Spritverbrauch und elektrische Verbraucher

Hallo Leute

Die Frage, ob während der Fahrt eingeschaltete Verbraucher einen
Spritmehrverbrauch erzeugen wurde hier schon mehrfach abgehandelt.
Wie sieht es aber aus, wenn ich die Anlage (Auto steht, Motor aus) 3 Stunden laufen lasse. Bräuche ich dann nicht (theoretisch) mehr Sprit auf den nächsten Kilometern ???

Gruss Roy

Hallo Roy,

Wie sieht es aber aus, wenn ich die Anlage (Auto steht, Motor
aus) 3 Stunden laufen lasse. Bräuche ich dann nicht
(theoretisch) mehr Sprit auf den nächsten Kilometern ???

Prinzipiell ist nix umsonst !
Energie, die -wie auch immer- der Batterie entnommen wird, muß da auch wieder rein ! Und das geht nur über Mehrverbrauch.

eljot

Hallo,

Der Mensch an und für sich ist träge! Aus dem Grund habe ich die Werte aus einem Word-Dokument kopiert. Der zweite Wert bezieht sich auf eine Nachtfahrt, was hier tabellenmäßig leider nicht angezeigt wird :smile:)

Wie viel Strom braucht ein Auto?

Der Verbrauch der gesamten Elektroanlage in einem Auto beträgt etwa 7% des
gesamten Benzinverbrauches.

Angaben des Verbrauches in Watt

Gesamtleistung: Leistung bei Nachtfahrt:

Katalysatorheizung 3000 Watt
Heckscheibenheizung 100 Watt
Sitzheizung 500 Watt
Fensterheber 300 Watt
Schiebedach 300 Watt
Klimaanlage 1000 Watt 1000 Watt
Servopumpe 1000 Watt 1000 Watt
Beleuchtung 130 Watt 130 Watt
Lüfter Heizung 120 Watt 120 Watt
Scheibenwischer 30 Watt 30 Watt
Armaturenbeleuchtung 10 Watt 10 Watt

Summe 6500 Watt = 8,4 PS 2300 Watt = 3.1 PS

Das diese Leistung umgewandelt werden muss dürfte klar sein.

Gruß Heinz

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Katalysatorheizung???
Hallo Heinz,
im groben kann ich Deine Aufstellung nachvollziehen. Aber bitte was zum Geier ist eine Katalysatorheizung ???
Sowas ist mir noch nicht untergekommen, oder meinst Du Standheizung?
Gruss Sebastian

Hallo Sebastian

bitte was zum Geier ist eine Katalysatorheizung ???
Sowas ist mir noch nicht untergekommen, oder meinst Du
Standheizung?

Nein, eine Katalysatorheizung macht das wonach sich auch benannt wurde - sie beheizt den Kat. Derartiges gibt es IMHO aber nur bei sehr wenigen Fahrzeugen und hat sich in der Masse nicht durchgesetzt. Sinn dieser Heizung ist es, den Kat so schnell als möglich auf Betriebstemperatur zu bringen damit er seine volle Wirkung entfalten kann.

Grüßle
Frank K.

Hallo Sebastian,

glaube es mir ich kenne den Unterschied zwischen einer Sitzheizung und einer Katalysatorheizung. :smile:)

Die Lambda-Sonde (auch Sauerstoffsonde bzw. 02-Sonde genannt) ist vor dem Katalysator in das Auspuffrohr eingeschraubt. Die Sonderkeramik der Sonde ist außen dem Abgas ausgesetzt und steht an ihrer Innenseite mit der Umgebungsluft in Verbindung.

Durch den unterschiedlichen Sauerstoffgehalt in Abgas und Außenluft erzeugt die Sonde eine Spannung, die bei einem bestimmten Rest-Sauerstoffgehalt im Abgas steil ansteigt. Dieser Spannungssprung findet genau bei einem Kraftstoff/Luft-Verhältnis von k = 1 statt. Bei Sauerstoff mangel (k kleiner 1), also bei fettem Gemisch, beträgt die Spannung 0,9-1,1 Volt. Bei magerem Gemisch (k größer 1) werden um 0,1 Volt erreicht.
Die Lambda-Signale werden zum Steuergerät der Einspritzung geleitet. Von dort aus wird die Gemischaufbereitung beeinflußt, um das Kraftstoff/Luft-Verhältnis möglichst nahe an k = 1 zu halten.
Die Lambda-Sonde reagiert auf Sauerstoffschwankungen in Abhängigkeit ihrer Betriebstemperatur unterschiedlich schnell: Bei 300’C hat sie ca. 1 Sekunde, bei 6000C hat sie weniger als 50 Millisekunden Reaktionszeit.
Durch eine eingebaute Heizung wird die günstigste Betriebstemperatur von ca. 6000C schneller erreicht. Eine Lambda-Sondenheizung besitzen alle Calibra-Motoren.

