Springbrunnen und Singvögel?

Hallo Naturfreunde,
Habe letztes Jahr auf meinem Balkon, einen schönen Springbrunnen an der Hauswand angebracht - sehr schön, aber die Sache hat einen Haken, das Wasser ist ziemlich kalkhaltig, was durch die weißen unschöne Ränder nicht zu übersehen ist - sehr ärgerlich.
Nun gibt es aber ein Mittel (Chemie), was den Kalk bekämpft, das ich längst angewendet hätte, wäre da nicht die zahlreichen Singvögel, die regelmäßig von dem Wasser trinken und sich darin baden.
Meine Frage: Was kann ich tun, um den Kalk fern zu halten, ohne dass es den Vögel schadet??

Für einen Tipp wäre ich dankbar und bedanke mich jetzt schon einmal für Eure Hilfe.

Gruß aus Frankfurt

Rheinfels

Hallo Rheinfels.

Schön, dass du an die Vögel denkst.
Der Springbrunnen hat ja wohl einen geschlossenen Kreislauf?
Dann könntest du das Wasser mit destilliertem Wasser mischen, damit der Kalkgehalt nicht mehr so hoch ist.
Musst du halt ausprobieren. 1 : 1 verringert den Kalkgehalt auf die Hälfte. 1 : 10 auf ein Zehntel usw.
Wenn du es ganz genau wissen möchtest, im Aquariengeschäft gibt es Meßtinkturen, dürfte aber nicht nötig sein.

Dest. Wasser gibts häufig im Baumarkt oder im Autozubehör.

Kalkspritzer vorher mit Essig abwaschen und gut nachspülen.

Reines dest. Wasser wär allerdings auch nicht gut, da fehlen die Mineralien.

Gruß, Nemo.

Hallo Nemo,
danke für diesen Tipp, hätte ich auch selbst drauf kommen können :smile:,
werde es mal mit Dess. Wasser probieren, ich glaube nicht dass die Vögel ausschließlich bei mir auf dem Balkon ihr Wasser aufnehmen, sicherheitshalber werde ich noch eine Schale Leitungswasser daneben stellen.

Gruß aus Frankfurt

Rheinfels

Vorsicht, reines dest. Wasser ist ziemlich aggresiv, das könnte mit der Zeit Leitungen und Dichtungen beschädigen.

Nimm halt 4 Fünftel, das sollte reichen.
Wenn nicht kannst du immer noch nachfüllen.

Gruß, Nemo.

Destiliertes Wasser soll aggressiv sein? -staun-.
Werde Regenwasser nehmen, davon haben wir ja z.Zt. genug :smile:.

Nochmals, Danke.

Rheinfels

Moin,

Vorsicht, reines dest. Wasser ist ziemlich aggresiv, das
könnte mit der Zeit Leitungen und Dichtungen beschädigen.

aha, wieder was gelernt.
Da war ich wohl bei der Vorlesung Kreide holen als das drankam.

Wie kommst Du bitte darauf?
Es gibt einige Gegenden in D (und anderswo) wo das Leitungswasser nahezu entionisiertem Wasser entspricht.
Weder sterben dort die Menschen an Mineralstoffmangel (auch so ein Gerücht) noch frisst sich dieses Waser durch die Leitungen.

Gandalf

P.S.
Spinne - Palme

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Moin,

Für einen Tipp wäre ich dankbar und bedanke mich jetzt schon
einmal für Eure Hilfe.

als Alternative zum entionisiertem Wasser kannst Du auch Regenwasser nehmen. Ggf. durch einen Kaffeefilter laufen lassen um groben Dreck zu entfernen.

Gandalf

Mahlzeit,

Ziemlich aggressiv ist natürlich keine genau zu definierende Aussage.

Der Theorien gibt es m.W. mehrere.
Dest. Wasser ist ein besseres Lösungsmittel als kalkhaltiges.

Dest. Wasser ist ungepuffert.
Es nimmt, zumal wenn es verwirbelt wird, CO2 aus der Luft auf und wird sauer. (Kohlensäure)

Saures Wasser löst Partikel (Weichmacher) aus Kunststoff, oder auch aus Metall, z.B. aus Kupfer oder Blei.

Empfindliche Lebewesen z. B. Garnelen sterben an Metallspuren.

Kunststoff wird schneller spröde und bricht eher.

Wie gefährlich Kunststoff wirklich ist, weiß heute noch kein Mensch, da echte Langzeitversuche naturgemäß fehlen.

Bei kalkhaltigem Wasser bildet sich zwischen Wasser und umgebendem Material eine Art Schutzschicht aus Kalk. Bei dest. Wasser fehlt diese naturgemäß.

Ob sehr weiches Wasser auf Dauer gesundheitsschädlich ist, weiß ich nicht, Gerüchte habe ich gehört, zum genaueren Nachlesen fehlt mir momentan die Lust.

