Hallo liebe Wissenden!
Kann mir jemand ein paar Tipps geben, worauf bei Sprachreisen (dachte an nen Business-Englisch-Kurs auf Malta) zu achten ist? Worin unterscheiden sich die Sprachschulen und wie unterscheide ich die guten von den weniger guten?
Was davon ist steuerlich absetzbar und wofür gibt es Sonderurlaub vom Arbeitgeber? Ist dieser irgendwo rechtlich verbrieft?
Hab schon zu dem Thema gegoogled aber eine Unzahl von Seiten gefunden, von denen mir die meisten redaktionell nicht wirlich unabhängig von irgendwelchen Veranstaltern zu sein scheinen. Hat jemand passende Links?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Herzliche Grüße
ElCapitan
Hallo liebe Wissenden!
Worin unterscheiden sich die Sprachschulen und wie
unterscheide ich die guten von den weniger guten?
Gar nicht. Es kommt auf die Kompetenz des einzelnen Lehrers an. Ist wie bei Krankenhäusern. Die Tatsache, dass der Kurs von einem Muttersprachler gegeben wird - möglicherweise noch an ein multinationales Publikum - garantiert Chaos und Ineffizienz.
Jo Perrey (Englischlehrer)
Hallo,
bei einem Fremdsprachenkurs auf höherem Niveau ist der ideale Lehrer ein Muttersprachler, der die Sprache des Schülers ebenfalls perfekt beherrscht. Multinationale Kurse sind daher nicht so der Hit …
Und da ich eine Kollegin aus Malta hier sitzen habe: Englisch ist zwar Amtssprache in Malta, aber Malteser haben einen sehr starken Akzent (klingt ähnlich wie Italiener oder andere Südländer beim Englischen).
Gruß,
Myriam
Hallo liebe Wissenden!
Worin unterscheiden sich die Sprachschulen und wie
unterscheide ich die guten von den weniger guten?
Gar nicht. Es kommt auf die Kompetenz des einzelnen Lehrers
an. Ist wie bei Krankenhäusern. Die Tatsache, dass der Kurs
von einem Muttersprachler gegeben wird - möglicherweise noch
an ein multinationales Publikum - garantiert Chaos und
Ineffizienz.
kann zweiteren teil so nicht bestätigen. ich hatte damals einen kurs mit ein paar slowenen, ein paar deutschen, einer italienerin, einer schweizerin und einer russin. trotzdem war die eine doppelstunde bei unserm grammar-teacher das erste und einzige mal, dass ich tenses in all ihrer vielfalt glaubte verstanden zu haben. die zweite doppelstunde des tages war dann conversation mit gleichem kurs und anderer lehrerin und auch da machte die tatsache, dass alle woanders herwarn und nicht schummeln konnten beim sprechen, die sache nur umso interessanter.
Jo Perrey (Englischlehrer)
gruß
yvi
Die Tatsache, dass der Kurs
von einem Muttersprachler gegeben wird - möglicherweise noch
an ein multinationales Publikum - garantiert Chaos und
Ineffizienz.
als „absolvent“ des sgn. „ulpan“ (=hebräischkurs für einwanderer in israel) kann ich dazu nur lachen! tut mir wirklich leid!
sprachunterricht durch einen muttersprachler plus komplette eliminierung sämtlicher fremder sprachen garantieren im gegenteil _effizienz_ und _natürliches lernen_ im gegensatz zur künstlichen „akademischen“ atmosphäre in einer typischen schulklasse mit deutschem lehrer und deutschen schülern.
und das monierte „chaos“ gehört zum unterricht dazu: wenn der lehrer mit den schülern und die schüler untereinander nur die zielsprache als verständigungsmittel haben, dann sprechen sie sie auf ganz natürliche weise. neue wörter, begriffe und ausdrücke werden nicht als vokabel übersetzt sondern beschrieben, erklärt und pantomimt. wörterbücher waren bei uns tabu! so lernt man „richtig“.
gruß
dataf0x
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Hi Jo Perrey!
Ich stimme Datafox und Stiefelkatzi auch zu.
Nichts war frustierender bei einem Japaner in unsere Klasse für deutsch als wenn ein Mitschüler etwas früher wie die andere etwas verstanden hatte: Er war als einziger nicht spa. Muttersprachler und wenn der Lehrer eine etwas schwierigere Erklärung gab, die einen von uns schneller verstand, so übersetze dieser ins Spanische ganz laut und schon hatten wir das alles verstanden… bis auf den Japaner!
Ich glaube einen Muttersprachler hat einen weit größeren Übersicht über die zu lernende Sprache als wenn es für ihn diese Sprache ebenfalls gelernt wurde.
Und wie er das weitervermittelt hängt nur von seinen Fähigkeiten als Lehrer und Dozent ab und nicht von seiner Geburtsland.
Ansonsten im Fall Akzente und Aussprache einer Muttersprache muß ich immer lächeln wenn ich Englisch höre aus dem Munde eines Gibraltareños ;o)))) Finde ich total nett aber ebenfalls befremdt (so’ne Art Englisch mit andalusischen Akzent) *gggg*
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena