Hi!
Das ist ja interessant, dass du Renault erwähnst. Ich habe
zwar keinen Renault sondern einen Citroen, aber beides ist
französisch. Man weiß zwar heutzutage kaum, wer was baut,
zusammenbaut, herstellt usw., aber für meine Alltagslogik
könnte es hier durchaus einen Zusammenhang geben, dass es eben
eine Schwachstelle ist.
Du verrätst uns ja leider nicht, um welches Auto es genau geht,
aber in der Slovakei gibt es eine Fabrik, da werden Citroen, Toyota und ich glaub Suzuki (bitte nicht böse sein, wenn ich da was verwechsele, jedenfalls 3 Automarken an einem Band gebaut, mit dem selben Fahrwerk)
Die Spurstangenköpfe dazu werden dann auch „irgendwo“ hergestellt.
Möglicherweise auch an verschiedenen Werken.
Aber, als alter Ossi sage ich Dir mal, es geht auch anders.
In der DDR bestanden die Straßen mehr aus Löchern als aus was anderen,
da ist man eigentlich ständig nur durch Schlaglöcher gefahren.
Und, bei den, ich sage mal, höherwertigen Ostblock-PkW’s,(mal vom Trabbi abgesehen) sind die Spurstangenköpfe auch nicht vor 50 000 km ausgeschlagen.
Wenn man so ein heutiges neues Fahrzeug mal gedacht auf löchrigen DDR-Strassen fahren lassen würde, würde wohl nach 5000 km das Fahrwerk verschlissen sein.
Das ist alles nur eine Frage der Konstruktion, und des Geldes,
warum soll man die Kunststoffkäfige der Lager aus hochwertigsten Material verwenden,
wenn man 10 ct. sparen kann, und es auch billigeres Material über die Garantiezeit schafft?
Und , was lange hält…
Wobei ich vorher schon fast 15 Jahre
Citroen gefahren bin und dieses Teil nie kaputt war. Aber das
war sicher auch noch eine andere Generation von Autos.
Wohl wahr.
Grüße, E.