Sprechblockade konkreter_beschrieben

Hallo Marion,

als ich das vom Schock und der Sprechblockade gelesen habe, schoß mir auch der Gedanke „Handlungsbedarf“ durch den Kopf. Wenn ich das Gefühl habe, dass da nur noch ein Arzt helfen kann (durch Medikamente oder Weiterempfehlung), und ich die betroffene Person nicht aus dem Haus bekomme, würde ich kurzerhand einen Notarzt kommen lassen.
Es geht um Verantwortung und Überprüfung, ob Gefahr in Verzug besteht.

viele Grüße
grilla

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wahrscheinlich?

wahrscheinlich

Ich kann mich Xelya nur anschließen.

Was ist für deine Freundin glaubhafter:

  1. daß hier mehrere erfahrene Leute, die mit Ferndiagnosen vorsichtig sind, ihr durch dich vermitteln lassen, daß eine medizinische Absicherung, daß keine körperliche(!) Gefahr besteht, dringend notwendig ist, oder

  2. daß euch einige Fachleute per Ferndiagnose sagen, daß wahrscheinlich kein Not (!)fall vorliegt?

Ich bin dran sie zu überzeugen, dass eine CT das beste im
moment wäre. danach, wenn einen blutung ausgeschlossen ist,
werde ich alles geben um sie davon zu überzeugen, bei einem
psychiater ihre psychose behandeln zu lassen.

Daß du gewiß mit den Nerven fertig bist, unter anderem aus Sorge, das kommt rüber bei uns allen, und du kannst dir darin auch unserer Sympathie gewiß sein - und unserer Unterstützung bei deiner „Überzeugungsarbeit“. Aber wenn du das so machst, daß du dich ihr als Facharzt präsentierst, der beurteilen kann, daß „CT das beste“ sei (obwohl unter anderem genau das gemacht werden müßte), und du mit Wörtern wie „Psychiater“ und „Psychose“ (so ein Unsinn!) herumjonglierst, dann wird dir das nicht gelingen, sie zu animieren, endlich etwas für sich zu tun.

ich bin zur zeit sehr hin und hergerissen von den
verschiedenen meinungnen und alle meinen ihr leben sei nur in
meiner hand, das ich für alles verantwortlich wäre. ich gebe
mir doch so extrem mühe sie zu überzeugen. auch die eltern
habe ich über alles informiert.

In gewisserweise liegt tatsächlich vieles in deiner Hand - denn alle anderen außer dir, inclusive die Eltern, sehen ja keinen Handlungsbedarf. Es ist toll von dir, daß du dich so engagierst!

Kannst du noch sagen, wie denn die Eltern auf deine Information reagiert haben? Man hat so seine Erfahrung, warum manchmal Eltern trotz heftiger Beschwerden ihrer Kinder verhindern, daß diese sich in psychotherapeutische Beratung begeben. Mehr sag ich nicht dazu.

Und nochetwas: Wenn abgeklärt ist, daß hinter der Sprechblockade kein körperlicher (medizinischer) Befund steckt, dann ist das Problem nicht weniger groß. Das Hauptproblem ist die offensichtlich extreme Reaktion auf Berührung. Und obwohl das jetzt eine Ferndiagnose ist, bin ich sicher, daß sie das nicht erst seit einem „unerwünschten Küßchen vor 3/4 Jahr“ haben wird. Und deshalb macht man sich seine Gedanken darüber, wieso die Eltern das für harmlos erachten.

Wenn also die medizinische Frage geklärt sein wird, dann kannst du deiner Freundin einen Gruß von uns bestellen, daß wir ihr sehr wünschen, sich zu entschließen, mal ein Beratungsgespräch wegen der Berührungsprobleme zu suchen bei einem Psychologen („psychologischer Psychotherapeut“), und zwar bei einem sogenannten „Verhaltenspsychologen“ (auch wenn diese Bezeichnung euch verwirren sollte) oder bei einem sogenannten „Psychoanalytiker“. Es sei ihr versichert, daß sie dort nicht berührt wird! Sie soll ihm dort nur mal dieses Problem schildern, es ist nur ein Gespräch! Und - nein, man ist nicht etwa „verrückt“, wenn man bei solchen Leuten Gespräche sucht. Es gibt nur halt auch ernstzunehmende und heftige Leiden, die nicht medizinischer Natur sind.

Herzliche Grüße

Metapher

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Moin Marion,

Wenn es meinem Mann derart

schlecht ginge, dann würde ich ihn packen und ins nächste KH
oder zum. zu einem Facharzt düsen, ohne wenn und aber.

Klingt ja alles schön und gut und ist vermutlich auch richtig,
aber hast du vielleicht auch einen realistischen,
praktischen
Tipp auf Lager, wie man das anstellen soll,
wenn sich die betroffene Person mit Händen und Füßen dagegen
wehrt?

Du kennst die Geschichte mit dem Berg und dem Propheten…

Claudia bekommt den Punkt :smile:

Ich bin weiß Gott kein Profi in Krisenintervention, aber meine Erfahrung ist es, daß sehr viele Patienten, die sich „mit Händen und Füßen“ gegen einen Arztbesuch sträuben, sich von einem anwesenden Notarzt dann doch untersuchen lassen und dann in der Folge auch den (hier zu erwartenden) Ratschlag, doch mal zur Untersuchung mit ins Krankenhaus zu kommen, annehmen.

