Spinerhaltung bei Teilchenreaktionen

Hallo bin auf ein kleines Verständnisproblem beim Teilchenphysik lernen gestoßen, genauer beim Versuch die Erhaltungsätze auf alles mögliche anzuwenden:

Um Lebensdauern von Pionen zu messen werden Photonen auf Protonen geschossen und es soll folgendes passieren:

gamma + p -> n + Pi+

Ich verstehe nicht wie hier die Spinerhaltung gewährleistet wird! Photon Spin 1, Proton Spin 1/2, Neutron Spin 1/2, aber das Pion hat doch Spin 0! Heißt dass man muss die Spinrichtung berücksichtigen und ein Gamma mit Spin up wird die Reaktion mit einem Proton ebenfalls Spin up einfach nicht machen? Also bedeutet das, die Spinerhaltung muss ich immer vektoriell betrachten? Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen bitte!

Moin,

gamma + p -> n + Pi+

kann es sein, daß noch Neutrinos entstehen?

Gandalf

Steht zu mindest nicht dabei, mir ist aber noch aufgefallen, dass der Kernspin Erhalten ist Proton,Neutron I=1/2 und Gamma und Pion natürlich I=0; Aber was passiert mit dem Spin des Photons und wie wechselwirkt ein Photon überhaupt mit einem Proton?