Hallo Experten,
ich habe ein Programmiergerät AEG Logistat CP80 P220 ( 20 Jahre alt ), an dem eine Schnittstelle dran ist die mit V24 bezeichnet ist. Das ist
die Druckerschnittstelle, Übertragungsrate 9600 Baut.
Kann ich einen normalen Drucker daran anschließen, oder was mus ich beachten.
Danke für euere Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer
Hallo,
ich habe ein Programmiergerät AEG Logistat CP80 P220 ( 20
Jahre alt ), an dem eine Schnittstelle dran ist die mit V24
bezeichnet ist.
dieses alte Teil kenne ich nicht.
Aber die V24 wird auch als RS232 bezeichnet und ist im PC
als COM-Schnittstelle bekannt.
Das ist die Druckerschnittstelle, Übertragungsrate 9600 Baut.
Ja, das war in der Industrie so üblich. Dafür gab es
dann meist spezielle Drucker mit RS232 bzw. Standarddrucker mit
einem speziellen Modul für den Anschluß an V24(RS232).
Kann ich einen normalen Drucker daran anschließen, oder was
mus ich beachten.
Ich denke, Du hast keinen Drucker mit RS232, oder?
Normale ältere Drucker haben eine parallele Schnittstelle
und neuere Modelle USB.
Gruß Uwi
Hallo Uwi,
bei der Schnittstelle handelt es sich um eine Serielle Schnittstelle,
( Laut Auszug aus der Bedienungsanleitung des PG´s ). Das Kabel das
verwendet werden soll nennt sich YDL16. Als Beispieldrucker ist hier nur die Name OKI genannt.
Kann ich einen normalen Drucker daran anschließen ohne das PG zu zerstören?
Gruß Rainer
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ja is’ses …
… denn so schwer
?
Ich denke, Du hast keinen Drucker mit RS232, oder?
Normale ältere Drucker haben eine parallele Schnittstelle
und neuere Modelle USB.
Gruß Uwi
Hallo Uwi,
bei der Schnittstelle handelt es sich um eine Serielle
Schnittstelle,
ja, das sag ich doch die ganze Zeit.
( Laut Auszug aus der Bedienungsanleitung des PG´s ). Das
Kabel das verwendet werden soll nennt sich YDL16.
Weis der Fuchs, was ein Kabel YDL16 ist.
Da kanst mich genauso gut nach der Bestellnummer für braune
Socken bei Quelle fragen.
Als Beispieldrucker ist hier nur die Name OKI genannt.
Es interessiert primär nur, daß der Drucker
- eine kompatible Schnittstelle hat (eben seriell V24)
- die alten Duckerbefehle versteht (ESC-Sequenzen, wie zur
DOS-Zeit üblich), wahrscheinlich Epson-komaptibel für 8-Nadler
oder 24-Nadler.
Kann ich einen normalen Drucker daran anschließen ohne das PG
zu zerstören?
Was ist bei Dir ein normaler Drucker???
Gruß Uwi
Hallo Rainer
Ich denke, dass Du deinen Drucker nicht anschliessen solltest.
In der Industrie sind und waren V24 Schnittstellen sogenannte Linienstromschnittstellen. Das heist, dass zur Kommunikation ein Strom fliest und nicht nur eine Spannung wie bei der RS232 angelegt wird. Das hat den Vorteil, wie auch bei der RS485, dass eine relativ sichere, von Störungen wenig beeinflusste Datenübertragung zu Stande kommt.
Bei Siemens gab es das übrigends auch. Ich kann wenn ich wieder zur Arbeit gehe mal schauen wie die Steckerbelegung (bei Siemens zumindest) ist. da mussten meines Wissens nach auch einige Brücken im 25 poligen Stecker gemacht werden.
Gruß Armin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Ich denke, dass Du deinen Drucker nicht anschliessen solltest.
In der Industrie sind und waren V24 Schnittstellen sogenannte
Linienstromschnittstellen.
Nö, wenn es definitiv eine V24 ist, dann sollte die physikalisch
mit RS232 kompatibel sein. Der Unterschied zw. V24 und Rs232 ist,
so meine ich, nur daß RS232 etwas weiter geht und z.B. gleich noch
die Steckverbinder incl. Pinbelegung mit definiert hat.
