Hallo Heinz, nicht, dass ich dir widersprechen möchte, aber ich muss:
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Hast du dir schon mal überlegt, was du da schreibst?
Katalysatorheizung 3000 Watt
Sind also etwa 250A, oder? Also an meine Lambdasonde führt kein 75mm2 resp. AWG 0/4.
Mal abgesehen davon: Bist du dir mit 6000°C sicher? Keramik hin oder her, der Mantel besteht aus Metall. Selbst wenn es reines Wolfram wäre, wäre es bei derartigen Temperaturen nicht etwa geschmolzen, sondern längst verdampft. Ausserdem: Was um Himmels Willen sollte diese Temperaturen generieren? Ein Induktionsofen? Elektrisch gezündetes Thermit?
UND: Welche chem. Reaktion stellt sich deiner Meinung nach beim Gemisch der Oberfläche der Lambdasonde ein?
Ausserdem: Woher soll dieser monströse Strom kommen…? Mein Fz. hat einen wirklich gross dimensionierten Generator, und der bringt max. 120A.
Klimaanlage 1000 Watt 1000 Watt
Servopumpe 1000 Watt 1000 Watt
Diese Komponenten laufen bei mir mechanisch… über einen Riemen vom Motor daselbst betrieben. Ein elektrischer Antrieb der Geräte wäre - sagen wir mal - sehr fragwürdig.
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Und nun der Punkt, der mich wirklich stört:
Deine wundervolle Auflistung enthält keine Zeitberücksichtigung!
Nach deiner Liste wäre der Fahrzeugakku bei einem auf Vollast laufenden Generator ausschliesslich durch deine suspekte Lambdasondenheizung bereits nach etwa einer halben Stunde ratzleer!
Ausserdem wäre ich auf meinem Sitz gegrillt, die Lüftung würde mir permanent in Vollast die Ohren wegdröhnen, und mein Fahrvergnügen wäre sehr stark durch die laufende Bedienung der Fensterheber und des Schiebedaches beeinträchtigt.
Eine Tabelle ist wirklich schön - aber wie bei allem im Leben kommt es dabei vor allem auf die Interpretation an!
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Ein schönes Beispiel noch: Du trinkst einen Schnaps in drei Sekunden. Also trinkst du an einem Tag etwa 600 Liter.
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MfG
Michael Zettler
Die Lambda-Sonde (auch Sauerstoffsonde bzw. 02-Sonde genannt)
ist vor dem Katalysator in das Auspuffrohr eingeschraubt. Die
Sonderkeramik der Sonde ist außen dem Abgas ausgesetzt und
steht an ihrer Innenseite mit der Umgebungsluft in Verbindung.
Durch den unterschiedlichen Sauerstoffgehalt in Abgas und
Außenluft erzeugt die Sonde eine Spannung, die bei einem
bestimmten Rest-Sauerstoffgehalt im Abgas steil ansteigt.
Dieser Spannungssprung findet genau bei einem
Kraftstoff/Luft-Verhältnis von k = 1 statt. Bei Sauerstoff
mangel (k kleiner 1), also bei fettem Gemisch, beträgt die
Spannung 0,9-1,1 Volt. Bei magerem Gemisch (k größer 1) werden
um 0,1 Volt erreicht.
Die Lambda-Signale werden zum Steuergerät der Einspritzung
geleitet. Von dort aus wird die Gemischaufbereitung
beeinflußt, um das Kraftstoff/Luft-Verhältnis möglichst nahe
an k = 1 zu halten.
Die Lambda-Sonde reagiert auf Sauerstoffschwankungen in
Abhängigkeit ihrer Betriebstemperatur unterschiedlich schnell:
Bei 300’C hat sie ca. 1 Sekunde, bei 6000C hat sie weniger als
50 Millisekunden Reaktionszeit.
Durch eine eingebaute Heizung wird die günstigste
Betriebstemperatur von ca. 6000C schneller erreicht. Eine
Lambda-Sondenheizung besitzen alle Calibra-Motoren.
http://www.pelops.de/pdf/Schadstoff.pdf
http://www.bosch.de/prueftechnik/de/pdf/obd_dt.pdf