Hallo,
ein 75-jähriger Mann in dieser Stadt - stadtbekannt - neigt dazu, Sprüche zu zitieren. Es vergeht kaum ein Tag, an dem er nicht Sprüche zitiert, wenn er mit Menschen (überwiegend Bekannte von ihm) kommuniziert.
Er ist ein Mensch mit ausgeprägt eigenem Kopf, gesellig, gemütlich, ausgesprochen abenteuerlustig, aber auch sehr direkt und etwas „grobklotzig“. Im Februar verlor er seine zweite Frau, die schwer an Krebs erkrankt war. Ihre Krankheit war für ihn durchaus auch eine Belastung, aber wohl nicht so sehr, dass er auffällig leiden würde. Er wirkt eigentlich „munter und zufrieden“.
Für die Einen ist er sympathisch, aber besonders ältere Frauen, die ihn schon seit Jahrzehnten kennen, mögen seine Art nicht so gerne und sa- gen : „Du änderst Dich nie.“
Nun meine Frage : Welche sind die wesentlichen tieferen seelischen Ursachen für auffällig starke „Sprücheklopferei“ ?
Er saß gerade neben mir, weiss, dass ich diese Frage hier stelle und ist gespannt auf die Antworten der Psychologen.
Freundliche Grüße
Angelika