Sporadische Abstuerze - ratlos

Hallo !

Gleich vorweg sollte ich erwaehnen, dass ich jahrelange berufliche Ehrfahrung mit Computerhard- und Software habe.

Jetzt hab ich aber ein Problem, bei dem ich einfach nicht weiterkomme.

Ich habe meinen Computer aufgeruestet und meine „alten“ Komponenten in den Computer meiner Freundin eingebaut. Folgene Komponenten sind jetzt in ihrem Computer:

Mainboard Shuttle AK37 (nicht GT oder GTR), neuestes BIOS
AMD Sempron 2800+ CPU
1x 512MB DDR RAM PC333
GeForce 4 MX440 AGP
Realtek 10/100 Netzwerkkarte PCI
1x 40GB + 1x 160GB HDD IDE
350W ATX Netzteil
CD-Brenner und Diskettenlaufwerk

Brenner, Diskette und Netzteil sind die einzigen Komponenten, die noch von ihrem alten Computer uebriggeblieben sind.

Meine alte CPU (Athlon XP 2100+) hab ich leider beim Umbau zerstoert, weil ich den Kuehler falschrum draufgebaut habe (peinlich, besonders wegen dem ersten Satz oben …). Ich habe dann also eine neue CPU bestellt, die schnellste, die laut Shuttle auf dem Board funktioniert. Da die CPU nicht mit dem korrekten Namen erkannt wurde, habe ich auch das neuste BIOS draufgeladen. Dann habe ich das BIOS nach bestem Wissen eingestellt (nach „Load BIOS defaults“)(CPU 166MHz x 12, 1.725Vcore). Nun ist die CPU richtig als Sempron 2800+ erkannt worden.
Danach haben wir Windows XP pro SP1 von CD wieder installiert, SP2 installiert, die neuesten VIA Hyperion und Sound Treiber, Nvidia Grafikkartentreiber und AVG Antivirus Free installiert. Erst dann habe ich den Computer mit dem Internet verbunden (Netzwerkkabel zum Router war vorher herausgezogen) und hab sofort Windows Update durchgefuehrt.

Jetzt zum eigentlichen Problem:

Einzelne Programme und manchmal der ganze Coputer stuertzen einfach ab. Wenn Programme abstuerzen, kommt das bekannte Fenster, in dem Windows fragt, ob es einen Fehlerbericht nach Hause senden darf. Wir klicken natuerlich auf „nicht senden“ und das Programm schliesst. Mit anderen Programmen kann man meistens weiterarbeiten. Meistens istes der Explorer, der abstuerzt, aber bisher ist es bei so ziemlich jedem Progamm schon passiert (z.B. Yahoo Messenger), teilweise ist es sogar Dr. Watson. Manchmal macht der Computer auch einfach einen kompletten Neustart (wie Reset-Taste druecken).

Ich kann uberhaupt kein Muster bei den Abstuerzen erkennen. Manchmal laeuft der Computer ein paar Stunden ohne Probleme, dann ploetzlich passiert es alle paar Minuten. Manchmal passiert es auch gleich nach dem Hochfahren. Es scheint auch egal zu sein, ob man gerade etwas am Computer macht oder ihn seit einer halben Stunde nicht mehr angefasst hat. Ich bin mit meinem Latein am Ende…

Ich habe schon den RAM herausgenommen und einen von meinen Modulen eingesetzt. Wir haben auch schon noch 2x Windows XP neu installiert (C: vorher waehrend des Setups formatiert). Hat alles nichts gebracht.

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass es an der Hardware liegt, ich will aber nicht einfach Komponenten kaufen und austauschen, ohne zu wissen, was das Problem ist oder was am wahrscheinlichsten ist.

Nun (endlich) zur Frage:
Hat jemand sowas schon mal erlebt und wenn ja, was hat geholfen?

Mir ist einigemassen klar, dass es dafuer wahrscheinlich keine definitive Loesung gibt. Ich bin eher auf Meinungen aus, woran es liegen koennte.

Kann es z.B. sein, dass das Netzteil zu schwach ist? Koennen dann aber einzelne Programme abstuerzen und andere weiterlaufen???

