Sprunggelenk-Problem

Hey.

Ich melde mich mal hier, weil ich einfach ratlos bin.

Ich hatte vor etwa 4 Jahren einen Bruch und dadurch ein Band welches fast durchriss. Sie wollten operieren, ließen es dann doch sein.

Seither habe ich ständig Probleme. Mindestens 5 Mal trug ich schon Schiene.

Nach einen Sturz fuhr ich mal wieder ins Krankenhaus und sie meinten es sei nicht so schlimm und ich bekam nur eine Bandage. Nach einer Woche knackste etwas und ich fuhr wieder hin. Ernst genommen haben sie meine Beschreibung von den stechenden Schmerzen nicht. Sie schickten mich zum MRT was weitere zwei Wochen dauerte bis ich die Befunde hatte. Also wieder ins Spital. Bei meinen ganzen Problemen kann man angeblich nichts machen außer Schiene tragen. Dank einer Bekannten kann ich ungefähr sagen was der Befund sagt:
Vier Bänder sind vernarbt und verdickt
Gelenkserguss
Bluterguss an der Sprungbeinrolle am Fuß durch eine Verletzung
Im oberen und unteren Sprunggelenk ein Erguss (eingeblutet)
Knochenmarksödem in im posterioren Aspekt des Trochlea tali von etwa 6mm DM.

Einen Satz verstehe ich bis heute nicht: „Im medialen Aspekt der Trochlea tali eine rundliche T2 hyperintense ca. 6mm messende
Signalteration, eine ähnliche auch im Calcaneus von etwa 4mm DM, z.B. kleinste
Enchondrome, von benignem Aspekt.“

Der Arzt meinte mindestens 6 Wochen Schiene sonst nichts, hörte mir ebenfalls kaum zu und schrieb auf den Befund dass ich nur 3 Wochen die Schiene brauche

Hey.

Ich melde mich mal hier, weil ich einfach ratlos bin.

Ich hatte vor etwa 4 Jahren einen Bruch und dadurch ein Band
welches fast durchriss. Sie wollten operieren, ließen es dann
doch sein.

Seither habe ich ständig Probleme. Mindestens 5 Mal trug ich
schon Schiene.

Nach einen Sturz fuhr ich mal wieder ins Krankenhaus und sie
meinten es sei nicht so schlimm und ich bekam nur eine
Bandage. Nach einer Woche knackste etwas und ich fuhr wieder
hin. Ernst genommen haben sie meine Beschreibung von den
stechenden Schmerzen nicht. Sie schickten mich zum MRT was
weitere zwei Wochen dauerte bis ich die Befunde hatte. Also
wieder ins Spital. Bei meinen ganzen Problemen kann man
angeblich nichts machen außer Schiene tragen. Dank einer
Bekannten kann ich ungefähr sagen was der Befund sagt:
Vier Bänder sind vernarbt und verdickt
Gelenkserguss
Bluterguss an der Sprungbeinrolle am Fuß durch eine Verletzung
Im oberen und unteren Sprunggelenk ein Erguss (eingeblutet)
Knochenmarksödem in im posterioren Aspekt des Trochlea tali
von etwa 6mm DM.

Einen Satz verstehe ich bis heute nicht: „Im medialen Aspekt
der Trochlea tali eine rundliche T2 hyperintense ca. 6mm
messende
Signalteration, eine ähnliche auch im Calcaneus von etwa 4mm
DM, z.B. kleinste
Enchondrome, von benignem Aspekt.“

Der Arzt meinte mindestens 6 Wochen Schiene sonst nichts,
hörte mir ebenfalls kaum zu und schrieb auf den Befund dass
ich nur 3 Wochen die Schiene brauche

hallo Julia

das hört sich echt nach odysee an tut mir leid für dich
bin kein Arzt arbeite aber orthopädisch im KH
Frage Schiene ? Aircast ? kann sein dass es nicht reicht von der Stabilität und ein festerer Verband (evt sogar Gips nötig ist,
ich weiss dass die Ärzte kein Interesse haben zuzuhören das ist traurig kann ich aber bestätigen
Wennes schlimm ist gleich in die Klinik am Besten in ein orthop KH auch Notfallmäßig und CT machen lassen da sieht man die Weichteile (Bänder Sehnen) besser .
Niedergelassene Orthopäden kommen da an ihre Grenzen
ein Hömöopathisches Mittel könnte dich Unerstützen da gibt es was bei Bänderschwäche (Ruta ) z.B.
In deinem Fall wegen Wiederholungsschaden würde ich aber empfehlen zu einem erfahrenen Hömöopathen zu gehen u nicht alleine zu experimentieren
Arnica c 30 zum Abschwellen kannst du auf alle Fälle schon mal besorgen und 3mal 5 globulis nehmen oder Traumel /komplex mittel (Apotheke )
zu der med Terminologie des Arztberichtes musst du in der tat einen Mediziener Befragen, kann ich auch nur zum Teil verstehen und will hier kein unqualifiziertes Halbwissen mitteilen .
Ich hoffe Du findes Hilfe und wünsche Dir gute Besserung
Gudrun Butler

Hi,
so richtig Ahnung habe ich auch nicht. Bin (noch) kein Arzt. Dass eine OP nicht indiziert ist verstehe ich nicht ganz, da hier eindeutig ein Problem vorliegt welches eine operative Intervention erfordert.
An deiner Stelle würde ich hartnäckig bleiben und verschiedene Kliniken aufsuchen sofern du noch welche übrig hast wo du noch nicht warst.
Sorry dass ich dir nicht weiterhelfen kann.
Dennoch wünsche ich für viel Erfolg und alles gute!

Gruß

Nick

Werte Julia,

so richtig weiterhelfen kann ich Dir ohne körperliche Untersuchung, systematische Anamnese und ohne die MRT-Bilder gesehen zu haben leider nicht.
Nach dem, was Du schreibst, ist es wohl so, dass Du Dich über die ärztliche Vorgehensweise nicht genügend informiert fühlst. Es verwundert mich sehr, dass Dein Hausarzt sich zutraut, Dich mit dieser Problematik zu behandeln und Dich nicht an einen Facharzt oder an eine Fachklinik überweist.
Was ich jedoch tun kann, ist, Dir zu übersetzen, was der MRT-Befund bedeutet: Bei T2-Gewichtung werden wasserhaltige Strukturen wie z.B. Knorpel hell dargestellt. Man sagt, sie erscheinen hyperintens. Signalalteration (englisch: sign alteration) bedeutet, dass etwas anders aussieht als gewöhnlich. In Deinem Fall ist im oberen Sprunggelenk an der oberen Gelenkfläche des Sprungbeins nach innen hin eine 6mm große Struktur zu sehen, die als eine gutartige , von Knorpelgewebe abstammende Geschwulst gedeutet wird. Etwas gleiches sieht man am Fersenbein.
Soweit die Übersetzung des MRT-Befundes.
Ich verstehe es so, dass diese beiden Geschwulste im oberen und unteren Sprunggelenk eine Entzündung hervorrufen, die mit Schmerzen verbunden ist. Wegen dieser Schmerzen belastest Du den Fuß falsch, sodass die Bänder, die die Gelenke stabilisieren sollen, stark beansprucht/gedehnt werden und dadurch auch weh tun. Um die Fehlbelastung zu verringern wurden Dir mehrfach Bandagen u.ä. angelegt, was dazu führte, dass die Schmerzen im Gelenk drin wieder zunahmen. Du kannst es also nur falsch machen. Vielleicht sollte man doch nochmal über eine operative Entfernung der gutartigen Geschwülste nachdenken, um die Ursache des ganzen zu beseitigen. Diese Entscheidung kannst Du aber nur zusammen mit einem Orthopäden treffen, der Dir dann ggf. genau erklären sollte, warum er nicht operieren will.
Unabhängig davon ist Physiotherapie in dem Fall sicher nicht verkehrt.
Ich hoffe, ich konnte Dir ein kleines Stück weiterhelfen.

MfG Hansgeorgheinzi

Hallo, aus Urlaubsgründen kann ich leider erst heute antworten. Deiner Beschreibung nach handelt es sich um eine schwere posttraumatische Sprunggelenksarthrose. Da Du vom „Spital“ sprichts, gehe ich davon aus, dass Du in der Schweiz lebst oder zumindest in der Nähe. Bei Deinen umfangreichen Problemen würde ich mir einen Termin bei Prof. Hintermann im Kantonspital Liestal geben lassen. Er ist einer der besten Spezialisten, was das Sprunggelenk angeht.
Ich bin mir sicher, er kann Dir helfen. Viel Erfolg und alles Gute!

Hallöle,
öhöm, tut mir leid, dass ich erst jetzt was von mir hören lasse. Ich war wochenlang in der Reha und bin erst heute wieder nach Hause gekommen.
Ich schätze mal, du hast mittlerweile einen Haufen hilfreicher Antworten bekommen, da ich ja nun wirklich extrem spät dran bin. Ich wollte mich trotzdem bei dir melden, damit du nicht denkst, ich hätte deine Anfrage nicht ernst genommen.
Alles Gute für dich.
LG
Harricana