Gesund isses nicht, denk ich. Der Mineralgehalt der menschlichen Zellflüssigkeit entspricht in etwa dem Meerwasser, also dürften, bei ständiger Aufnahme von sehr weichem Wasser zumindest die Nieren mehr zu tun haben. Möglicherweise lieben sie es aber auch.

Dass in der freien Natur hartes, leicht alkalisches Wasser weit lebensfreundlicher ist als weiches saures, weiß man wiederum.

Das ergibt sich allein schon aus dem Artenreichtum.

Gruß, Nemo.

Guten Abend!

Ich würde weiter normales Wasser verwenden und hat den ganzen Brunnen ein- oder zweimal im Jahr entkalken und reinigen.

Noch besser wäre es natürlich, wenn Du Regenwasser nehmen könntest.

Beste Grüße

Waldi

Erscheinungsformen kalkfreien Wassers
Servus,

Gesund isses nicht, denk ich.

Das ist eine Frage der Darreichungsform. Von hier, dem Rhein-Neckar-Delta aus gesehen, ist das Bier von Bischoff aus Winnweiler sicherlich das Gesündeste weit und breit (falls man bei derlei Genussgiften überhaupt von Gesundheit sprechen kann, und Bellheimer und Mayer Oggersheim soll damit natürlich auch nichts weggethan werden). Wieauchimmer, das Brauwasser von Bischoff kommt aus dem Basaltstock des Donnersbergs und hat meines Wissens Null Grad deutscher Härte, ist jedenfalls wenn nicht kalkfrei, so doch an der Nachweisgrenze.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Moin,

Der Theorien gibt es m.W. mehrere.

klar!

Dest. Wasser ist ein besseres Lösungsmittel als kalkhaltiges.

Wofür?

Dest. Wasser ist ungepuffert.

Leitungswasser auch, weil die meisten Salze nicht puffern.

Es nimmt, zumal wenn es verwirbelt wird, CO2 aus der Luft auf
und wird sauer. (Kohlensäure)

Macht Leitungswasser auch.

Saures Wasser löst Partikel (Weichmacher) aus Kunststoff,

Boing!
Ne!

oder
auch aus Metall, z.B. aus Kupfer oder Blei.

Wie sauer soll das Wasser denn sein?
Blei sollte schon gar nicht mehr verbaut sein und über die Löslichkeit von basischen Cu-Carbonat mögest Du Dich bitte informieren.

Kunststoff wird schneller spröde und bricht eher.

Aua!
Nein tut es nicht.

Wie gefährlich Kunststoff wirklich ist, weiß heute noch kein
Mensch, da echte Langzeitversuche naturgemäß fehlen.

Was bitte ist ‚Kunststoff‘?
Es gibt hunderte Sorte/Arten von ‚Kunststoff‘

Ob sehr weiches Wasser auf Dauer gesundheitsschädlich ist,
weiß ich nicht, Gerüchte habe ich gehört, zum genaueren
Nachlesen fehlt mir momentan die Lust.

Jawohl! Gerüchte.
Aber hinausposaunen muss man sie trotzdem
Ich habe das Gerücht gehört, wir lebten im inneren einer Hohlkugel.

Gesund isses nicht, denk ich. Der Mineralgehalt der
menschlichen Zellflüssigkeit entspricht in etwa dem
Meerwasser,

Aha!

also dürften, bei ständiger Aufnahme von sehr
weichem Wasser zumindest die Nieren mehr zu tun haben.

Weit! über 90 % aller Mineralien nimmst Du mit der festen Nahrung auf. Manchmal fast 100 %.

Dass in der freien Natur hartes, leicht alkalisches Wasser
weit lebensfreundlicher ist als weiches saures, weiß man
wiederum.

Wer ist ‚man‘?

Das ergibt sich allein schon aus dem Artenreichtum.

???

Das mit den gesunden Mineralien im Mineralwasser ist eine Werbebotschaft der Mineralwasserabfüller, die bei Dir sehr gut angekommen ist.

Das schreibst Du jetzt hundert mal an die Tafel
http://2.bp.blogspot.com/_Uas6bh3_xP0/SIkU55U_ZXI/AA…

Gandalf

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Hallo Gandalf.

Irre ich mich, oder vernehme ich aus deinem Ton den Hochmut des Akademikers?

Fest steht Folgendes:

Kein „normales“ Wasserlebewesen, kein Fisch, keine Schnecken, keine Pflanze kann in dest. Wasser längere Zeit überleben.

In sehr weichem, saurem Wasser kommen in der Natur im Vergleich nur wenige spezialisierte Arten vor, die dann wiederum von der Bakterien- und Pilzfeindlichkeit dieses Wassers profitieren.

Über das Kalk/Kohlensäuregleichgewicht, um das es hier geht, kann dir jeder bessere Diskuszüchter eine Menge erzählen. Man kann es auch ergugeln.

Über osmotischen Druck kannst du sicher einen Biologen fragen.

Über verquollene Pumpengehäuse oder Gift aus neuen Kupferleitungen kann dir dann wiederum ein Aquarianer Auskunft geben.