Danke schon mal …

Chris

Einzelne Programme und manchmal der ganze Coputer stuertzen
einfach ab. Wenn Programme abstuerzen, kommt das bekannte
Fenster, in dem Windows fragt, ob es einen Fehlerbericht nach
Hause senden darf. Wir klicken natuerlich auf „nicht senden“
und das Programm schliesst. Mit anderen Programmen kann man
meistens weiterarbeiten. Meistens istes der Explorer, der
abstuerzt, aber bisher ist es bei so ziemlich jedem Progamm
schon passiert (z.B. Yahoo Messenger), teilweise ist es sogar
Dr. Watson. Manchmal macht der Computer auch einfach einen
kompletten Neustart (wie Reset-Taste druecken).

Ich kann uberhaupt kein Muster bei den Abstuerzen erkennen.
Manchmal laeuft der Computer ein paar Stunden ohne Probleme,
dann ploetzlich passiert es alle paar Minuten. Manchmal
passiert es auch gleich nach dem Hochfahren. Es scheint auch
egal zu sein, ob man gerade etwas am Computer macht oder ihn
seit einer halben Stunde nicht mehr angefasst hat. Ich bin mit
meinem Latein am Ende…

Das ist eins von den berühmten „könnte eigentlich alles sein“-Problemen. Meine Lieblingskandidaten sind Netzteil, RAM und Mainboard.

Deiner Einleitung nach nehme ich mal an, dass du ein einigermaßen brauchbares Voltmeter hast. Miss damit mal im Betrieb (also vorsichtig) die Spannungen am ATX-Stecker durch. Bei der Gelegenheit kannst du dir auch gleich mal die Elkos auf dem Mainboard genauer anschauen. Wenn die ausgebeult sind oder sogar schon ausgelaufen kannst du das sowieso ersetzen.

Zweiter Kandidat: Speicher. http://www.memtest.org/ ziehen, irgendein bootfähiges medium machen und mal so 5-10 Durchgänge laufen lassen. Wenn dabei nichts auffällt ist gut, ansonsten kannst du mal probehalber (wenn du ganz sicher bist) die Spannung vom Speicher minimal hochsetzen.

Ich habe schon den RAM herausgenommen und einen von meinen
Modulen eingesetzt.

Das spricht zumindest mal für funktionierenden Speicher, aber lass memtest trotzdem laufen. Wenn da Fehler auftreten könnte die Spannung helfen.

Nun (endlich) zur Frage:
Hat jemand sowas schon mal erlebt und wenn ja, was hat
geholfen?

Einmal Netzteil, einmal Speicher, einmal Mainboard. Jeweils ausgetauscht, ging wieder. Einmal wars die Spannung vom RAM, eins hoch und läuft heute noch.

Kann es z.B. sein, dass das Netzteil zu schwach ist? Koennen
dann aber einzelne Programme abstuerzen und andere
weiterlaufen???

Ja. Ich hatte schon ein Netzteil, das kaum noch funktioniert hat. Der Rechner lief immernoch, hatte aber Probleme mit der Stabilität und der Lautsprecher hat lustige Töne gemacht. Sowas zu diagnostizieren ist ein bisschen vie Voodoo.

Hallo Chris,

Kann es z.B. sein, dass das Netzteil zu schwach ist? Koennen
dann aber einzelne Programme abstuerzen und andere
weiterlaufen???

Um dir das ganze Voodoo etwas verständlicher zu machen.

133MHz gibt eine Periode von etwa 7.5 nS. In dieser Zeit werden 2 Tranfers durchgeführt, wenn da nur ein Signal etwas langsamer ist …
Bei diesen Frequenzen muss man alle Leiterbahnen des Busses gleich lang machen, weil die Laufzeiten der Signale (nicht ganz Lichtgeschwindigkeit. Licht legt in 1ns noch eine Strecke von knapp 30cm zurück) sonst schon zu unterschiedlich wären (Wenn du dir so ein Board genau ansiehst, wirst du bemerken, dass einige Leiterbahnen komische Schlaufen machen. Die sind eben dazu da die Längen gleich zu halten).

Jeder Wechsel einer Daten-, Adress- oder einer anderen Leitung erzeugt einen kleinen Stromimpuls. Den grössten Impuls gibt es wenn alle Leitungen gleichzeitig wechseln und hier hast du den Bezug zum Programm. Jenachdem welche Adressen hintereinander angesteuert werden und den Datenwerten kann das je nach Programm unterschiedlich sein.

