Splitter-DSL-Modem-Router-APoint-Ersatz gesucht

Hallo zusammen,

nach sechs Jahren DSL siehts bei mir aus wie Sau: Splitter, DSL-„Modem“, Router und Access Point bedeuten Staubfänger und Kabel ohne Ende, mal abgesehen davon, daß die Dinger nicht unbedingt stapelbar sind und großartig aussehen.

Wie ich gesehen habe, gibt es „all in one“-Geräte, bei denen eben alles, was ich oben aufzählte, in einem Gerät vereinigt ist. Welche davon sind empfehlenswert und auf was sollte ich generell achten?

Es dankt schon einmal freundlich

Christian

Wie ich gesehen habe, gibt es „all in one“-Geräte, bei denen
eben alles, was ich oben aufzählte, in einem Gerät vereinigt
ist. Welche davon sind empfehlenswert und auf was sollte ich
generell achten?

Im Vergleich zu Einzelgeräten? Keines. Es ist einfacher, eine defekte Komponenten zu tauschen, wenn es ein unabhängiges Gerät ist. Bei Combis muss man immer alles auf einmal austauschen. Außerdem - bei den immer noch üblichen Subventionen kann man auch bei Vertragswechseln beim gleichen ISP oft verbilligt neue Hardware bekommen, bei VDSL ist dann eh alles fällig.

Hallo,

Im Vergleich zu Einzelgeräten? Keines. Es ist einfacher, eine
defekte Komponenten zu tauschen, wenn es ein unabhängiges
Gerät ist. Bei Combis muss man immer alles auf einmal
austauschen. Außerdem - bei den immer noch üblichen
Subventionen kann man auch bei Vertragswechseln beim gleichen
ISP oft verbilligt neue Hardware bekommen,

nehmen wir spaßeshalber an, daß ich mir auf jeden Fall ein Kombigerät kaufe, Geld keine Rolle spielt und in den nächsten 50 Jahren kein Vertragswechsel ansteht: welches Gerät würdest Du mir dann empfehlen?

Gruß
Christian

Wie ich gesehen habe, gibt es „all in one“-Geräte, bei denen
eben alles, was ich oben aufzählte, in einem Gerät vereinigt
ist. Welche davon sind empfehlenswert und auf was sollte ich
generell achten?

Solange du nicht selbst bestimmte Anforderungen (Konfigurierbarkeit, Sicherheitsfeatures, Reichweiten und Durchsatz…) stellst, gibt es nur einen Punkt, auf den du achten solltest: Es muss in der Umgebung funktionieren, in die du es hineinstellst. Empfehlen lässt sich, wenn Geld keine Rolle spielt, der Kauf von Geräten, welche nicht auf den Heimbereich bzw. auf den DAU als Anwender zugeschnitten sind. Zu welchem Hersteller man dann greift, ist weitgehend Geschmackssache.

Gruß

nehmen wir spaßeshalber an, daß ich mir auf jeden Fall ein
Kombigerät kaufe, Geld keine Rolle spielt und in den nächsten
50 Jahren kein Vertragswechsel ansteht: welches Gerät würdest
Du mir dann empfehlen?

Hmmmm… schwer. DSL-Splitter sind sowieso erst mal außen vor, da zu spezifisch und praktisch nicht intergrierbar. DSL-Modems in den Kombigeräten sind meistens ziemlich mies (vor allem AVM ist nicht gerade erste Wahl*), am besten sind die von Thompson (aktuelle Speedtouch-Serie), aber die Routerskombis sind eigentlich nur für OEM-Kunden gedacht und nicht so prickelnd für Endkunden. Dafür sind die Router von Linksys durchaus tauglich, der WRT54GL ist ganz nett - hat aber kein Modem mit drin. Die neueren mit Modem und Draft-n-WLAN (WAG160N) kenn ich nicht, kann dazu also nicht wirklich was sagen - käme aber wohl in die engere Wahl.
Recht gute Erfahrungen hab ich noch mit Belkin, Lancom und DrayTek, wobei die beiden letzteren schon preislich eher in die Businessklasse gehören.

Mein DSL-Krempel zu Hause besteht aus externen Modem, Firewall/Router auf Linuxbasis, als AP dienen Belkins… also viele Kabel und Kisten… :wink:

* Die AVMs haben bisher große Probleme mit der Stabilität bei Adaptive Rate Schaltung und sind wohl auch einer der Gründe, warum die T-Com die allgemeine Einführung von RAM ständig wieder verschiebt… :confused:

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Hallo,

mal abgesehen vom Splitter gibt es WLAN-Router mit eingebautem Modem und mehr oder weniger großem Switch wie Sand am Meer. Funktionieren tun die Dinger grundsätzlich auch. Die Tücke liegt aber oft im Detail. Gerade viele der von Providern angebotenen Gratisgeräte schwächeln in der ein oder anderen Art. In meiner Zweitwohnung wurde mir von Kabel-Deutschland ein D-Link (externes Modem) geliefert, dessen WLAN-Teil nicht mal das Wohnzimmer versorgte (jetzt ist ein Linksys im Einsatz, der die ganze Wohnung abdeckt), und der Speedport der Telekom im eigenen Haus schaffte auch nur das Nachbarzimmer, während der vorher eingesetzte Linksys AP das ganze Haus schaffte.

Bin jetzt im eigenen Haus auf ein semiprofessionelles Gerät von Netgear gewechseln, das etwas über € 200,-- gekostet hat, und bislang einen guten Eindruck macht. Ordentliches WLAN mit zwei vernünftigen Antennen, VPN-Client/Server, echte Firewall, VLAN, 8-Port Switch, jede Menge Managementfunktionen, … Nennt sich DGFV338B. Als reine Privatperson hätte ich mir aber dreimal überlegt, so ein Gerät zu kaufen. Für mich als Freiberufler, der gerade auf das VPN angewiesen ist, und schon ein recht umfangreiches Netz für ein normales Eigenheim betreibt, macht so etwas aber schon Sinn.

Gruß vom Wiz

Hallo,

Nennt sich DGFV338B. Als reine Privatperson hätte ich mir aber
dreimal überlegt, so ein Gerät zu kaufen.

danke für den Hinweis. Ich werde mir das Gerät mal anschauen und beim Händler meines Vertrauens mal nach den Details fragen.

Gruß
Christian