über die Jahre habe ich immer wieder gesehen, dass erfolgreiche Sportler sozusagen als Quereinsteiger es in die Führungsetagen von Unternehmen geschafft haben. Ich kann das zwar nicht im Einzelnen belegen, habe aber den Eindruck gewonnen, dass zumindest manche Unternehmen gerne erfolgreiche Sportler einstellen, bzw. sie gleich qualifizierten Mitbewerbern vorziehen.
Jetzt kommt meine Frage:
Gibt es neben dem Imagegewinn durch die Assoziation mit einem Gewinner noch andere Gründe, die ein Unternehmen dazu motivieren könnten? Kann z.B. angenommen werden, dass Sportler eine besondere Disziplin entwickeln mußten, die erwarten läßt, dass sie sich auch im Arbeitsleben positiv auswirkt? Kann man daneben annehmen, dass besonders erfolgreiche Sportler gelernt haben sich in den sog. Flow zu begeben, was auf eine Unternehmenssituation übertragen, wenn dort hinreichend eingearbeitet, auch zu Ausnahmeleistungen führen kann?
Ich würde mich freuen hierzu qualifizierte Stellungnahmen und/oder Hinweise auf weiterführende Quellen zu erhalten.
Sportler, ganz besonders die mit Erfolg, haben den Ruf, besonders ehrgeizig zu sein.
Sie können den inneren Schweinehund überwinden, gehen schon mal eher an ihre Grenzen und fühlen sich nur dann richtig gut, wenn sie zu den Gewinnern gehören.
Abgesehen davon sind erfolgreiche Sportler ein nettes Aushängeschild für die Werbung…
Ich habe das ein oder andere Buch zum Thema durchgeblättert, und gerade in den Bereichen, in denen es auf (messbare) Leistung ankommt, sind Sportler erfahrungsgemäß (nur meine Erfahrung!) die „besseren“ Arbeitnehmer.
Wenn ich die Zeit habe (nächste Woche) suche ich mal etwas intensiver nach Lektüre, falls Interesse herrscht.