Allerdings weiß ich nicht sicher, ob es in der Schweiz überhaupt Notärzte im regulären Rettungsdienst gibt. IIRC sind dort „nur“ Paramedics im Einsatz (Ausnahme sind wohl die Hubschrauber).

Ein hausärztlicher Besuch bringt da jedenfalls eher wenig - die Wahrscheinlichkeit, daß ein besuchender Hausarzt hier nicht adäquat handelt, ist _sehr_ groß. Leider.

Von daher, wie Oliver weiter unten auch schon riet: Rettungswagen.

Gruß,

Malte.

leichter gesagt als getan
Hallo grilla,

als ich das vom Schock und der Sprechblockade gelesen habe,
schoß mir auch der Gedanke „Handlungsbedarf“ durch den Kopf.
Wenn ich das Gefühl habe, dass da nur noch ein Arzt helfen
kann (durch Medikamente oder Weiterempfehlung), und ich die
betroffene Person nicht aus dem Haus bekomme, würde ich
kurzerhand einen Notarzt kommen lassen.

Das hätte ich in der aktuen Situation sicher auch, zumindest nach den Informationen, die wir hier haben. Aber jetzt sind wir ja schon ein paar Tage weiter und das Mädche hat offensichtlich mittlerweile den Hausarzt aufgesucht (hat sie das wirklich? war ihr Freund dabei?).

Es geht um Verantwortung und Überprüfung, ob Gefahr in Verzug
besteht.

Richtig, aber ich kann modoni ganz gut verstehen, wenn er verunsichert ist, weil offensichtlich nicht mal der Hausarzt, der sie ja gesehen hat (?) hier weiteren Handlungsbedarf sah. In dieser Situation jetzt dennoch den Notzarzt rufen ? Und was, wenn die Freundin sich aus dem Staub macht, bevor der da ist?

Versteh mich nicht falsch, ich fand die Ratschläge bislang völlig in Ordnung, nur fehlt mir dabei eine Hilfestellung, wie man denn das anstellen soll, von dem man meint, dass es hilfreich wäre.

Gruss
Marion

Hallo Marion, hi alle

Es geht um Verantwortung und Überprüfung, ob Gefahr in Verzug
besteht.

Richtig, aber ich kann modoni ganz gut verstehen, wenn er
verunsichert ist, weil offensichtlich nicht mal der Hausarzt,
der sie ja gesehen hat (?) hier weiteren Handlungsbedarf sah.

Das heisst ja leider nichts. Es gibt Hausärzte, die erkennen nicht mal einen offenkundigen Schlaganfall…

In dieser Situation jetzt dennoch den Notzarzt rufen ?
Und was, wenn die Freundin sich aus dem Staub macht, bevor der
da ist?

Versteh mich nicht falsch, ich fand die Ratschläge bislang
völlig in Ordnung, nur fehlt mir dabei eine Hilfestellung, wie
man denn das anstellen soll, von dem man meint, dass es
hilfreich wäre.

Da hast du Recht. Ich habe mal aus der Unkenntnis der genauen Situation heraus, überlegt. Auf sie einzureden, wird dann nichts bringen, wenn sie schon voll im Widerstand drin ist. Offensichtlich unterstützt das derzeitige Verhalten ihrer Umgebung ihre Abwehr. Also sollte ihr Umfeld ein anderes Verhalten an den Tag legen.

Möglich wäre es, ihr die totale Aufmerksamkeit (die sie jetzt bekommt) zu entziehen (ich weiss, es ist hart und extrem schwer für die Beteiligten, wohl vor allem für modoni, aber kann durchaus den erwünschten Effekt bringen).

Eine andere Möglichkeit wäre, den Krankenhausbesuch nicht zu „erbitten“, sondern quasi anzuordnen ( Komm, zieh dich an, wir fahren jetzt zusammen ins KH, um das genau abzuchecken & ich bleibe die ganze Zeit bei dir).

Was würde ich tun/habe ich in ähnlichen Situationen getan: Den genauen Grund für den Widerstand (auch auf Zetteln?) erfragen (kommunizieren, wenn auch nicht verbal, kann sie ja). Ihr Verhalten spiegeln (auch nichts sagen), um auf eine Ebene zu kommen. Die Absicht ihres Verhaltens versuchen zu wahren und so eine Verbindung finden, zur der (meiner Meinung nach) Notwendigkeit, einen Arzt aufzusuchen (zB: Sie will nur in Ruhe gelassen werden --> versprechen, dass ein KH-Besuch die von ihr gewünschte Ruhe schneller herstellen wird, weil dann alles abgeklärt ist und keiner mehr versuchen muss, sie zu überzeugen)

Dieses auf-jemanden-einreden erzeugt meist nur Widerstand, weil derjenige seine Position wahren will/muss. Ich gebe zu, ich habe es hier auch gemacht in meinen postings an modoni, wohl auch, weil ich es so wichtig fand, dass seine Freundin sich untersuchen lässt, von jemandem, der dafür Spezialist ist.

