wie ist es wenn man auf Lehramt Sport und Politik studiert, also Sport- und Politiklehrer werden und verbeamtet wird.
Wird man da vorher nach bzw. während dem Referendariat gesundheitlich auf HErz und Nieren geprüft und die Krankenakte der letzten Jahre herangezogen, oder zieht da die ärztliche Schweigepflicht.
Wie läuft da das Prozedere und was sind Hinderungsgründe, um nicht verbeamtet zu werden und somit für gute Arbeit und lange Ausbildungszeit nicht vernünftig entlohnt zu werden?
du wirst vor dem Antritt des Referendariats durch einen Arzt des Gesundheitsamtes untersucht werden.
Dabei wird nach Vorerkrankungen gefragt.
Das ist wahrheitsgemäß zu beantworten, ggfs wird der Amtsarzt Unterlagen verlangen.
Die Entbindung z. B. deines Hausarztes von der Schweigepflicht ist dabei obligatorisch.
Du willst ja eingestellt werden, die müssen dich als Beamten ja nicht nehmen.
Solltest du im Referendariat oder in der nachfolgenden Probezeit (2,5 Jahre -hat nichts mit Probezeiten in „normalen“ Arbeitsvertägen zu tun!)keine gesundheitlichen Auffälligkeiten zeigen, (oft oder lange krank) wirst du ohne weitere Nachuntersuchungen übernommen.
Gibts aber gesundheitliche Probleme, kann es sein, daß einem ein Angestelltenvertrag angeboten wird, kommt raus, das man nicht ehrlich war, in der Beantwortung der Gesundheitsfragen, fliegt man sofort und kriegt gar nix.
nicht verbeamtet zu werden und somit für gute Arbeit und lange
Ausbildungszeit nicht vernünftig entlohnt zu werden?
Werden Angestellte im öffentlichen Dienst nicht vernünftig
entlohnt ?
Hi,
man bekommt als Angestellter für die gleiche Arbeit (gleiche Stundenzahl, gleicher Schultyp, gleiches Alter) den gleichen Bruttolohn wie ein Beamter, zahlt aber dafür die normalen Abschläge (RV,AV, KV und volle Lonsteuer plus Sozi, Beamte nur verringerte Lohnsteuer und den Sozi). Das macht bei ca. 3700 brutto einen Unterschied von 500 netto. Und da ist schon berücksichtigt, dass der Beamte seine private Krankenversicherung ja zahlen muss.
Ob das vernünftig ist, darfst du dir selber überlegen.
Ob das vernünftig ist, darfst du dir selber überlegen.
Der Unterschied ist mir wohl bekannt, war selber im öD und habe jede Menge Beamte in der Familie. Mich hatte nur die Art der Fragestellung gestört. Wenn man verbeamtet werden will, muß man halt gewisse Voraussetzungen erfüllen. Erfüllt man sie nicht, muß man damit leben und sich nicht über die Voraussetzungen beschweren.
Außerdem ist das Angestelltengehalt der Lehrer ja nun auch kein Hungerlohn, auch wenn es woanders mehr zu verdienen gibt.
man verbeamtet werden will,
muß man halt gewisse Voraussetzungen erfüllen. Erfüllt man sie
nicht, muß man damit leben und sich nicht über die
Voraussetzungen beschweren.
Ich verbitte mir das.
Um verbeamtet zu werden, muss man als erstes mal einen entsprechenden Beruf wählen,studieren und die Staatsexamina mit entsprechenden Noten abschließen. all das hab ich geschafft. Ich habe sogar eine unbefristete Stelle, eine Planstelle, die eigentlich eine Verbeamtung mit einschließt. Aber ich bin Angestellte, denn ich habe das einzige getan, was einem in der Situation noch die Verbeamtung wegnimmt (außer einem Verbrechen, aber das kostet den Job ganz): Ich bin krank. Und, um das Maß vollzumachen, bin ich chronisch krank. Mich bestellt das Ministerium schon gar nciht mehr zum Gesundheitsamt. Ich arbeite genauso viel wie meine verbeamteten Kollegen und bekomme netto 500 weniger. Warum? Ich habe weniger Fehlzeiten als die meisten (dieses Kalenderjahr noch keinen Tag) und arbeite vollzeit.
Aber ich koste die Krankenkasse für meine Medikation (pro Monat 4mal so viel wie ich Beitrag zahle), bzw würde den Freistaat per Beihilfe so einiges kosten.
Aber ich koste die Krankenkasse für meine Medikation (pro
Monat 4mal so viel wie ich Beitrag zahle), bzw würde den
Freistaat per Beihilfe so einiges kosten.
ja und? Die Auslese wird halt nicht nur nach Brain und Ausbildung
getroffen, sondern eben auch nach dem Nutzen und den Kosten. Ich seh das
Problem nicht, und empfinde die Anspruchshaltung des Fragestellers auch
als „seltsam“.
