Spinnenangst bewältigen?

Hallo!

Ich habe Angst vor großen Spinnen. Das schränkt mich in meiner Lebensqualität ein, und ich will diese Angst nicht haben. Wenn eine große Spinne in mein Blickfeld gerät, muß ich gegen eine Ohnmacht kämpfen - ich baue total ab.

Mit Hilfe einer NLP-Trainerin habe ich die Angst so weit in den Griff bekommen, dass „kleinere“ Spinnen kein Problem mehr darstellen. Aber bei der Begenung mit Kellerspinnen leide ich nach wie vor sehr.

Demnächst ziehe ich in ein Haus in natürlich gewachsener Umgebung, in dem diese Begegnungen nicht zu vermeiden sein werden. Ich habe große Angst davor. Ich möchte gern etwas gegen die Angst tun, bin aber ratlos. Wohlgemeinte Ratschläge, die die Nützlichkeit oder Schönheit von Spinnen hervorheben bringen mich nur in Rage, sie helfen mir nicht. Ich finde Spinnen in der Tat schön, ich kann sie achten und bewundern, aber nur in ausreichender Entfernung, und wenn sie nicht plötzlich in mein Blickfeld geraten.

Was kann ich tun, um meiner Angst zu begegnen? Gibt es positive Erfahrungen, von denen hier berichtet werden kann? Ich würde mich sehr freuen!

Viele Grüße,
Iris

Hallo Iris,

so eine ausgeprägte Spinnenfurcht kann sehr belastend sein. Wenn es dieses Ausmaß wie bei Dir annimmt, könnte für Dich eine Konfrontationstherapie das richtige sein. Die dauert meist nicht lang und hat eine ziemliche Erfolgswahrscheinlichkeit, wenn sie richtig gemacht wird. Die Wirkung hält auch in den meisten Fällen an. Frag mal Deine Trainerin, ob sie Dir in der Richtung weiterhelfen kann. Dann kannst Du Dich informieren und gucken, ob´s für Dich sinnvoll ist.

Grüße,

Oliver Walter

Hallo Iris,

ich hatte ebenfalls eine ausgeprägte Spinnenphobie. Allein der Gedanke an eine Konfrontation mit Spinnen hat mich immer von einer derartigen Therapie abgehalten.
Ich habe ebenfalls einen NLP-Lehrer, Thies Stahl. Da Thies eine Ausbildung in Systemischen Strukturaufstellungen nach Varga v. Kibed/Sparrer machte, habe ich bei ihm meine Spinnenangst aufgestellt. Und das hat wirklich geholfen. Zurückgeblieben ist ein kleiner Rest Angst vor den wirklich fetten Viehchern, die anderen kann ich sogar inzwischen selbst ins Freie befördern. Ich bin überhaupt viel gelassener geworden, was die Befürchtung angeht, eine Spinne könnte irgendwo sitzen, so dass ich nicht mehr dauernd alle Winkel im Raum „abscanne“. Und so ist auch das Leben in unserem alten Haus in dieser Hinsicht viel entspannter.

Viele Grüße und viel Erfolg
Ulla

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hallo Iris,
einen guten Ruf scheint mir die Meridian-Energie-Technik von Rainer Franke (Psychologe) zu haben. Man kann es selbst lernen, ist geeignet für Phobien, Süchte… Geht schneller als herkömmliche Therapien, sagt man. Zufällig wurde er gerade bei Fliege vorgestellt, deshalb fällt mir das jetzt ein. www.frankfurter-ring.de
Ich selbst habe keine Erfahrung mit einer Therapie, meine Spinnenangst ging von allein weg. Ich habe übrigens die Fliege- Sendung auf Video. Wenn du willst, kannst sie haben. Nur Mut - du wirst schon das Richtige finden! Gruß Geris

Ich bin zwar kein Therapeut, aber solche Phobien kann man ziemlich leicht durch systematische Desensibilisierung bewältigen.Man stellt einen Plan auf, was einen am meisten Angst macht (z. B. Eine Spinne auf der hand und was am wenigsten angst macht Spinnen im Fernsehen). Dazwischen Abstufungen. Dann verbindet man entspannende Stimuli mit diesen Stimuli und der Körper lernt, dass es nicht gefährlich ist. Soltle aber auf ale Fälle mit einem Verhaltenstherapeuten zusammen gemacht werden.