ich habe als Erwachsener eine ganz leichte Sprechstörung. Leichtes Lispeln und ein wenig Näseln. Da ich immer mehr mit Kunden Kontakt haben, möchte ich dies mal therapieren lassen.
Bin ich damit bei einem Logopäden richtig aufgehoben? Wenn ich mir die Homepages der Praxen anschaue, wird da nur von schweren Sprechfehlern berichtet, aber nichts von den oben genannten.
An wen kann ich mich damit wenden. Vieleicht sogar konkrete Adressen im Raum Frankfurt / Fulda.
deine Frage hat mit Medizin nichts zu tun! Du wärst besser im Brett „Deutsche Sprache“ aufgehoben: Kauf dir doch einfach den kleinen Hey, den nehmen auch Schauspeiler und Radio/TV-Moderatoren für ihre Sprechausbildung! Max Schautzer, dem Österreicher oder Dagmar Berghoff, der Badenerin hörte man ja schließlich auch nichts mehr an!
deine Frage hat mit Medizin nichts zu tun! Du wärst besser im
Brett „Deutsche Sprache“ aufgehoben: Kauf dir doch einfach den
kleinen Hey, den nehmen auch Schauspeiler und
Radio/TV-Moderatoren für ihre Sprechausbildung!
ein Buch hilft da wenig, aber ein Sprechtrainer. Du brauchst jemanden, der das Gesprochene hört und korrigiert = dafür fragt man am besten die örtliche Volkshochschule. Oder, wenn dort kein Angebot besteht, sucht man einen Profi = Schauspieler vom örtlichen Theater.
Max Schautzer,
dem Österreicher oder Dagmar Berghoff, der Badenerin hörte man
ja schließlich auch nichts mehr an!
das stimmt nicht so ganz. Die regional oft sogar von Stadt zu Stadt unterschiedliche Sprechmelodie bekommst Du allerseltenst aus gesprochener Sprache heraus.
Und wozu auch?
PS: „The Rain in Spain falls mainly on the plain!“
„Schaut am Baum die blauen Pflaumen!“
„Über der Wüste düstere Gründe!“
… Fischers Fritze, der frische Fische fischt und ähnliche Zungenbrecher helfen nur dann, wenn man vorher gelernt hat, Gaumen, Zunge und Lippen zu beherrschen, d.h. „bewusst“ einzusetzen.
Bin ich damit bei einem Logopäden richtig aufgehoben?
Ja, bist Du - nur wird es wahrscheinlich nicht von der Krankenkasse bezahlt. (Schau mal unter dem Wikipedia-Eintrag „Logopädie“: Lispeln wird gleich als erstes unter den Anwendungsgebieten genannt.) Mögliche Alternativen wurden Dir ja schon genannt.
Ruf doch einfach mal in einer logopädischen Praxis an und erkundige Dich, oder google nach „Sprecherziehung“. Da gibt es auch einige „freischaffende“, die man engagieren kann.
Jedenfalls finde ich es eine gute Idee, was zu unternehmen.