Vielleicht waren ja ein paar Ansätze dabei, mit denen du was anfangen kannst, modoni

Gruß
Xelya

quer gelesen
hallo,
nachdem du das ja so ausgiebig unter psychologie postest, lass uns doch mal annehmen, du hättest damit recht- es wäre „was psychologisches“. (achtung, tut evtl. weh jetzt) in diesem fall gäbe es anlass für den dringenden verdacht, dass du das opfer einer brillianten schauspielerin bist, die genau weiß, welchen knopf sie bei dir drücken muss, um von dir liebesbeweise zu erpressen. da hätte sie jetzt schon so einiges für ihre trophäensammlung zusammen…
selbst wenn es das nicht sein sollte, ist es keineswegs vermessen, wenn du auch mal einen liebesbeweis erwartest- und zwar ganz genau diesen: dass sie mit dir zum arzt geht. macht sie das nicht wenigstens dir zuliebe, wäre das für mich ein ernsthafter trennungsgrund.
und zum medizinischen haben die anderen schon genug geschrieben.
denk zwischendurch auch mal an dich.

kraft wünscht
bernd

Hallo Marion,

mir ist schon klar was du meinst. Wenn der Vorschlag mit dem Notarzt rufen zum jetzigen Zeitpunkt beherzigt würde, bestände die Gefahr allen Beteiligten einen Bärendienst erwiesen zu haben - sowohl der Kranken als auch dem Notarzt, der für akute Fälle zur Verfügung stehen soll.

Aber für einen Freund und Laien ist diese Situation wirklich vertrackt. Da ist wegschauen wie anteilnehmen ein gleichgroßer Happen, der nicht zu bewältigen ist.
Es bleibt nur professionelle Hilfe holen, wenn sie von sich aus nicht gesucht wird (wo auch immer - Krankenhaus oder Praxis).
Tja, und wer macht das dann auch?

ein Gruß der Ratlosigkeit
Claudia

Hallo Modoni,

ich sitze jetzt da und stelle mir eure Situation vor.
Da fallen mir einfach viele Fragen ein, wie das Leben deiner Freundin abläuft.
Hat sie einen Beruf oder geht sie noch zur Schule?
Ich meine so ohne Sprache geht das nicht.
Gut, sie war beim Hausarzt und ist vermutlich krankgeschrieben, aber ohne weitere fachärztliche Hilfe
wird sie bald gesundgeschrieben.

Ihre Eltern sehen keinen Handlungsbedarf, andererseits
wenn ich dich so lese, dann lebt deine Freundin nicht mehr bei ihren Eltern sondern mit dir zusammen?

Du hast geschrieben du bist für deine Freundin da, das glaube ich dir und deine Sorgen sind nicht zu überlesen.
Du kannst jetzt Urlaub haben oder Pflegeurlaub nehmen…
aber doch nur begrenzt?
Und was dann?

Wir sind im Psychologie-Brett und ich bin (unschwer zu erkennen) keine Fachfrau, ich bin mehr der praktische Typ.

Es gibt sehr viele psychische und physische Gründe die
einen Menschen hindern, in unserer Gesellschaft mitzuhalten, aber nur mit einem fachlichen Rückhalt.

Die Notarzthilfe hast du meiner Meinung nach verpasst, das hättest du vor einer Woche tun sollen. Das ist jetzt kein Vorwurf, sondern auch von mir nochmal der Rat…bei akuten Anfällen von Kräpfen sofort den Notarzt rufen.

nun, meine freundin hatte sich mittlerweile dafür entschieden
zum arzt zu gehen, damit sie was gegen die schmerzen und
verkrampfungen bekommt. die medis haben auch recht gut
gewirkt.

Ach du lieber Himmel und was glaubst du, hat sie ihrem Arzt gesagt (geschrieben)?

Konnte sie mit ihrem Arzt reden? War sie bei einem Arzt der ihr auf ihre Sprechblockade was gegen ihre Schmerzen verschrieben hat?

Lass dir den Namen von dem Arzt aufschreiben und rede mit ihm.

Beim Nachfragen kannst du nichts falschmachen, nur beim Wegschauen!

Herzliche Grüße von
Kerbi

Ich war dabei beim besuch beim allgemeinmediziner und ich habe vorwiegend die situation genau erklärt und sie hat sachen per papier hinzugefügt. dann gab es medikamente.

hier habe ich noch eine mail, die ich vom leitenden chefarzt eines der 3 grössten krankenhäuser persönlich bekommen habe, nachdem ich ihm den fall geschildert habe per mail.

Das ist sehr wahrscheinlich einen Fall für den Psychiater (ambulant). Eine
Klinikeinweisung in die Psychiatrie ist aber ws nicht notwendig und dürfte
man ja sowiso nicht ohne Einwilligung der Patientin vornehmen. Sie braucht
keine Angst davor zu haben.
Gruss
Ihr

und eine weitere mail von einem anderen neurologen:

Ein seelisch-körperlicher Schock kann jedem Menschen die Sprache verschlagen. Der Mensch kann vorübergehend sprachlos bleiben, wenn er durch innere Sorgen und ungelöste Probleme oder Verkrampfungen irgendwelcher Art beeinträchtigt wird. Es braucht Zeit wieder zu sich selbst zu finden und der Sprache mächtig zu werden.

