Sport und nicht hungern!

hi,

guckt ihr hier:

http://de.news.yahoo.com/040525/12/41r99.html

cu
alex

Hallo,
die prinzipielle Aussage ist richtig, allerdings scheint die Presse immer noch nicht den Begriff „relativ“ zu kennen:

Sportmedizinisch sei erwiesen, dass man mehr Fett verbrenne, wenn die körperliche Belastung weniger intensiv, dafür aber ausdauernd sei.
Was sportmedizinisch erwiesen ist, daß relativ mehr Fett verbrannt wird aber nicht absolut. Was den „Nachbrenneffekt“ anbelangt. Vermutlich sind damit drei diätförderliche Reaktionen zusammengefaßt:

o verbesserter Fettstoffwechsel.
o Energie, die zur Regeneration benötigt wird.
o Verbesserung der hormonellen Grundlage.

Je nach Sportart fallen die aber sehr unterschiedlich aus (z.B. Ausdauer vs. Kraftsportarten).

Gruss
Enno

Hallo Enno,

Sportmedizinisch sei erwiesen, dass man mehr Fett verbrenne,
wenn die körperliche Belastung weniger intensiv, dafür aber
ausdauernd sei.

Was sportmedizinisch erwiesen ist, daß relativ mehr
Fett verbrannt wird aber nicht absolut.

Also ich hab das so verstanden, dass man besser langsamer joggen soll, da man dann länger durchhält und so mehr Fett verbrennen kann.

Wenn ich mit nem Vierer- oder sogar Fünfer-Rhythmus jogge, kann ich das fast ewig tun. Nen Zweier-Rhythmus halte ich aber nur ca. 10 Minuten durch, dann bin ich fix und fertig.

Wenn man den Artikel also so versteht, dann stimmt das durchaus.

Grüße, Nina

Hallo,
in der Extrembetrachtung stimmt das. Nur wenn ich jogge, bin ich danach kaum platt, auch dann nicht wenn ich mal ein flotteres Tempo vorlege. D.h. an die Leistungsgrenzen komme ich beim Joggen ohnehin nur selten.
Der Tip „moderates Tempo“ ist an sich nicht verkehrt aber gerade bei einem Anfänger scheint mir das vereinzelte Ausloten der Leistungsgrenzen wichtig, um überhaupt an Leistung und insbesondere Grundschnelligkeit zu gewinnen.

Wenn ich mit nem Vierer- oder sogar Fünfer-Rhythmus jogge…

Ich überlege gerade krampfhaft in welchem Rythmus ich jogge - ehrlich gesagt keine Ahnung *g*. Nach anfänglichen Spielchen mit Pulsmesser etc. laufe ich heute überwiegend nach Gefühl.

Gruss
Enno

Hallo Enno,

das kommt vielleicht auch auf das Gelände an. Bei uns ist es teilweise ziemlich steil (manchmal auch mit Treppen mit ca. 150 Stufen). Da bist Du teilweise ganz schön platt, wenn Du vorher nicht etwas langsamer tust.

Da ich am Anfang immer zu schnell unterwegs war und dann ziemlich schnell außer Puste war, habe ich mir dieses Rhythmus-Atmen angewöhnt, da ich keine Lust auf Pulsmesser, etc. hatte. Funktioniert aber echt prima!! Ich versuche immer so ruhig wie möglich zu atmen (verhindert dann auch Seitenstechen) und kann dann mein Tempo genau meinen aktuellen Bedürfnissen anpassen. Wenn ich nicht so lange laufen will, dann laufe ich schneller und folglich mit nem schnelleren Rhythmus als wenn ich einfach ganz gemütlich und lange laufen will. Das ist zumindest für mich die einfachste Möglichkeit, mein Tempo zu regulieren.

Grüße, Nina

Mein Senf dazu …
Hallo Nina, ich wollte das nur noch einmal mit einem Beispiel bestätigen. Mein Mann ist Läufer und ist somit sehr gut ausgerüstet. Seine Pulsuhr zeigt unter anderem Fettverbrennung und Kalorienverbrauch an. Ich laufe leidenschaftlich gerne Inliner. Und jetzt kommt es: Wenn wir gleichmässig inliner laufen - nicht Tempo, sondern so ca. 18 km in der Stunde - dann ist die Fettverbrennung am allerhöchsten. Wenn er läuft, ist die Fettverbrennung dann am höchsten, wenn er sich noch unterhalten kann - also eher bei langsamerem Laufen. Es hat mich am Anfang auch sehr gewundert, aber es nützt nichts, unbedingt schnell zu laufen. Auch für das Ausdauertraining ist dieses Laufen am Besten. Als Läufer muss mein Mann natürlich nicht abnehmen, aber für seine Ausdauer nimmt er mich gerne mit Inlinern als Trainingspartnerin. Mit freundichem Gruss Maike