eine Angestellte kam mit einer Frage auf mich zu, die ich nicht mit Sicherheit beantworten konnte, darum hier zuerst den Kontext, im Anschluß die Frage:
Die Frau, 32 Jahre, hat vor 2 Jahren eine Plastikspirale eingesetzt bekommen. Der Arzt hatte ihr zwar damals gesagt sie soll zur Kontrolle kommen - doch nicht gesagt wann!
Auch die Aufklärung wie lange der Schutz währt war nicht im Gespräch.
Sie hat bislang keinerlei Beschwerden, keine Schmerzen vor/während/nach der Regel, nichts.
Nun hat die Nachbarin der Fragenden eine Op über sich ergehen lassen müssen, da sie vergessen hatte vor wiederum 20 (!) Jahren eine Spirale bekommen zu haben…die nun operativ entfernt wurde - und nicht nur diese…( ja, das gibt es in Asien. Auch Aufgrund frappierender Unwissenheit betreffs medizinischer Dinge…)
Jedenfalls hat sie sich wegen der Geschichte der Nachbarin daran erinnert das sie ebenfalls eine Spirale hat und nun ist die Unsicherheit da.
Frage nun, da ich mich mit Spiralen absolut nicht auskenne, da noch nie gehabt:
Wann ist im Mittel eine Kontrolle angesagt? Wie sollte die aussehen? Genügt ein abtasten oder ist mindestens eine Sono von Nöten? (Dann darf sie nämlich nicht zur Hebamme, wie es hier üblich ist sondern zum Gyn - was wieder kostet…)
Wann ist ein Wechsel der Spirale angeraten?
Hallo soweit ich weiß muss der Sitz der Spirale nach einem halben JAhr kontrolliert werden per Ultraschall. Dann geht man zu den jährlichen Kontrollen, wobei der Frauenarzt einfach drauf achtet, das keine Beschwerden auftreten. Eine Spirale kann im Normalfall 3-5 Jahre verbleiben, in seltenen Fällen gibt es bestimmte Firmen bei denen es schon bis zu 10 JAhre möglich ist. Also sollte die Kollegin sich zum Frauenarzt mit ihren Fragen bewegen, da dieser am besten weiß welche Spirale eingesetzt wurde.
Die Frau, 32 Jahre, hat vor 2 Jahren eine Plastikspirale
eingesetzt bekommen.
Plastikspirale? Es gibt Kupferspiralen die liegen 3 Jahre.
Kosten ca. 150 €.
Dann gibt es noch die Hormonspirale die 5 Jahre liegt. Kostet ca. 300 €.
Wie viel hat die Fragende denn bezahlt?
Der Arzt hatte ihr zwar damals gesagt sie
soll zur Kontrolle kommen - doch nicht gesagt wann!
Auch die Aufklärung wie lange der Schutz währt war nicht im
Gespräch.
Nicht gerade ein guter Arzt. Er muss doch die Patienten genau aufklären.
Welche Spirale ob Kupfer oder Hormone
Nebenwirkungen
die Dauer
Nun hat die Nachbarin der Fragenden eine Op über sich ergehen
lassen müssen, da sie vergessen hatte vor wiederum 20 (!)
Jahren eine Spirale bekommen zu haben…die nun operativ
entfernt wurde - und nicht nur diese…( ja, das gibt es in
Asien. Auch Aufgrund frappierender Unwissenheit betreffs
medizinischer Dinge…)
Vergessen? Sowas sollte man natürlich nicht vergessen.
Frage nun, da ich mich mit Spiralen absolut nicht auskenne, da
noch nie gehabt:
Wann ist im Mittel eine Kontrolle angesagt? Wie sollte die
aussehen? Genügt ein abtasten oder ist mindestens eine Sono
von Nöten? (Dann darf sie nämlich nicht zur Hebamme, wie es
hier üblich ist sondern zum Gyn - was wieder kostet…)
Wann ist ein Wechsel der Spirale angeraten?
Wie oben schon beschrieben, sollte genau abgeklärt werden, welche Spirale gelegt wurde.
Natürlich sollte diese auch kontrolliert werden. Ich würde raten zu einem Gyn. zu gehen. Die Spirale kann verrutschen, somit ist kein sicherer Schutz mehr gewährleistet.
Davon ab, sollte man min. 1 Jahr sowieso um Gyn. gehen.
Plastikspirale? Es gibt Kupferspiralen die liegen 3 Jahre.
Kosten ca. 150 €.
Dann gibt es noch die Hormonspirale die 5 Jahre liegt. Kostet
ca. 300 €.
Wie viel hat die Fragende denn bezahlt?
Zum Vorfeld: wir leben auf Bali und die Dinge hier sind allgemein ein wenig anders als in Europa. Ich habe nachgefragt, sie meinte es sei eine Plastikspirale. Für die hat sie umgerechnet 8 € gezahlt, denn die Kupfer für 15 € hatte sie damals nicht bezahlen können.
Nicht gerade ein guter Arzt. Er muss doch die Patienten genau
aufklären.
Das ist eben die Krux hier. Viele Ärzte wissen wenig. Geräte und Möglichkeiten sind begrenzt. Die normalen Krankenhäuser sind frei, dementsprechend sind die Doktoren. Für die „Spezialisten“ zahlt man hier aus eigener Tasche was meist „unerschwinglich“ ist.
Hinzu kommt das absolute medizinische Unwissen der Bevölkerung! ( Ich hab schon erlebt das auf große Brandblasen Durchfallmittel aufgetragen wurden! )
Vergessen? Sowas sollte man natürlich nicht vergessen.
Im Grunde sehe ich das genauso, aber das Denken ist hier eben komplett anders…
Ich werde also mit der Guten zum Gyn gehen und lieber selbst die Fragen stellen, dazu sind sie meist auch zu schüchtern, bzw. würden sie Gesicht verlieren eine Art Unwissen preiszugeben…