Ihre Freundin scheint ja auf dem Wege der BEsserung zu sein. Abwarten ist angebracht - kein neurologisches Problem. Wenn Fachhilfe gebraucht wird, muss ein Psychologe - Psychosomatiker oder Psychiater helfen.
Mit freundlichen Grüssen

4 fachärzt haben mir insgesamt unabhängig voneinander zum fall auskunft gegeben und sie wissen gleich viel wie die leute hier im board.

alle schliessen eine hinrblutung praktisch aus und sehen eine CT nicht für nötig, aber machen könne man auf alle fälle eine wenn vom patienten gewünscht.

mein weiteres vorgehen wird so sein:

ich werde sie morgen dazu bringen, dass sie sich medizinisch untersuchen lässt. CT wenn möglich. dann wieder nach hause wenn alles ok ist.

dann werde ich sie in einem 2. schritt versuchen dazu zu bringen zu einem psychologen oder psychosomatiker zu bringen.

möchte sie einfach nicht überrumpeln mit alldem was ich herausgefunden habe. ist das schlau?

danke für alle anderen tipps hier. gibt viele die ich berücksichtigen werde, da sie für mich einleuchtend sind.

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klingt gut
hallo modoni,


Das ist sehr wahrscheinlich einen Fall für den Psychiater
(ambulant). Eine Klinikeinweisung in die Psychiatrie ist
aber ws nicht notwendig und dürfte man ja sowiso nicht ohne
Einwilligung der Patientin vornehmen. Sie braucht keine
Angst davor zu haben.

das haben dir hier einige leute auch schon gesagt: ab zur nächsten psychiatrie und untersuchen lassen. dass sie dort eingewiesen werden müsste, hat keiner behauptet - es ging allen nur um die notfallaufnahme der psychiatrie und deren neurologisches UND psychologisches potential. die notfallaufnahme (oder ambulanz) hätte dann entschieden, was passiert. aber wie kerbi schon sagte: die notfallsituation ist schon vorbei.


Ihre Freundin scheint ja auf dem Wege der Besserung zu sein.
Abwarten ist angebracht - kein neurologisches Problem. Wenn
Fachhilfe gebraucht wird, muss ein Psychologe -
Psychosomatiker oder Psychiater helfen.

das finde ich zwar eine sehr mutige aussage, aber sie spiegelt das allgemeine ärztebild wieder: die einen warten lieber ab, die anderen handeln lieber.

4 fachärzt haben mir insgesamt unabhängig voneinander zum fall
auskunft gegeben und sie wissen gleich viel wie die leute hier
im board.

was hast du erwartet ohne genaue untersuchung? keiner hat röntgenaugen (dazu noch über kilometer hinweg) oder telepathische fähigkeiten; die leute hier im forum nicht und die ärzte auch nicht - und schon gar nicht übers internet…

mein weiteres vorgehen wird so sein…

bestens: erst die physische, dann die psychische seite abklären.

dann werde ich sie in einem 2. schritt versuchen dazu zu
bringen zu einem psychologen oder psychosomatiker zu bringen.

sei vorsichtig mit den begrifflichkeiten! geht dann wirklich nur zu einem psychologischen psychotherapeuten (und da zu einem verhaltenspsychologen) oder einem psychoanalytiker - wie metapher das schon mal in einem posting gesagt hat.
die begriffe drücken den beruflichen werdegang aus, denn „psychologe“ darf sich jeder nennen, wenn er will. diese bezeichnung ist nicht gesetzlich irgendwie geschützt. aber die oben genannten sind geschützt, staatlich anerkannt (und damit dürfen sie auch mit den gesetzlichen krankenkassen abrechnen!) und haben eine fundierte ausbildung. das kann man von den meisten (ich will hier ja niemandem auf den schlips treten :o)) anderen nicht behaupten.

na dann: auf ans werk.

grüße
tobias

Ich mache mich gleich auf den weg zu ihr.

nein, sie wohnt noch bei den eltern.

was sie beim arzt geschrieben hat weiss ich wort für wort genau. ich war die ganze zeit bei ihr an der seite.

der arzt gab ihr keine medis für die sprache.

er gab:

dafalgan 1g brausetablette
125 mg lexotanil
und dann noch ein anderes für die entspannung der muskulatur.

ich hoffe ich kann sie heute nachmittag dazu bringen, dass sie freiwillig eine ct machen lässt und dann wäre das mit der hirnblutung aus der welt. oder auch nicht…

dann werde ich versuchen, dass sie zu einem psychologen geht.

habe noch viel vor mir. drückt mir die daumen.

gruss

modoni

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dann werde ich versuchen, dass sie zu einem psychologen geht.

habe noch viel vor mir. drückt mir die daumen.

Sicher halten dir alle hier, die Daumen, modoni!

Wenn es dich nicht zusätzlich überfordert, magst du uns auf dem Laufenden halten?

Und wenn du mal Zeit hast, hätte ich noch zwei Fragen:
Die eine stellte ich unten schon mal: Wie haben die Eltern reagiert, als du ihnen sagtest, daß du Informationen eingeholt hast?

Und die zweite Frage: Kann es sein, daß deine Freundin hier mitliest?

