Hi,
ich hatte 2008 einen Unfall, wo ich mir LWK 1 gebrochen habe.
Daraufhin wurde ich operiert.
Es wurde eine Dorsale Spondylodese von BWK12 auf LWK 2 mit fixateur interne vorgenommen.
Mir wurde von den Ärzten der Vorschlag unterbreitet die Wirbelsäule auch von vorne zu versteifen, was ich aber nach Gesprächen mit 3 Ärtzen ablehnte weil sie sagten das die Chancen 50/50 sind das es auch ohne gut geht.
Nun sind seit der OP 2 Jahre vergangen, seitdem bin ich beschwerdefrei, nur selten mal ein ziehen im Rücken. Schmerzen hatte ich seitdem eigentlich nie, ausser 1 oder zweimal.
Einschränkungen in der Bewegung habe ich auch keine, ausser rotation. Ich kann mich normal bücken, wobei ich hier natürlich meist auf die empfohlenen Bewegungsabläufe achte.
Von den Ärzten kamen bei den Kontrolluntersuchungen folgende Vorschläge:
- Operieren von vorne ( versteifung) mit den bekannten risiken
- Fixateure rausnehmen mit dem Risiko das sich der wirbelkörper verschiebt, und ich nochmals operiert werden soll.
- Drinlassen mit der Gefahr das sie brechen könnten, das Risiko eines Bruchs kenne ich nicht.
Inwieweit eine Verknöcherung bei einer Dorsale Spondylodese eintritt weiss ich leider auch nicht, weil ja die Wirbelkörper minimal bewegt werden bzw. mitschwingen.
Auf den MRT Bildern die vor 18 Monaten gemacht wurden, konnte man erkennen das Bandscheibenmaterial in den Wirbelkörper gelaufen ist.
So nun zu meinen Fragen.
Die Dinger einfach drin lassen, solange ich beschwerdefrei bin?
Was kann schlimmstenfalls passieren wenn sie brechen?
Können sie überhaupt brechen?
Versteifen lasse möchte ich sie eigentlich nicht. Oder wäre das empfehlenswert?
Oder die Dinger schnell rausnehmen lassen?
Die Ärzte haben mich zwar super operiert, aber lassen die Entscheidung bei mir und haben mir auch nie wirklich etwas empfohlen.
Für Antworten bin ich dankbar.
Viele Grüße