Als die CPUs noch im einstelligen MHz-Bereich getaktet waren, konnte man mit einem Radio und etwas Übung ganz gut höhren was der Computer gerade so machte. Ein Datentransfer zur Floppy tönte ganz anders als ein Berechnung. Oft erzeugte das Warten auf eine Eingabe einen markanten Pfeifton …

Auch elektronische Bauteile altern und verändern ihre Parameter. Hinzu kommt noch, dass der Hersteller die Bauteilwerte nur mit einer bekannten Toleranz herstellen kann. Deshalb kann es vorkommen, dass zwei konkrete Bausteine soweit mit ihren Toleranzen auseinanderliegen, dass sie einfach nicht fehlerfrei zusammenarbeiten können, obwohl tausend gleiche Geräte problemlos funktionieren.

Beim Netzteil darfst du nicht vergessen, dass die Netzteile für die CPU und das RAM eigentlich auf dem Mainboard sind. Das eigentliche Netzteil erzeugt nur die Spannungen (-12V, -5V,) +3.3V, +5V und +12V. Alle anderen Spannungen werden auf dem Mainboard oder auf der Steckkarte erzeugt.

Also da sind such noch viele Möglichkeiten für Fehler.

ZUdem hast du eine schnellere CPU installiert, die wird die Netzteile deshalb auch noch etwas stärker fordern.

Btw. hast du schon versucht die Taktrate der CPU runter zu setzen ?

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter !

Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Erklaerung. Vieles davon hab ich schon gewusst, aber es kann ja nicht schaden, das noch mal mit anderen Worten zu hoeren … :wink:

ZUdem hast du eine schnellere CPU installiert, die wird die
Netzteile deshalb auch noch etwas stärker fordern.

Ich werde am Wochenende mal das Netzteil von meinem Computer ausbauen und in den Computer meiner Freundin einbauen. Das ist ja erst mal etwas, dass zwar Zeit aber kein Geld kostet. :wink:
Ich hab mir die Daten der Netzteile mal angeschaut (leider nicht notiert). Meine Freundin hat ein no-name 350W Netzteil. Meins ist ein Enermax 300W, die Ampere-werte sind allerdings alle hoeher, als bei ihrem 350W Netzteil. Seltsam…

Btw. hast du schon versucht die Taktrate der CPU runter zu
setzen ?

Ja, ich hab mal den FSB auf 150MHz gestellt -> keine Besserung
Ich hab auch mal die Vcore Spannung etwas hochgesetzt von 1.725V auf 1.750V, ich hab auch schon eine niedrigere Spannung versucht (1.650V glaub ich). Ich halte nicht viel von Uebertakten, desshalb hab ich mich mit den Spannungen noch nie beschaeftigt. Eine etwas hoehere Spannung macht die CPU stabiler (aber waermer)?

Ich hab natuerlich auch mal nach mehreren „reset-Abstuerzen“ im BIOS geschaut, wie heiss die CPU wird. Der hoechste Wert war 49 Grad. Das sollte doch noch nicht kritisch sein, oder?

Gruesse,
Chris

Hallo Nicos.

Danke fuer Deine Antwort.

Das ist eins von den berühmten „könnte eigentlich alles
sein“-Problemen.

Genau das ist mein Problem… :wink:

Meine Lieblingskandidaten sind Netzteil, RAM und Mainboard.

RAM hab ich ja schon getauscht, ich werd aber mal das Speichertest-Programm laufen lassen.

Deiner Einleitung nach nehme ich mal an, dass du ein
einigermaßen brauchbares Voltmeter hast. Miss damit mal im
Betrieb (also vorsichtig) die Spannungen am ATX-Stecker durch.
Bei der Gelegenheit kannst du dir auch gleich mal die Elkos
auf dem Mainboard genauer anschauen. Wenn die ausgebeult sind
oder sogar schon ausgelaufen kannst du das sowieso ersetzen.

Ich hab ein Voltmeter. Ist ne gute Idee. Die Werte werden aber auch im BIOS angezeigt. Kann man sich darauf verlassen? Ich werde trotzdem mal messen un es auch mal mit dem Netzteil aus meinem Computer versuchen.

…ansonsten kannst du mal probehalber (wenn du ganz sicher bist) die
Spannung vom Speicher minimal hochsetzen.

Guter Tipp. Muss ich mal schauen, ob das BIOS das zulaeest…

Einmal Netzteil, einmal Speicher, einmal Mainboard. Jeweils
ausgetauscht, ging wieder. Einmal wars die Spannung vom RAM,
eins hoch und läuft heute noch.