Herzliche Grüße

Metapher

nun, da bin ich wieder…

der patientin geht es nach wie vor sehr schlecht. sie wurde vom arzt fü einen monat mindestens krankgeschrieben. heute morgen ging sie aber wieder zur arbeit. das heisst sie versuchte es und ging am mittag wieder nach hause. (kleinkinderzieherin =>praktikum)

letzte woche waren wir wieder beim dok und der erhöhte die medikamente zu dafalgan, mydocalm (das sie bald absetzen kann) und lexotanil, kommt jetzt neu brufen und temesta dazu…

ihr geht es psychisch sehr schlecht, da sie angst hat, dass die sprache nicht mehr kommen wird. die krämpfe sind aber weg jetzt.

informationen haben wir im gesamten von 4 neurologen und einem psychiater eingeholt. (alle am telefon oder mail) und alle sagen, dass eine behandlung bei einem psychiater oder psychologen nur in frage kommt wenn es ihr schlechter geht. (das heisst, dann wird es nötig sein) aber nach wie vor weigert sie sich. mal sehen wie es sich entwickelt.

nun zu deiner frage metapher. die eltern hatten sehr hilflos reagiert. aber irgendwie auch verständnissvoll, fast sogar schon gelassen. sie machen sich sehr viele sorgen etc. aber drängen sie auch nicht dazu einen psychiater in anspruch zu nehmen. dieses verhalten liegt auch daran dass wir alle christen sind und auch schon schlechte erfahrungen gemacht haben, wenn ärzte leute mit medikamenten vollpumpen. daher diese zurückhaltung.
wieso meinst du?

und… nein sie liest nicht mit.

gruss modoni

Sicher halten dir alle hier, die Daumen, modoni!

Wenn es dich nicht zusätzlich überfordert, magst du uns auf
dem Laufenden halten?

Und wenn du mal Zeit hast, hätte ich noch zwei Fragen:
Die eine stellte ich unten schon mal: Wie haben die
Eltern reagiert, als du ihnen sagtest, daß du
Informationen eingeholt hast?

Und die zweite Frage: Kann es sein, daß deine Freundin hier
mitliest?

Herzliche Grüße

Metapher

*nachhak*
Hallo Modoni,

eine Nachfrage:

dieses verhalten liegt auch daran dass wir alle
christen sind und auch schon schlechte erfahrungen gemacht
haben, wenn ärzte leute mit medikamenten vollpumpen. daher
diese zurückhaltung.
wieso meinst du?

Was bitte hat Christsein mit schlechten Erfahrungen mit Ärzten zu tun???

und bittebittebitte: Wieso lasst ihr dann das zu, statt endlich auf einer echten Diagnose bei einem Psychiater zu bestehen - und keine Ferndiagnose:

letzte woche waren wir wieder beim dok und der erhöhte die medikamente zu dafalgan, mydocalm (das sie bald absetzen kann) und lexotanil, kommt jetzt neu brufen und temesta dazu…

Ich will dir nicht übermäßig Angst machen, aber mir fielen hier zwei Geschichten ein aus meinem Bekannten bzw. Familienkreis:

Fall 1. ein ehemaliger Schulkamerad hat kurz nach dem Abitur - auch durch einen emotionalen Schock ausgelöst - so starke psychische Probleme bekommen, dass die Eltern mit ihm zu einem für solche Fälle spezialisierten Institut gefahren sind. Die Sache wurde als Schizophrenie eingestuft, aber als halbwegs harmlos und handelbar. 2 Wochen später hat er sich vor den Zug geworfen.

Fall 2. In meinem nicht unmittelbaren familiären Umfeld wurde eine Frau über NEUN Jahre mit diversen Psychopharmaka von ihrem Hausarzt vollgestopft. (Depressionen wegen Mobbing etc.) Folge der nie wirklich diagnostizierten echten Probleme: Hirnschaden, schwerste Angstzustände (alles Nebenwirkung der Medikamente), Sucht (nach Klinikaufenhalt im Griff) …und noch einiges mehr.

Beide Menschen wurden schnell von den Ärzten abgehandelt, beide galten als Routinefälle. Bei beiden unterstelle ich Schlampereien, zumindest Irrtümer des Arztes.

Fall 3 : Eine Freundin von mir hatte so schwere Depressionsschübe, dass sie in die entsprechende Notaufnahme gegangen ist. Hier wurde sie untersucht, es gab ein Beratungsgespräch und ihr wurden entsprechende Ärzte bzw. Psychotherapeuten empfohlen. also: Notaufnahme, wenn sie kein Arzt zu einem Termin bereit findet (was ich ehrlich gesagt fast nicht glauben kann…)

Also: Lasst euch nicht von den Ärzten abwimmeln, schon gar nicht, wenn sie deine Freundin noch nichtmal gesehen haben. Und lasst deiner Freundin ohne ordentliche Untersuchung und Diagnose nicht jede Chemiebombe verschreiben, die der Arzt buchstabieren kann.

liebe GRüße,

barbara

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Schönen Abend Modoni,

nun, da bin ich wieder…

…ich freue mich über deine Rückmeldung, einfach weil ich von Zeit zu Zeit an euch denken musste.

der patientin geht es nach wie vor sehr schlecht. sie wurde
vom arzt fü einen monat mindestens krankgeschrieben.