Über den Ertrag- und Artenreichtum von verschiedenen Gewässerarten kann dir dagegen jeder einigermaßen gescheite Angler oder Karpfenzüchter was erzählen.

Dass es so viele Kunststoffe gibt ist auch kein gutes Argument, weil im Detail kein Mensch weiß, wie der Dreck mit was reagiert. Aber an irgendwas muss es schließlich liegen, dass der Krebs in den Industrieländern so rasant zu nimmt. Hat natürlich mit dest. Wasser nicht direkt was zu tun.

Noch was?
Ach ja, sei vorsichtig mit der Hohlwelttheorie, ich könnte dich sonst bitten, mir ohne Hilfsmittel zu beweisen, dass sie nicht stimmt. Das könntest du nämlich nicht.

Endgültig bewiesen, dass sie nicht stimmen kann, war m. W. erst mit dem Sputnik. Ich glaube nicht, dass du an dessen Entwicklung mit gearbeitet hast. Also kennst du’s auch nur vom Hörensagen. :smile:

Gruß, Nemo.

Wowowowo, nun bekommt Euch wegen meiner dummen Wasserfrage nicht in die Wolle, meine Frage sollte nicht dazu hinführen, dass sich deswegen Zwei zerfleischen.

Gruß

Rheinfels

Moin,

Irre ich mich, oder vernehme ich aus deinem Ton den Hochmut
des Akademikers?

willst Du den Hören?
Nö, ich habe nur Tatsachen und Fragen vorgebracht.

Fest steht Folgendes:
Kein „normales“ Wasserlebewesen, kein Fisch, keine Schnecken,
keine Pflanze kann in dest. Wasser längere Zeit überleben.

Darum ging es nicht!
Jetzt kommst Du plötzlich mit völlig anderen Vorgaben!

Über das Kalk/Kohlensäuregleichgewicht, um das es hier geht,
kann dir jeder bessere Diskuszüchter eine Menge erzählen. Man
kann es auch ergugeln.

Ich bin mal wieder akademisch hochmütig:
Das kann ich auch.

Über osmotischen Druck kannst du sicher einen Biologen fragen.

Das auch

Über verquollene Pumpengehäuse oder Gift aus neuen
Kupferleitungen kann dir dann wiederum ein Aquarianer Auskunft
geben.

Von Pumpen und Leitungen hab ich auch Ahnung und kann das mit dem entionisierten Wasser in keiner Weise bestätigen.
Und neue Cu-Leitungen waren auch nicht gefragt, da kann nämlich auch einiges aus den Lötstellen stammen.
Es amcht auch kaum einen Unterscheid, ob Du entionisiertes Wasser mit Kohlendioxid sättigst, oder eine 0,1 %ige Salzlösung. Das Salz darfst Du gerne aussuchen, das spielt nämlich auch kaum eine Rolle.

Über den Ertrag- und Artenreichtum von verschiedenen
Gewässerarten kann dir dagegen jeder einigermaßen gescheite
Angler oder Karpfenzüchter was erzählen.

Darum ging es wiederum wieder nicht.

Dass es so viele Kunststoffe gibt ist auch kein gutes
Argument, weil im Detail kein Mensch weiß, wie der Dreck mit
was reagiert.

Du weißt es nicht, verallgemeiner bitte nicht Deine Unkenntnis!

Aber an irgendwas muss es schließlich liegen,
dass der Krebs in den Industrieländern so rasant zu nimmt. Hat
natürlich mit dest. Wasser nicht direkt was zu tun.

Eben!
Sonst hätte sich der Rest Deiner Glaubwürdigkeit aufgelöst.

Noch was?
Ach ja, sei vorsichtig mit der Hohlwelttheorie, ich könnte
dich sonst bitten, mir ohne Hilfsmittel zu beweisen, dass sie
nicht stimmt. Das könntest du nämlich nicht.

Jetzt musst Du aber sehr tief in die Kiste greifen :wink:

Schon seltsam, daß Du nicht in der Lage bist zuzugeben, daß Du Unrecht hast.

Gandalf

Mahlzeit.

Meine Aussage war: „Vorsicht, reines dest. Wasser ist ziemlich aggressiv, das könnte mit der Zeit Leitungen und Dichtungen beschädigen.“

Mehr nicht.

Die gesundheitlichen Aspekte hast du ins Spiel gebracht.

Auch die Frage, ob du Kreide holen warst, was ich naturgemäß nicht wissen kann.

Ebenso die Hohlwelttheorie.

Aber gut, ich bin gerne bereit zuzugeben, dass ich nicht weiß, ob dest. Wasser wirklich aggressiver als Leitungswasser ist.
Ich würde es aber aus verschiedenen Gründen, oder rein um der (meiner) Sicherheit willen, nicht als Trinkwasser für Vögel verwenden.
Ich würde es selber auch nicht trinken wollen, weil es furchtbar fade schmeckt. Mit Hopfen und Malz zubereitet allerdings schon.

Gruß, Nemo.