Kann es z.B. sein, dass das Netzteil zu schwach ist? Koennen
dann aber einzelne Programme abstuerzen und andere
weiterlaufen???

Ja. Ich hatte schon ein Netzteil, das kaum noch funktioniert
hat. Der Rechner lief immernoch, hatte aber Probleme mit der
Stabilität und der Lautsprecher hat lustige Töne gemacht.
Sowas zu diagnostizieren ist ein bisschen vie Voodoo.

Ich werde das am Wochenende mal mit dem Netzteil aus meinem PC probieren.

Vielleicht sollte ich noch erwaehen, dass in der Zeit zwischen grillen meiner alten CPU und dem Eintreffen des Sempron der Computer mit einem Athlon 1400 (die CPU, die auf dem alten Board meiner Freundin war) anscheinend stabil lief. Wir sind aber nicht mehr ganz sicher, weil sie den Computer zu dieser Zeit nicht viel benutzt hat. Die alte CPU haben wir leider nicht mehr (alte Komponenten verkauft).

Gruesse,
Chris

Meine Freundin hat ein no-name 350W Netzteil.
Meins ist ein Enermax 300W, die Ampere-werte sind allerdings
alle hoeher, als bei ihrem 350W Netzteil. Seltsam…

Nicht wirklich. Grundsätzlich kann man bei der Herstellung von Netzteilen durch besser Komponenten und kleine Tricks eine recht hohe Effizienz erreichen. Außerdem Sind die Angaben jeweils das Maximum, wenn die entsprechende Schiene allein genutzt wird, teilweise werden aber Teile „doppelt genutzt“, so dass die reinen Ampere-Angaben teilweise irreführend sein können. Generell kann man sagen, dass man bei Markengeräten eine höhere Chance auf eine hohe Effizienz und Zuverlässigkeit hat als bei Noname-Geräten, aber es gibt auf beiden Seiten Ausreißer.

Eine etwas hoehere Spannung macht die CPU
stabiler (aber waermer)?

In gewissen Grenzen stimmt das so. Ab einer gewissen Spannung treten allerdings unabhängig von der Kühlung Leckströme auf, die die Funktionsweise beeinflussen oder sogar den Chip beschädigen. Darunter gilt aber, das alles was man wegkühlen kann die Stabilität verbessert. Das sollte man aber nur ausreizen, wenn man (a) Ahnung, (b) Ausrüstung und © zuviel Geld hat.

Ich hab natuerlich auch mal nach mehreren „reset-Abstuerzen“
im BIOS geschaut, wie heiss die CPU wird. Der hoechste Wert
war 49 Grad. Das sollte doch noch nicht kritisch sein, oder?

Je nach Messmethode sollte das noch passen, muss aber nicht. Zum einen sind die integrierten Messgeräte chronisch ungenau, zum anderen wird bei vielen Chips die Temperatur im Hohlraum unter der CPU gemessen, nicht die vom Chip. Läuft der Rechner stabiler, wenn die Kühlung verbessert wird? Zum Beispiel bei geöffnetem Gehäuse in einem kühlen Raum? (Zur Zeit kann man den Rechner ja auch mal ins offene Fenster stellen, solange es da nicht reinregnet…)

Ich hab ein Voltmeter. Ist ne gute Idee. Die Werte werden aber
auch im BIOS angezeigt. Kann man sich darauf verlassen?

Du kannst dich auf das Vorzeichen verlassen, danach fängt wieder das lustige Ratespiel an, wie genau die Sensoren und die umliegenden Bauteile sind. Je nachdem in welche Richtung da die einzelnen Toleranzen ausgefallen sind würde ich mich schon eher auf ein „richtiges“ Messgerät verlassen.

Kleiner Tipp: das Gehäuse sollte gegen die Netzteilerde geerdet sein. Das heißt, dass du den „Minuspol“ vom Messgerät einfach ans Gehäuse klemmen kannst, das verringert die Chance dass man aus Versehen irgendwas kurzschließt.

Meine Freundin hat ein no-name 350W Netzteil.
Meins ist ein Enermax 300W, die Ampere-werte sind allerdings

Generell kann man sagen, dass man bei Markengeräten
eine höhere Chance auf eine hohe Effizienz und Zuverlässigkeit
hat als bei Noname-Geräten, aber es gibt auf beiden Seiten
Ausreißer.