V24 beschreibt also nur den physikal Layer für Modemschnittstellen.
Was Du meinst, ist wohl eher die RS422, die in der Industrie
durchaus immer noch üblich ist.
Gruß Uwi
Das heist, dass zur Kommunikation
ein Strom fliest und nicht nur eine Spannung wie bei der RS232
angelegt wird. Das hat den Vorteil, wie auch bei der RS485,
dass eine relativ sichere, von Störungen wenig beeinflusste
Datenübertragung zu Stande kommt.
Bei Siemens gab es das übrigends auch. Ich kann wenn ich
wieder zur Arbeit gehe mal schauen wie die Steckerbelegung
(bei Siemens zumindest) ist. da mussten meines Wissens nach
auch einige Brücken im 25 poligen Stecker gemacht werden.
Hallo Armin,
ich habe von meinem P220 nur einen FAX - Ausdruck von 4 Seiten der Bedienungsanleitung. Da steht drin, daß die Programmiergeräte auf Linienstrom eingestellt sind.
Danke Armin das hat mir sehr weiter geholfen. Ich werde meine Finger
von der Schnittstelle lassen und meinen Drucker nicht anschließen.
Da mus ich eben das Programm Zeilenweise abschreiben mmm ca. 800 Zeilen. Aber das ist immer noch besser als ein zerstörten Programmiergerät. Ich wüsste auch nicht wo ich sowas noch mal bekommen könnte?
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Jansen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Ich denke, dass Du deinen Drucker nicht anschliessen solltest.
In der Industrie sind und waren V24 Schnittstellen sogenannte
Linienstromschnittstellen.Nö, wenn es definitiv eine V24 ist, dann sollte die
physikalisch
mit RS232 kompatibel sein. Der Unterschied zw. V24 und Rs232
ist,
Kompatibel insofern, dass es serielle Schnittstellen mit ähnlicher Übertragungsrate sind wobei die RS232 nach oben weiter geht wie die V24.
Wir hatten die früher an unseren PG675 und PG685 nebst passenden Druckern.
Naja HATTEN…
so meine ich, nur daß RS232 etwas weiter geht und z.B. gleich
noch
die Steckverbinder incl. Pinbelegung mit definiert hat.
V24 beschreibt also nur den physikal Layer für
Modemschnittstellen.Was Du meinst, ist wohl eher die RS422, die in der Industrie
durchaus immer noch üblich ist.
Gruß Uwi
RS422 oder RS485 sind auch beide serielle Schnittstellen, wobei ich deren Unterschiede im Augenblick nicht weis. Ich meine aber, dass der Profibus eine RS485 die auch Strombasierend ist. Oder?
Gruß Armin
Das heist, dass zur Kommunikation
ein Strom fliest und nicht nur eine Spannung wie bei der RS232
angelegt wird. Das hat den Vorteil, wie auch bei der RS485,
dass eine relativ sichere, von Störungen wenig beeinflusste
Datenübertragung zu Stande kommt.
Bei Siemens gab es das übrigends auch. Ich kann wenn ich
wieder zur Arbeit gehe mal schauen wie die Steckerbelegung
(bei Siemens zumindest) ist. da mussten meines Wissens nach
auch einige Brücken im 25 poligen Stecker gemacht werden.
Hallo,
RS422 oder RS485 sind auch beide serielle Schnittstellen,
wobei ich deren Unterschiede im Augenblick nicht weis. Ich
meine aber, dass der Profibus eine RS485 die auch
Strombasierend ist. Oder?
ja, Profi-BUS basiert auf RS485. Profi-BUS selber ist aber mehr.
Da werden auch Schnittstellen-Protokolle beschrieben.
RS422 ist physikalisch eine doppelte RS485.
RS485 hat 2 Leitungen, jeder BUS-Teilnehmer kann
Sender und Empfänger sein (natürlich nicht gleichzeitig).
RS422 beinhaltet 2 Stromschleifen (4 Leitungen, Rxd und TxD getrennt).
Damit ist es einfach, RS232 auf RS422 und umgekehrt umzusetzen
(Je eine Schleife für Rxd und TxD).
Gruß Uwi