen, insbes. L4, L5, festgestellt. Er möchte sich nun operieren lassen, da seine Schmerzen ihn arg plagen. Er war schon beim Neurochirurgen und wurde auch über die Risiken aufgeklärt. Jedoch habe ich nun verschiedentlich gehört und gelesen, dass Patienten, die an Stenosen operiert wurden,
anschließend weiter erhebliche Nervenschmerzen hatten, obwohl der Kanal frei war. Das Schmerzgedächtnis?

Ich möchte meinen Mann nicht zusätzlich mit meinen Gedanken und Ängsten belasten. Deshalb bitte ich all jene, die damit Erfahrung haben, mir von ihren Erfahrungen oder ihrem Wissen zu berichten. Ebenso über die Gründe dieser anhaltenden Nervenschmerzen, obwohl die Ursache behoben ist. Was kann man dagegen tun und wie sind die Aussichten?

Gruß, Hemba

Vielleicht kriegst Du hier Auskunft von Betroffenen

Hallo Hemba,

zu einer erfolgreichen Operation gehört auch die unmittelbar anschließende postoperative Schmerzbekämpfung, die den Erfolg stabilisiert. Nicht überall wird das konsequent durchgeführt.

Eine erfolglose Operation kann aber auch darauf beruhen, dass nicht alle eingeengten Nervenaustrittsstellen freigelegt werden. Persönlich habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich stand nach wenigen Tagen völlig schmerzfei vor meiner Haustür. Aber ich kenne auch viele andere Ergebnisse. Leider.

LG
Montanus

Hallo,

ich freue mich sehr für Dich, dass Deine OP so erfolgreich war! Leider liest man immer auch von anhaltenden Nervenschmerzen, selbst wenn der Nerv vollkommen frei ist. Ja, dass die anschliessende konsequente Nachbehandlung/Reha wichtig ist, kann ich mir gut vorstellen. Das will er auch tun.
Dir weiterhin alles Gute!

Gruß, Hemba

Hallo,

danke für diesen Link. Ich werde ihn mal durchforsten. In den Foren, die ich bisher gesehen habe, hatte ich leider festgestellt, dass sich vorwiegend Menschen zu Wort melden, bei denen etwas schief gegangen ist. Verständlich, - denn wenn alles gut gegangen ist, sehen deutlich weniger eine Veranlassung, dies in den Foren mitzuteilen, sondern geniesst eher seine neue Beweglichkeit und Schmerzfreiheit.

Gruss, Hemba

Bevor es zur OP geht: Was und wie intensiv hat er bisher an Physiotherapie gemacht? Ist von einem Neurochirurgen konservativ etwas gemacht worden?
Mein Partner hat nach 7 Monaten intensiver Physiotherapie + einiger tiefer muskulärer Injektionen eine nicht nur subjektiv deutliche Verbesserung, die ihn jetzt ohne Schmerzen auskommen lässt, sondern der Befund hat sich sogar im MRT bestätigt.

Hallo Janina,

Spritzen erhält er seit vielen Jahren. Anfangs führte es zu einer Besserung. Seit etwa einem Jahr nützen die nichts mehr. Physiotherapie läuft seit ca. 1/2 Jahr. Gehfähigkeit wird zunehmend eingeschränkter.
Wie schön, daß es bei Deinem Partner solch eine deutliche Verbesserung
gab! Weiterhin alles Gute.

Gruß, Hemba