Sprachreise nach Amerika (1 Jahr)

Hallo!

Ich suche nette Menschen, die mir erzählen wie sie ihr Jahr in Amerika erlebt haben. Ob als Au-Pair oder als Schüler. Welcher Veranstalter, Erfahrungen mit den Gasteltern, Schule und Menschen… Und wie erging es euch als ihr wieder nach Deutschland gekommen seid. Was habt ihr mitgenommen? …
Besonders interessieren würde mich, welchen Weg die gegangen sind, die davor in Deutschland ihr Abitur gemacht haben.
Fragen über Fragen :wink:

Vielen lieben Danke
*polarsternchen*

HI,
ich war zwar kein Jahr in Amerika, sondern nur ein halbes, doch moechte ich meine Erlebnisse auf keinen Fall missen. Nach dem Abi bin ich an einer eine Sprachenschule an einer Uni in New Jersey gewesen und konnte dort nicht nur meine Englischkenntnisse verbessern, sondern habe auch Freunde aus den unterschiedlichsten Laendern gewonnen; die Gemeinschaft war einfach super. Gewohnt habe ich in einer privaten Gastfamilie, die super nett war, doch werden diese auch von dem Sprachinstitut, das sich ELS nennt, gestellt.(Leider gab es da aber einige negative Erfahrungen). Je nach Gegebenheiten ist auch das Wohnen auf dem Campus oder in Appartements moeglich. Der Aufenthalt in den USA hat auch Einfluss auf meine Zukunftsentscheidungen genommen, ich studiere jetzt Japanologie und treffe im Studium Komilitonen, die aehnliche Erfahrungen wie ich gemacht haben. Meine japanischen Freunde motivieren mich immer noch sehr. Vor ueber einem Jahr haette ich nicht Traum daran gedacht, ueberhaupt je etwas mit dieser Sprache zu tun zu haben. Ich kann Dir ein Auslandsaufenthalt, egal in welchem Rahmen, nur empfehlen; neben dem Spracherwerb ist so ein Aufenthalt ein sehr wertvolle persoenliche Bereicherung. Ich hatte „Glueck“ waehrend meines Aufenthalts ueberhaupt keinen Kontakt zu Deustchen zu haben, darauf solltest Du achten, wenn Du Dich bei einer Institution fuer einen Sprachkurs anmeldest.
Leider sind solche Sprachkurse nicht immer billig, deshalb sollte man sich bei vershiedenen Veranstaltern umhoeren. Aber ich denke, die Sache ist es wert.
Als ich wieder nach Hause kam, fiel mir das Einleben schon schwer, mir schienen die Deutschen fast ein wenig unfreundlich im Vergleich zu der Atmosphaere, von der ich drueben umgeben war.
Ich hatte Gott sein Dank die Zeit, alles ganz ruhig wieder angehen zu lassen. Die Erinnerungen werden aber immer lebendig bleiben.
Hoffentlich konnte ich Dir ein wenig helfen, viel Erfolg,
liebe Gruesse, Cornelia

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Hallo!

Ich suche nette Menschen, die mir erzählen wie sie ihr Jahr in
Amerika erlebt haben. Ob als Au-Pair oder als Schüler.

Ich bin vor ca. 10 Jahren als 16jährige Schülerin für ein Jahr nicht in die USA, aber nach Mexiko (was ja auch Amerika ist) gegangen.

Welcher Veranstalter,
ich bin mit der Austauschorganisation AFS gefahen und habe nur gute Erfahrung mit dieser Organisation gemacht - was mir an AFS besonders gefällt, ist dass die aufnehmenden Gastfamilien kein Geld für den Austauschschüler bekommen, diese also Austauschschüler aus rein idealistischen Gründen (Vökerverständigung)aufnehmen - ich halte das für eine wichtige Grundlage, wenn man für ein Jahr gemeinsam lebt!
Es gab auch immer Ansprechpartner bei Problemen, viele Aktivitäten (Kurzreisen, Kurzaustausch innerhalb des Landes etc.) und unglaublich viele engagierte Leute!

Erfahrungen mit den Gasteltern,
Ich hatte Glück mit meiner Familie - ich habe mich schnell eingelebt und war integriert - was nicht heißt, daß es nicht dennoch einige heftige Probleme gab - obwohl man sich gegenseitig sehr mochte - Man darf nicht vergessen, in eine bereits bestehende Familie einzudringen, in der es viele unbekannte und vielleicht auch befremdliche Regeln/Mechanismen gibt, ist immer eine Herausforderung - ganz unabhängig von Sprache und Kultur. Aber man lernt dabei unglaublich viel fürs Leben!!

Schule
ich habe 1 Jahr eine mexikanische Schule besucht - im ersten Halbjahr war ich erstmal damit beschäftigt Spanisch zu lernen, erst im zweiten Halbjahr habe ich auch am Unterricht teilgenommen und die Arbeiten mitgeschrieben…

und Menschen…
In Mexiko habe ich eine Offenheit und Herzlichkeit sonder Massen erfahren! Und vor allem sind sie an allem so interessiert! Man kann sich stundenlang über Deutschland ausfragen lassen - und umgekehrt erzählen sie gern von ihrem eigenen Land - ich habe mich von Anfang an bei diesem Volk wohl gefühlt!

Und wie erging es euch als ihr wieder nach

Deutschland gekommen seid.

Ich bracuhte schon 6 Monate um mich wieder einzuleben, um zu akzeptieren, daß die Deutschen eine ganz andere Mentalität haben…was mich besonders bedrückte, war das große Desinteressse auf das ich bei meiner Rückkehr stieß…die meisten Leute waren über ein kurzes „Wie war`s“ nicht besonders an meinen Erlebnissen in Mexiko interessiert…

Was habt ihr mitgenommen?
einen Koffer mit 20 Kilo - das war eine Vorgabe von AFS - mehr war nicht drin! Aber man schafft es tatsächlich mit so wenig über die Runden zu kommen. Ist ja nicht so, daßman in Amerika nichts kaufen kann…:smile:

Besonders interessieren würde mich, welchen Weg die gegangen
sind, die davor in Deutschland ihr Abitur gemacht haben.
Fragen über Fragen :wink:

Vielen lieben Danke
*polarsternchen*

Ich hoffe, ich konnte ein bißchen weiterhelfen…
Gruß. Lynn