Definitionsfrage
Zuerst stellt sich die grundsätzliche Frage was denn ein „sportliches Auto“ sei.
Nun, Autos sind grundsätzlich nicht sportlich.
Autos sind ganz einfach nur Maschinen zum Zwecke der Fortbewegung.
Klar gibt es da Unterschiede - je nach gewünschtem Verwendungszweck.
Es gibt Autos, welche schwere Lasten transportieren (Lkw) oder viele Menschen gleichzeitig (Busse). Dann gibt es Autos, welche für die Bedürfnisse einer normalen Familie konzipiert wurden (Limousinen) oder auch welche die nur zum Transport einer oder zwei Menschen (kleine Coupes).
Natürlich gibt es auch Autos welche ausschliesslich für sportliche Wettkämpfe konstruiert wurden (Rennwagen aller Coleur).
Aber all das wirst Du nicht meinen 
Ich vermute mal, dass Du Fahrzeuge meinst welche zwar in Grosserie gebaucht werden (wegen der Kosten) in modifizierter Form aber auch im Rennsport anzutreffen sind.
Ich meine mal ein Zitat gelesen zu haben welches sogenannte „Sportwagen“ definierte: „…Ein Sportwagen hat keinerlei praktischen Wert, er dient ausschliesslich dem Spaß…“
Nun, unter diesem Aspekt gäbe es vieles auf dem Markt:
Die kleinen BMW sind sicherlich keine schlechte Wahl.
Es gibt da noch ein paar extreme Autos, wie z.B. den alten Mini (sehr hoher Spaßfaktor, geringer Gebrauchswert)
Diverse ältere und neuere Modelle von Honda, Peugeot (sehr sehr lange und erfolgreiche Renntradition) oder Renault
Die Autos von A.L.F.A. fallen überwiegend in diese Kategorie
Es ist schlichtweg eine Frage des zur Verfügung stehenden Geldes. Mit etwas mehr Geld kann man auf richtig interessante Fahrzeuge zugreifen: Porsche, Ferrari oder richtige Exoten wie Venturi oder sowas. Manche dieser Fahrzeuge gibt es gebraucht für etwas weniger Geld.
Wenn man die „Klassiker“ mag, bieten sich knackige Engländer an. Ich persönlich habe, als ausgesprochener Oldtimer-Freak, reichlich Erfahrungen sammeln können mit Austin (Mini Cooper) und Jaguar (XJ6L SII mit leistungsgesteigerter XK-Maschine).
Man wird älter und so verändern sich im Laufe der Jahre die Interessensschwerpunkte und so fahre ich heute eine Profanlimousine. Meine Frau allerdings gönnt sich noch einen BMW M635Csi (sie meint der eignet sich, wegen des Platzangebotes, besser zum Einkaufen als der Ferrari 246 Dino oder der Porsche 928
und sie scheint glücklich mit diesem Auto.
Vulgär dagegen das sogenannte „tuning“ von Profanautos.
Es ist schlichtweg nicht nachvollziehbar weshalb sich jemand einen VW Scirocco kaufen sollte, diesen dann mit allerlei Zierrat umbauen sollte - wenn er für das gleiche Geld (Scirocco plus Umbauten) einen guten gebrauchten Porsche 911 oder einen Maseratti bekommt. Aber auch hier gibt es ein par Ausnahmen. Ein leistungsgesteigerter (nicht optisch!) Ford Falcon hat was für sich. Oder ein alter Ford Capri (jener mit der grossen Maschine - oha!). Immer gut für einen Auftritt nahe dem Führerscheinentzug sind die alten Wagen mit welchen früher die damals beliebten Berg- oder Slalomrennen ausgetragen wurden = Opel Kadett Coupe oder NSU TTS oder Simca. Diese Autos verleiten zu sehr zu forscher Gangart und obligatorischen Geschwindigkeitsübertretungen.
Alternativen bieten kleine offene Wagen = diverse Spiderversionen von Fiat oder besser noch A.L.F.A. oder, bei entsprechendem Gemüt von MG, Triumph oder Austin.
Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung
Würde mich über Deine Rückmeldung freuen - was es denn nun geworden ist.