Huhu,
aus diesem Grund soll man auch bei rutschiger Straße
auskuppeln. Weil das Fahrzeug dann so richtig unbeherrschbar
wird??
Nein, dass soll man tun, damit die Last von der Vorderachse genommen wird und der Wagen (in Kurven) unbelastet reagiert… so erklärte mir man das beim Fahrsicherheitstraining.
Ein Bollerwagen ist deshalb unbeherrschbar, weil er nichts
besitzt, was den Namen Fahrwerk verdient hätte.
Die feste Verbindung Auto-Straße entsteht durch die Reifen und
nicht durch die Kupplung. Die stellt nur die Verbindung
Straße-Motor her und kann damit Motorkraft auf die Straße
übertragen. Mit der Lenkung und der Seitenführung hat das
zunächst mal nichts zu tun.
Doch, hat es. Die Verbindung zur Strasse hängt auch vom Motor ab. Das sieht man ganz toll dann, wenn man mit nem schlingernden Anhänger jenseits der 80 fährt… einfach auskuppeln und der ganze Zug strafft sich 1a… Auch ohne Anhänger bemerkt man in Kurven ein stabileres Fahren mit eingekuppelter Maschine. Das wird auch auf jedem Fahrsicherheitsseminar erklärt.
Der wesentliche Grund, weshalb man nicht auskuppeln bzw mit
Leerlauf fahren soll, ist die fehlende Bremswirkung. An der
Fahrstabilität ändert sich gar nichts, ausser dass man eben
nicht noch zusätzlich Antriebs- oder Bremskräfte auf die
Reifen gibt.
s.o.
Lieben Gruß, Daniel
Hallo,
Ich glaub, dass das mit der Schubabschaltung von Fahrzeug zu
Fahrzeug differiert (also von Hersteller zu Hersteller bzw.
von Modell zu Modell).
Denn mein freundlicher Ford-Händler erklärt mir jedesmal, dass
die Schubabschaltung drehzahlabhängig arbeitet… Muss mich da
aber mal bis morgen schlaumachen.
brauchst dich nicht mehr schlau machen. Es ist tatsächlich so. Damit der Motor nicht ausgeht, wird bei unterschreiten einer bestimmten Drehzahl (größer Leerlaufdrehzahl) die Spritzufuhr wieder eingeschaltet. Bei meinem ist das bei ca 1200. Mit Schaltgetriebe wäre das vielleicht 60 km/h im fünften. Bei Automatik ohne starre Kupplung ist das aber schon bei 80 km/h der Fall.
Gruß, Niels
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Hallo,
Nein, dass soll man tun, damit die Last von der Vorderachse
genommen wird und der Wagen (in Kurven) unbelastet reagiert…
so erklärte mir man das beim Fahrsicherheitstraining.
eigentümliche Formulierung. Eigentlich geht es darum, dass der Reifen nur ein bestimmte maximale Kraft übertragen kann. Bei rutschigem Untergrund eben sehr wenig. Eingekuppelt gibt es eben zu den Seitenführungskräften in der Kurve no mehr oder weniger starke Antriebs oder Bremskräfte, die sich dazuaddieren wodurch die Haftreibungsgrenze eher überschritten werden kann.
Doch, hat es. Die Verbindung zur Strasse hängt auch vom Motor
ab. Das sieht man ganz toll dann, wenn man mit nem
schlingernden Anhänger jenseits der 80 fährt… einfach
auskuppeln und der ganze Zug strafft sich 1a…
lassen wir mal den Hängerbetrieb. Der Hänger bedeutet zusätzliche Hebelwirkungen und Schwingungen / Resonanzen und damit zusätzliche Kräfte.
Auch ohne
Anhänger bemerkt man in Kurven ein stabileres Fahren mit
eingekuppelter Maschine. Das wird auch auf jedem
Fahrsicherheitsseminar erklärt.
Das ist aber nochmal was anderes als die Ursprungsaussage. Dabei ging es um den Vergleich bergab im Schubbetrieb oder im Leelauf. Ich würde dir übrigens auch nicht raten, in einer Kurve plötzlich von Antrieb auf Bremswirkung umzuschalten.
Gruß, Niels
Wieder was gelernt 
Hi,
Nein, dass soll man tun, damit die Last von der Vorderachse
genommen wird und der Wagen (in Kurven) unbelastet reagiert…
so erklärte mir man das beim Fahrsicherheitstraining.
eigentümliche Formulierung. Eigentlich geht es darum, dass der
Reifen nur ein bestimmte maximale Kraft übertragen kann. Bei
rutschigem Untergrund eben sehr wenig. Eingekuppelt gibt es
eben zu den Seitenführungskräften in der Kurve no mehr oder
weniger starke Antriebs oder Bremskräfte, die sich
dazuaddieren wodurch die Haftreibungsgrenze eher überschritten
werden kann.
Das klingt irgendwie einleuchtend.
Doch, hat es. Die Verbindung zur Strasse hängt auch vom Motor
ab. Das sieht man ganz toll dann, wenn man mit nem
schlingernden Anhänger jenseits der 80 fährt… einfach
auskuppeln und der ganze Zug strafft sich 1a…
lassen wir mal den Hängerbetrieb. Der Hänger bedeutet
zusätzliche Hebelwirkungen und Schwingungen / Resonanzen und
damit zusätzliche Kräfte.
Auch das klingt auf eine unheimliche Art schlüssig…
Auch ohne
Anhänger bemerkt man in Kurven ein stabileres Fahren mit
eingekuppelter Maschine. Das wird auch auf jedem
Fahrsicherheitsseminar erklärt.
Das ist aber nochmal was anderes als die Ursprungsaussage.
Dabei ging es um den Vergleich bergab im Schubbetrieb oder im
Leelauf. Ich würde dir übrigens auch nicht raten, in einer
Kurve plötzlich von Antrieb auf Bremswirkung umzuschalten.
Und auch da bin ich nun mit meinem Latein am Ende… *g* Ok, ich fürchte, ich habe mich da geirrt.
*Nehme meine Aussagen zurück und behaupte das Gegenteil* Werde also in Zukunft in der Kurve auskuppeln.
Vielen Dank und lieben Gruß,
Daniel
Ahso
Hi Niels
brauchst dich nicht mehr schlau machen. Es ist tatsächlich so.
Damit der Motor nicht ausgeht, wird bei unterschreiten einer
bestimmten Drehzahl (größer Leerlaufdrehzahl) die Spritzufuhr
wieder eingeschaltet. Bei meinem ist das bei ca 1200. Mit
Schaltgetriebe wäre das vielleicht 60 km/h im fünften. Bei
Automatik ohne starre Kupplung ist das aber schon bei 80 km/h
der Fall.
Ja, das klingt prima… (also kann ich ruhigen Gewissens in der City mit dem Motor bremsen. Aber das führt mich zu einer neune Frage… vielleicht könntest Du sie dir mal anschauen, ist oben gepostet.
Vielen Dank für Deine Erklärungen,
lieben Gruß,
Daniel