Ruhe und entspannen ohne Stress und Aufregung macht Sinn, wenn gesundheitliche Probleme durch langanhaltende Dauerbelastung entstanden sind.

Deiner Freundin geht es durch einen plötzlichen Schock so schlecht, sie hat noch keine gründliche Untersuchung machen lassen was genau passiert ist!
Jetzt sitzt sie daheim und hat sehr viel Zeit um Angst zu haben.
Wann hat ein Mensch Angst? Vor was fürchtet man sich?
Am meisten Angst hat man vor dem Halbwissen und nicht ganz Unbekannten, vor Unglück oder Krankheiten von denen man gehört hat und deshalb befürchtet.

„Angst macht stumm“, so lautet eine Redewendung!

Was hilft gegen lähmende Angst vor dem Ungewissen ?
Wissen…Wissen…und nochmal Wissen!

Mit jeder Untersuchung, kann deine Freundin riesen Brocken der Angst und Ungewissheit abstreifen…
der Befund ist in Ordnung, diese Werte sind gut…
das habe ich nicht…und vor dieser Krankheit brauche ich mich auch nicht mehr fürchte.

Wenn alle organischen Befunde OK sind, dann hat deine Freundin die Sicherheit und das Wissen bald wieder sprechen zu können.
Der Angstberg wird niedriger und ist leichter zu überwinden.
Die Medizin und die Psychologie können in der heutigen Zeit so viel und sie werden mit jedem Tag besser. Es ist falsch, sich von Negativbeispielen entmutigen zu lassen, jeder Mensch mit gesundheitlichen Problemen kann
durch Wissen seine Behandlung mitbestimmen und
kein Patient muss sich mit Medikamenten vollpumpen lassen.

Weil du den Christlichen Glauben angesprochen hast, selbst die Unheilbaren in der Bibel haben aktiv für sich was getan…Sie haben keine Mühen gescheut an den Ort der erhofften Heilung zu kommen.
Naja man merkt, ich bin nicht sehr bewandert in biblischen Dingen,
ich hoffe weiter mit dir und sende dir herzliche Grüße
Kerbi

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bedenklich!

nun, da bin ich wieder…

ja, unübersehbar :smile:

und ich lese deine neue Zustandsbeschreibung (danke!) mit einer Menge neuer Fragen:

der patientin geht es nach wie vor sehr schlecht.

Hier stellt sich mir die Frage, welcher speziellen Art von christlichem Glaubensbekenntnis ihr anhängt, in welchem es nicht das Selbstverständlichste ist, daß einem Menschen mit einer so schweren Störung und so schwerem Leiden auf allen bekannten und bewährten Wegen geholfen werden darf?

sie wurde vom arzt fü einen monat mindestens krankgeschrieben.

Inzwischen hast du uns allen, die dir sagten, was aus Sicherheitsgründen dringend getan werden muß, mitgeteilt, daß sie von einem Allgemeinmediziner, der in seiner Praxis gar nicht die Möglichkeit hat, die (medizinisch) dringend nötigen Untersuchungen zu machen, Medikamente verschrieben bekommt. Und daß diese Arzt es nicht für nötig gehalten hat, diese dringend nötigen Untersuchungen machen zu lassen.

heute morgen ging sie aber wieder zur arbeit. das heisst sie
versuchte es und ging am mittag wieder nach hause.
(kleinkinderzieherin =>praktikum)

Seid ihr euch alle im Klaren darüber, mit welchen Institutionen die junge Frau heftigen Ärger bekommt, wenn sie krankgeschrieben ist und trotzdem ihre Arbeit aufnimmt?

Und welcher Art ist diese Arbeit, wenn sie Kleinkinderzieherin ist, aber zur Zeit unfähig ist zu sprechen?

letzte woche waren wir wieder beim dok und der erhöhte die
medikamente zu dafalgan, mydocalm (das sie bald absetzen kann)
und lexotanil, kommt jetzt neu brufen und temesta dazu…

dazu gleich etwas.

ihr geht es psychisch sehr schlecht, da sie angst hat, dass
die sprache nicht mehr kommen wird. die krämpfe sind aber weg
jetzt.

das ist eine seltsame Darstellung und ich nehme an, daß es nicht allein deine eigene ist: Ihr geht es nicht nur schlecht, weil sie Angst hat, die Sprachfähigkeit nicht wiederzubekommen. Vielmehr geht es ihr schlecht, weil sie die Sprache nicht hat. Und das hat eine Ursache! Vor allem dann, wenn der Sprachverlust keine medizinische Ursache hat, ist das ein allerdeutlichstes Signal dafür, daß es ihr schlecht geht - aus Gründen, die in eurer Familie nicht zur Sprache gebracht werden können!

Und auch der Sprachverlust ist nicht das Leiden der jungen Frau, sondern das Leiden, das zur Sprache gebracht werden möchte, macht sich in der panischen Reaktion auf körperliche Berührung kund! Das Drama der von dir skizzierten jungen Frau liegt darin, das irgendetwas sie daran hindert, dem Bedürfnis nachzugehen, genau das zur Sprache zu bringen …

informationen haben wir im gesamten von 4 neurologen und einem
psychiater eingeholt. ( alle am telefon oder mail )

Es kräuseln sich einem die Fußnägel - ein menschliches Drama sondergleichen und das wird per Telefon und Mail abgehandelt. Und wieviele dieser virtuellen Dialoge davon hat die junge Frau höchstpersönlich(!) geführt, ohne daß irgendjemand sonst aus der Familie von den Inhalten der Gespräche weiß???

und alle sagen, dass eine behandlung bei einem psychiater oder
psychologen nur in frage kommt wenn es ihr schlechter geht.