http://www.pelops.de/pdf/Schadstoff.pdf
http://www.bosch.de/prueftechnik/de/pdf/obd_dt.pdf

Auch nicht in jedem Auto ist eine Klimaanlage. :smile:)

Aber was soll es:
Wissen ist Macht aber wer ist schon allmächtig :smile:)

Doch Google macht es möglich *g*

Gruß Heinz

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unklar ausgedrückt?
Hallo Heinz,
aha, eine Lambdasondenheizung. Diese beheizt die Sonde, aber nicht den Kat (Im übrigen erübrigen sich die Sondenheizungen immer mehr). Wir sind uns also einig, das der Kat nicht beheizt wird?
Übrigens: was Google weiß, weiß Metager schon lange :wink:
(Ich persönlich halte nichts von Google)
Gruss Sebastian

Hallo Heinz, nicht, dass ich dir widersprechen möchte, aber ich muss:
>
Hast du dir schon mal überlegt, was du da schreibst?

Katalysatorheizung 3000 Watt

Sind also etwa 250A, oder? Also an meine Lambdasonde führt kein 75mm2 resp. AWG 0/4.
Mal abgesehen davon: Bist du dir mit 6000°C sicher? Keramik hin oder her, der Mantel besteht aus Metall. Selbst wenn es reines Wolfram wäre, wäre es bei derartigen Temperaturen nicht etwa geschmolzen, sondern längst verdampft. Ausserdem: Was um Himmels Willen sollte diese Temperaturen generieren? Ein Induktionsofen? Elektrisch gezündetes Thermit?
UND: Welche chem. Reaktion stellt sich deiner Meinung nach beim Gemisch der Oberfläche der Lambdasonde ein?
Ausserdem: Woher soll dieser monströse Strom kommen…? Mein Fz. hat einen wirklich gross dimensionierten Generator, und der bringt max. 120A.

Klimaanlage 1000 Watt 1000 Watt
Servopumpe 1000 Watt 1000 Watt

Diese Komponenten laufen bei mir mechanisch… über einen Riemen vom Motor daselbst betrieben. Ein elektrischer Antrieb der Geräte wäre - sagen wir mal - sehr fragwürdig.
>

Und nun der Punkt, der mich wirklich stört:
Deine wundervolle Auflistung enthält keine Zeitberücksichtigung!
Nach deiner Liste wäre der Fahrzeugakku bei einem auf Vollast laufenden Generator ausschliesslich durch deine suspekte Lambdasondenheizung bereits nach etwa einer halben Stunde ratzleer!
Ausserdem wäre ich auf meinem Sitz gegrillt, die Lüftung würde mir permanent in Vollast die Ohren wegdröhnen, und mein Fahrvergnügen wäre sehr stark durch die laufende Bedienung der Fensterheber und des Schiebedaches beeinträchtigt.

Eine Tabelle ist wirklich schön - aber wie bei allem im Leben kommt es dabei vor allem auf die Interpretation an!
>
Ein schönes Beispiel noch: Du trinkst einen Schnaps in drei Sekunden. Also trinkst du an einem Tag etwa 600 Liter.
>
MfG
Michael Zettler

Die Lambda-Sonde (auch Sauerstoffsonde bzw. 02-Sonde genannt)
ist vor dem Katalysator in das Auspuffrohr eingeschraubt. Die
Sonderkeramik der Sonde ist außen dem Abgas ausgesetzt und
steht an ihrer Innenseite mit der Umgebungsluft in Verbindung.