Lange Ausbildung und gute Arbeit da als Gründe anzuführen, ist noch
doppelt lustig, denn so lange ist die Ausbildung nicht, wenn man
bspw. mit Wissenschaftlern vergleicht, und hat er erstmal den
Beamtenstatus, spielt die Qualität seiner Arbeit in gewissem Rahmen ja
auch keine Rolle mehr.
Es scheint mir eine gute Idee, nur Leute in ÖD oder Beamtentum zu
übernehmen, die mal ein paar Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet
haben - in der wirklich freien, ohne Traifvertrag, Gewerkschaft oder
Betriebsrat. Dann wissen sie ihren bequemen Sessel vielleicht etwas zu
schätzen.
Achja, selbstverständlich hätte mir der Weg auch offen gestanden. Ich
neide niemandem den Status. Nur eine gewisse Arroganz von (Achtung,
Vorurteil!) meist bei weitem nicht wettbewerbsfähigen Leuten geht mir
ziemlich auf den Zeiger.
nicht verbeamtet zu werden und somit für gute Arbeit und lange
Ausbildungszeit nicht vernünftig entlohnt zu werden?
Werden Angestellte im öffentlichen Dienst nicht vernünftig
entlohnt ?
Nicht wenn du die lange Ausbildungszeit zum Lehrer betrachtest und am Ende nur einen BAT-Vertrag oder einen für den Öffentlichen Dienst bekommst und obendrein noch schön zur Ferienzeit gekündigt wirst.
Dass ist dann wirklich bitter.
Aber ich koste die Krankenkasse für meine Medikation (pro
Monat 4mal so viel wie ich Beitrag zahle), bzw würde den
Freistaat per Beihilfe so einiges kosten.
ja und? Die Auslese wird halt nicht nur nach Brain und
Ausbildung
getroffen, sondern eben auch nach dem Nutzen und den Kosten.
Ich seh das
Problem nicht, und empfinde die Anspruchshaltung des
Fragestellers auch
als „seltsam“.
Lange Ausbildung und gute Arbeit da als Gründe anzuführen, ist
noch
doppelt lustig, denn so lange ist die Ausbildung nicht, wenn
man
bspw. mit Wissenschaftlern vergleicht, und hat er erstmal den
Beamtenstatus, spielt die Qualität seiner Arbeit in gewissem
Rahmen ja
auch keine Rolle mehr.
Es scheint mir eine gute Idee, nur Leute in ÖD oder Beamtentum
zu
übernehmen, die mal ein paar Jahre in der freien Wirtschaft
gearbeitet
haben - in der wirklich freien, ohne Traifvertrag,
Gewerkschaft oder
Betriebsrat. Dann wissen sie ihren bequemen Sessel vielleicht
etwas zu
schätzen.
Achja, selbstverständlich hätte mir der Weg auch offen
gestanden. Ich
neide niemandem den Status. Nur eine gewisse Arroganz von
(Achtung,
Vorurteil!) meist bei weitem nicht wettbewerbsfähigen Leuten
geht mir
ziemlich auf den Zeiger.
Gruß,
Werde doch selbst Lehrer, wenn der Job so einfach ist, die Arbeitsbedingungen so gut und der einem der Einstieg so leicht gemacht wird.
Und die Idee Leute aus der Wirtschaft in die Schule zu stecken ist ja mal die schlechteste aller Lösungen. Wo das endet konnte ich mir während meiner Schulzeit nur zu genüge angucken.
Am besten wir schaffen Landesweit Unterrichtsgarantie Plus ein, wie in Hessen und lassen es ganz Lehrer fachgerecht auszubilden.
Soviel zum Thema Professionalisierung des Lehrerjobs.
Ein Vorurteil aufs andere geschraubt und dann wundern, wenn das Gebilde der Realität nicht standhält, Professor Vakuum.
Von mir aus kann man den Beamtenstatus für Lehrer auch komplett streichen. WEgen diesem Feigenblatt will ich den Job doch gar nicht.
Werde doch selbst Lehrer, wenn der Job so einfach ist, die
Arbeitsbedingungen so gut und der einem der Einstieg so leicht
gemacht wird.
werd mal Wissenschaftler, der, so er die akademische Laufbahn wählt, sich nach einer längeren Ausbildung durch meist schlechter bezahlte Zeitverträge hangeln muß. Jedes Quartal seine Existenz begründen muß und wo man nach jeder zweiten Verlängerung gekündigt wird, weil man sonst fest übernommen werden muß.
Wenn Du das so zehn fünfzehn Jahre hinter Dir hast, vergleichst Du das mal mit der Arbeit eines Oberstudienrates, der Du dann bist.
Danke endlich jemand der auf meine Frage antwortet. Das
schafft Planungssicherheit.
??
Dragonkidd war der erste, der dir geantwortet hat.
Hättest du vielleicht mehr sachdienliche Antworten bekommen, wenn du deine Frage nicht so begründet hättest, wie du es gemacht hast.
Es gibt eine Menge Jobs, die eine längere Ausbildungszeit als Lehrer haben.
Gruß
Elke
PS: Ist es so schwer, zu lernen, dass man Vollzitate löscht?
(beinahe hätte ich geschrieben - „auch für Lehramtsanwärter“)