Nocheinmal klipp und klar gesagt: Eine solche Aussage von einem Psychiater oder Neurologen _auf Grund eines Telefongesprächs mit irgendeiner dritten Person _ ist nicht nur in höchstem Maße unmoralisch sondern es ist ein ärztliches Mißverhalten ersten Ranges und müßte demensprechend geahndet werden.

Diese Ärzte haben keinerlei Möglichkeit, auf diesem Wege zu einem fachgerechten Urteil zu kommen, wie schlecht es der Frau geht!! Schon allein deshalb nicht, weil die Personen, die mit den Ärzten kommuniziert haben, selbst kein Urteilsvermögen darüber haben, was eigentlich los ist.

aber nach wie vor weigert sie sich.

Sie hat triftige Gründe , sich zu weigern. Und sie wird durch die Familie darin unterstützt. Ob wissentlich oder unwissentlich, darüber ist hier kein Urteil möglich. Aber - wie ich schon sagte - es gibt hinreichend Erfahrungswerte über solche Zusammenhänge … umso erstaunlicher, daß die von euch fernkontaktierten Ärzte darüber nicht informiert sind.

mal sehen wie es sich entwickelt.

Das läßt sich an fünf Fingern abzählen - auch wenn das jetzt eine „ferndiagnostische“ völlig unwissenschaftliche Voraussage ist.

nun zu deiner frage metapher. die eltern hatten sehr hilflos
reagiert. aber irgendwie auch verständnissvoll, fast sogar
schon gelassen. sie machen sich sehr viele sorgen etc.

Beim besten Willen und unter Heranziehen aller Erfahrung: Ich bekomme

  1. hilfos
  2. verständnisvoll
  3. gelassen
  4. sehr viele Sorgen

nicht unter einen Hut, erst recht nicht unter einen, der auf irgendeine noch so seltsame Variante christlichen Bekenntnisses paßt.

dieses verhalten liegt auch daran dass wir alle
christen sind und auch schon schlechte erfahrungen gemacht
haben, wenn ärzte leute mit medikamenten vollpumpen. daher
diese zurückhaltung.

Du meinst damit die Zurückhaltung eurer Familie, die ein gegenwärtiges „vollpumpen“ mit Dafalgan, Mydocalm, Lexotanil, Brufen und Temesta zur Folge hat?? und das ohne jede kompetente Diagnose??

Ich sag es dir nochmal: weder in der

  1. Verhaltenstherapie
  2. Psychoanalyse
  3. Traumapsychotherapie (das in diesem Fall empfehlenswerteste)

wird die junge Frau mit Medikamenten „vollgepumpt“, noch wird sie dort berührt, vor allem nicht gegen ihren Willen!

und… nein sie liest nicht mit.

Schade, ich hatte es insgeheim gehofft …

Grüße

Metapher

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hi modoni,

ich will ein paar sachen von dir und metapher zitieren und kommentieren:

die eltern hatten sehr hilflos reagiert. aber irgendwie auch
verständnissvoll, fast sogar schon gelassen. sie machen sich
sehr viele sorgen etc.

Beim besten Willen und unter Heranziehen aller Erfahrung: Ich bekomme

  1. hilfos
  2. verständnisvoll
  3. gelassen
  4. sehr viele Sorgen
    nicht unter einen Hut

alleine die zwei worte „gelassen“ und „sehr viele sorgen“… mal überspitzt formuliert:
gelassen:
„macht doch nix!“ „da beißt die maus keinen faden ab.“ „und wenn schon?“ „ach, kein problem!“
sehr viele sorgen:
„oh nein, was wird nur alles noch passieren?“ „hoffentlich geht das gut aus!“ „hoffentlich hinterlässt das keine bleibenden schäden!“
also: das finde ich im höchsten maße merkwürdig…

informationen haben wir im gesamten von 4 neurologen und einem
psychiater eingeholt. (alle am telefon oder mail)

Es kräuseln sich einem die Fußnägel - ein menschliches Drama
sondergleichen und das wird per Telefon und Mail abgehandelt.

ich kann mich da metapher nur anschließen! sie schreibt auf einen zettel: „ruf doch bitte mal ein paar zahnärzte an und frag, ob das schlimm ist, dass mir ein zahn von alleine ausgefallen ist. aber hingehen werde ich auf keinen fall!“ - absurd.

und alle sagen, dass eine behandlung bei einem psychiater oder
psychologen nur in frage kommt wenn es ihr schlechter geht.