Durch den unterschiedlichen Sauerstoffgehalt in Abgas und
Außenluft erzeugt die Sonde eine Spannung, die bei einem
bestimmten Rest-Sauerstoffgehalt im Abgas steil ansteigt.
Dieser Spannungssprung findet genau bei einem
Kraftstoff/Luft-Verhältnis von k = 1 statt. Bei Sauerstoff
mangel (k kleiner 1), also bei fettem Gemisch, beträgt die
Spannung 0,9-1,1 Volt. Bei magerem Gemisch (k größer 1) werden
um 0,1 Volt erreicht.
Die Lambda-Signale werden zum Steuergerät der Einspritzung
geleitet. Von dort aus wird die Gemischaufbereitung
beeinflußt, um das Kraftstoff/Luft-Verhältnis möglichst nahe
an k = 1 zu halten.
Die Lambda-Sonde reagiert auf Sauerstoffschwankungen in
Abhängigkeit ihrer Betriebstemperatur unterschiedlich schnell:
Bei 300’C hat sie ca. 1 Sekunde, bei 6000C hat sie weniger als
50 Millisekunden Reaktionszeit.
Durch eine eingebaute Heizung wird die günstigste
Betriebstemperatur von ca. 6000C schneller erreicht. Eine
Lambda-Sondenheizung besitzen alle Calibra-Motoren.

http://www.pelops.de/pdf/Schadstoff.pdf
http://www.bosch.de/prueftechnik/de/pdf/obd_dt.pdf

Hallo Michael,

Hast du dir schon mal überlegt, was du da schreibst?

Katalysatorheizung 3000 Watt

Sind also etwa 250A, oder? Also an meine Lambdasonde führt
kein 75mm2 resp. AWG 0/4.

An meine Lambdasonde auch nicht. Davon abgesehen, das eben längst nicht alle Lambdasonden beheizt sind.

Mal abgesehen davon: Bist du dir mit 6000°C sicher? Keramik
hin oder her, der Mantel besteht aus Metall. Selbst wenn es
reines Wolfram wäre, wäre es bei derartigen Temperaturen nicht
etwa geschmolzen, sondern längst verdampft. Ausserdem: Was um
Himmels Willen sollte diese Temperaturen generieren? Ein
Induktionsofen? Elektrisch gezündetes Thermit?

Nett geschrieben >gg
Bei mir auch, allerdings gibt es ja tatsächlich Fahrzeuge mit elektrischer Servo. Aber elektrische Klima ?? Mann, armdicke Kabel wären da von Nöten >g

Ein schönes Beispiel noch: Du trinkst einen Schnaps in drei
Sekunden. Also trinkst du an einem Tag etwa 600 Liter.
>

Prost. Ich will hier ja niemandem zu nahe treten, aber bei Google nachlesen ist gut. Aus praktischer Erfahrung posten ist sinnvoller. Nach jahrelanger Erfahrung weiss ich nur zu gut, das zwischen Theorie und Praxis eine Lücke klafft, in der sich zwei Reisebusse (Gruss an Dennis) begegnen können.

MfG
Michael Zettler

Die Lambda-Sonde (auch Sauerstoffsonde bzw. 02-Sonde genannt)
ist vor dem Katalysator in das Auspuffrohr eingeschraubt. Die
Sonderkeramik der Sonde ist außen dem Abgas ausgesetzt und
steht an ihrer Innenseite mit der Umgebungsluft in Verbindung.

Durch den unterschiedlichen Sauerstoffgehalt in Abgas und
Außenluft erzeugt die Sonde eine Spannung, die bei einem
bestimmten Rest-Sauerstoffgehalt im Abgas steil ansteigt.
Dieser Spannungssprung findet genau bei einem
Kraftstoff/Luft-Verhältnis von k = 1 statt. Bei Sauerstoff
mangel (k kleiner 1), also bei fettem Gemisch, beträgt die
Spannung 0,9-1,1 Volt. Bei magerem Gemisch (k größer 1) werden
um 0,1 Volt erreicht.
Die Lambda-Signale werden zum Steuergerät der Einspritzung
geleitet. Von dort aus wird die Gemischaufbereitung
beeinflußt, um das Kraftstoff/Luft-Verhältnis möglichst nahe
an k = 1 zu halten.
Die Lambda-Sonde reagiert auf Sauerstoffschwankungen in
Abhängigkeit ihrer Betriebstemperatur unterschiedlich schnell:
Bei 300’C hat sie ca. 1 Sekunde, bei 6000C hat sie weniger als
50 Millisekunden Reaktionszeit.
Durch eine eingebaute Heizung wird die günstigste
Betriebstemperatur von ca. 6000C schneller erreicht. Eine
Lambda-Sondenheizung besitzen alle Calibra-Motoren.

http://www.pelops.de/pdf/Schadstoff.pdf
http://www.bosch.de/prueftechnik/de/pdf/obd_dt.pdf