Ich hatte mir vor Jahren extra das Enermax Netzteil gekauft, weil die damals angeblich die besten waren (und entsprechend teuer). Ich werde also das mal versuchen …

Eine etwas hoehere Spannung macht die CPU
stabiler (aber waermer)?

In gewissen Grenzen stimmt das so. Ab einer gewissen Spannung
treten allerdings unabhängig von der Kühlung Leckströme auf,
die die Funktionsweise beeinflussen oder sogar den Chip
beschädigen. Darunter gilt aber, das alles was man wegkühlen
kann die Stabilität verbessert.

Das klingt logisch. :wink:
Da das Erhoehen ja eh nichts gebracht hat, werde ich das wieder auf normal zurueckstellen.

Ich hab natuerlich auch mal nach mehreren „reset-Abstuerzen“
im BIOS geschaut, wie heiss die CPU wird. Der hoechste Wert
war 49 Grad. Das sollte doch noch nicht kritisch sein, oder?

Je nach Messmethode sollte das noch passen, muss aber nicht.
Zum einen sind die integrierten Messgeräte chronisch ungenau,
zum anderen wird bei vielen Chips die Temperatur im Hohlraum
unter der CPU gemessen, nicht die vom Chip.

Das AK37 hat keinen separaten Temperatursensor, also nehme ich an, dass der Sensor in der CPU verwendet wird. Bleibt die Frage, wie genau der ist und wie genau das Board das auswertet.

Läuft der Rechner
stabiler, wenn die Kühlung verbessert wird? Zum Beispiel bei
geöffnetem Gehäuse in einem kühlen Raum? (Zur Zeit kann man
den Rechner ja auch mal ins offene Fenster stellen, solange es
da nicht reinregnet…)

Ich wohne in London und hier ist es nicht ganz so kalt wie in Deutschland. Wir haben ca. 10 Grad PLUS… :wink:
Aber immernoch kaelter als im Wohnzimmer. Ich werde es mal mit geoeffnetem Gehaeuse und offener Gartentuer (ist ca. 1m neben dem Rechner) versuchen…

Auf jeden Fall nochmals vielen Dank fuer Euere Antworten. Die haben mir wieder Mut gemacht, dass ich das irgendwie hinbekomme.

Ich habe in Deutschland 9 Jahre in einer EDV-Firma taeglich Computer zusammengeschraubt und repariert. Das ist aber 3 Jahre her und ich merke jetzt, dass ich leider etwas aus der Uebung bin…

Chris

Kleines Update:

Ich habe meine Netzteil probiert -> keine Besserung
Gehaeuse offen gelassen (Kuehlung) -> keine Besserung
clear CMOS Jumper gesetzt um die BIOS Einstellungen zu loeschen -> CPU laeuft jetzt wesentlich langsamer (100MHz x 12 statt 166 x 12) und alles ist stabil.

Die CPU Geschwindigkeit scheint hier also ein entscheidender Faktor zu sein. Ich bin mir aber noch nicht ganz im Klaren, was das jetzt genau bedeutet. Ist die CPU beschaedigt? Es ist ein AMD Sempron 2800+ und die sollte doch mit 166MHz x 12 laufen, oder?
Oder ist es das Mainboard, dass die Geschwindigkeit aus irgend einem Grund nicht schafft? Die CPU ist die schnellste, die laut Shuttle auf dem Board laeuft.
Oder braucht die CPU mehr Strom, wenn sie schneller laeuft und beide Netzteile sind zu schwach?
Oder war es eine andere CMOS-Einstellung, die es zurueckgesetzt hat und mir nur nicht aufgefallen ist? Ich hab es noch nicht wieder mit „Original-Geschwindigkeit“ versucht.

Ich habe das jetzt 2 Tage beobachtet und es scheint mit der niedrigen Geschwindigkeit (BIOS default) stabil zu laufen. Ich werde jetzt mal jeden Tag mit der Geschwindigkeit ein bisschen hochgehen, um herauszufinden, ab welcher Geschwindigkeit Probleme auftreten.

Noch was ist mir aufgefallen:
Nach dem CMOS Reset laeuft der RAM jetzt als DDR400, vorher ist er als DDR333 erkannt worden (BIOS steht auf automatische Erkennung (by SPD)).

Chris