Nocheinmal klipp und klar gesagt: Eine solche Aussage von einem Psychiater
oder Neurologen auf Grund eines Telefongesprächs mit irgendeiner
dritten Person ist nicht nur in höchstem Maße unmoralisch sondern es ist
ein ärztliches Mißverhalten ersten Ranges und müßte demensprechend
geahndet werden.

auch hier schließe ich mich voll und ganz metapher an und zitiere, weil ich das sehr wichtig finde!

modoni, was ist denn daraus geworden?:

mein weiteres vorgehen wird so sein:
ich werde sie morgen dazu bringen, dass sie sich
medizinisch untersuchen lässt. CT wenn möglich.
dann wieder nach hause wenn alles ok ist.
dann werde ich sie in einem 2. schritt versuchen
dazu zu bringen zu einem psychologen oder
psychosomatiker zu bringen.

das hast du weiter unten (http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…) geschrieben. hat sich das alles im sande verlaufen?

und… nein sie liest nicht mit.

Schade, ich hatte es insgeheim gehofft …

hast du mal überlegt, ihr diese ganzen postings zu zeigen?

fragt sich
tobias

es geht über meinen horizont dass mehrere mediziner weniger ahnung haben als alle boardbesucher hier zusammen. keiner der äezte hatte gesagt er könne verbindliche angaben machen oder eine ferndiagnose. aber so wie es aussehe,gibt es keinen grund dringend was zu machen.

sie wird nicht mit medis vollgepumpt.nach 2 wochen behandlung wurden die dosen heruntergesetzt.die patientin wollte dies auch selbst so haben, da die schmerzen weniger wurden.

eine gute nachricht.sie hat sich bereit erklärt ev. bald zu einer psychologin zu gehen.

ich war heute bei ihr und es ging ihr sichtlich besser, das erkannte ich daran, dass sie lachte, dass sie sich freuen konnte, dass sie witze machen konnte. (bin gespannt was jetzt darauf wieder für reaktionen kommen, ich jedenfalls kenne meine freundin so gut, dass ich merken würde wenn sie so etwas nur spielen würde)

Ich weiss, dass meine freunin probleme hat, die sie noch ganz klar bewältigen und verarbeiten muss (bei einer fachperson) und ich weiss auch was die genauen auslöser von ihrem schock waren.

ich bin zur zeit noch recht gestresst, da ich auch noch arbeite, kann also nicht auf alles hier antworten. bis bald.

Hallo.

dass sie witze machen konnte.

Macht sie diese Witze pantomimisch?
Gruß
Frauke

P.S.: Nur mal so am Rande: ich verstehe Dich, Deine Freundin und deren Familie wirklich nicht. Lediglich der Besuch beim Hausarzt, unverbindliche Ferndiagnosen und KEIN Besuch bei einem Facharzt-hoffentlich geht das Ganze gut aus.

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kurzer kommentar
hallo modoni,

sie wird nicht mit medis vollgepumpt.nach 2 wochen behandlung
wurden die dosen heruntergesetzt.die patientin wollte dies
auch selbst so haben, da die schmerzen weniger wurden.

verzeih, wenn da mein gedächtnis nicht mehr ganz auf dem laufenden sein sollte: aber was für schmerzen hat(te) sie denn?

ich war heute bei ihr und es ging ihr sichtlich besser, das
erkannte ich daran, dass sie lachte, dass sie sich freuen
konnte, dass sie witze machen konnte.

dann kann sie wieder sprechen? sehr gut.

Ich weiss, dass meine freunin probleme hat, die sie noch ganz
klar bewältigen und verarbeiten muss (bei einer fachperson)
und ich weiss auch was die genauen auslöser von ihrem schock
waren.

welche waren das deiner meinung nach?

es geht über meinen horizont dass mehrere mediziner weniger
ahnung haben als alle boardbesucher hier zusammen.

was hast du von diesem forum erwartet? was wolltest du hören? die ärzte, die du fernmündlich bzw. -schriftlich angesprochen hast, haben eher milde, - für dich - „angenehm“ reagiert. hier waren einige unangenehme antworten.
ich mutmaße jetzt mal (also nicht übelnehmen, wenn ich daneben liege!): du schaust dir alle antworten, die du jetzt bekommen hast - egal ob hier oder von einem arzt -, an und überlegst dir genau, was davon du deiner freundin weiter erzählst und was nicht. stimmt das?
damit reduzierst du alle bisher vorhandenen informationen auf das DIR wichtigste bzw. auf das, was sie deiner meinung nach „noch aushalten kann“. du übernimmst also komplett die verantwortung für sie, statt sie mit einzubeziehen. strenger betrachtet (und überspitzt formuliert) hast du sie entmündigt (nochmal: überspitzt formuliert!). woher nämlich willst du wissen, dass das, was DU herausgefiltert hast, nicht doch wichtig hätte sein können?
das war so ungefähr das, was metapher meinte: schade, dass sie nicht mitliest. (ich hoffe, du korrigierst mich, metapher, wenn’s nicht stimmt :o)) und mit meiner frage, ob du mal überlegt hast, ihr das hier alles zu zeigen, wollte ich dich in diese richtung ein bisschen zum nachdenken anregen.

eine gute nachricht.sie hat sich bereit erklärt ev. bald zu
einer psychologin zu gehen.

sehr gut! ich hoffe, dass sie eine gute psychologin findet! wenn du das schon so schreibst: WILL sie denn zu einer frau? oder ist ihr das egal?

weiterhin alles gute
tobias

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