ich bin am Überlegen, ob ich mir für eine Runderneuerung meines Rechners eine SSD zulegen soll oder nicht.
Der Rechner wird wohl ein Core i5 CPU auf einem P7P55D Board haben. Er soll Rechenpotential haben, aber unbedingt auch möglichst leise und stromsparend sein.
Bei der HDD habe ich an eine 500GB Spinpoint F2 EcoGreen gedacht. Die reicht, ist leise, braucht wenig Saft.
Aber: Inzwischen sind SSDs erschwinglich. Ist es eurer Ansicht nach empfehlenswert, für das OS (wird Win7 werden) + Proggis zusätzliche zur HDD eine SSD zu haben? Wenn ja, reichen 64GB? Ich denke halt, damit sollte das Booten und das Starten von Applikationen merklich schneller gehen.
Als „gut“ (Desktop-Performance) und preiswert gewertete SSDs habe ich gefunden: die Super Talent Ultradrive GX MLC 64GB für ca. 160€ oder die Ultradrive ME 128GB ab 240€.
SSDs einer Größe, die ausreicht, um auf eine HDD verzichten zu können, sind viel zu teuer.
Ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Ist es Quark, neben einer HDD auch noch eine SSD einzubauen? Merkt der Ottonormaluser einen Unterschied?
bei mir werkelt eine Intel Postville 80GB als Systemplatte (mit den von mir am häufigsten benutzten Programmen). Als Datenhalde ist eine Samsung F3 1TB eingebaut.
Ich muss zugeben: Die SSD einzubauen war die Beste Entscheidung seit langem. Programme starten nahezu instantan, das macht richtig Spass.
Bei mir gibt es in Zukunft keinen Rechner mehr ohne SSD.
Mein Tip: Nimm eine SSD als System- und Programmplatte. bei mir reichen die 80GB locker aus. Daten selbst kommen auf eine normale HDD.
SSD, auf jeden Fall!
Moin,
auf alle Fälle SSD+HDD. Einen größeren Performanceschub wirst du nicht bekommen können.
Aber du solltest noch bis nächstes Jahr warten, die Preise werden noch ordentlich fallen, während die Performance in der gleichen Zeit sehr stark steigen wird. Um es anders auszudrücken:
dLeistungSSD/dPreisSSD >> dLeistungsonstiges/dPreissonstiges
Welche SSD dann die Beste ist, ist abzuwarten, wahrscheinlich immernoch die Intel X25-M G2. Als Storageplatte würde ich unbedingt zur WD6400AAKS greifen! Sehr schnell, extrem leise und ziemlich billig (50EUR).
Ich denke halt, damit sollte das Booten und das Starten von
Applikationen merklich schneller gehen.
Der erste Start von Programmen wird durch eine gute SSD beschleunigt, ja. Aber der 2. und alle weiteren Starts kann man recht billig beschleunigen: durch mehr RAM. Die Dateien der Anwendungen (welche windows über Superfetch eh vorlädt) bleiben im RAM gecached und werden beim 2. Start gar nicht mehr gelesen. Vorrausgesetzt man verbaut genug RAM. Und für das Geld bekommt man doch recht viel.
OK, nach jedem Neustart ist halt erstmal warten angesagt. Aber das kann man mit Suspend-to-RAM lange umgehen.
Das Risiko eine doofe Platte zu erwischen sollte man auch nicht unterschätzen. Doofe SSDs werden mit der Zeit deutlich langsamer. Platten ohne Support für das TRIM-Commando würde ich nicht trauen.
Der erste Start von Programmen wird durch eine gute SSD
beschleunigt, ja.
Aber woraus ergibt sich denn die gefühlte Geschwindigkeit? Und
was tut man bitte, wenn man normal am Computer arbeitet?
Programme starten. Und zwar typischerweise immer wieder die gleichen. Ich weiss nicht wie oft dieser Rechner seit dem letzten Neustart MatLab geladen hat … aber die Platte rüht sich schon lange nicht mehr bei dem Start.
Das Risiko eine doofe Platte zu erwischen sollte man auch
nicht unterschätzen. Doofe SSDs werden mit der Zeit deutlich
langsamer.
Deswegen informiert man sich ja.
Und deshalb empfiehlst du eine deren aktuelle Firmware TRIM nicht kennt? Und solange Intel den Bug der zum kompletten Datenverlust führt nicht findet wird sich das auch nicht ändern.
Genau wegen der Firmwareproblematik habe ich geraten, bis nächstes Jahr zu warten. Das letzte Firmwareupdate unterstützt ja auch TRIM und beseitigt den Bug mit der ATA Passwortfunktion. Bei dem kurzen Updateintervall werden die Kinderkrankheiten bis nächstes Jahr sicher beseitigt sein.
Der Unfall passiert scheinbar immer beim 2 Neustart nach dem flashen und ist wohl endgültig tödlich für die Platte (spricht: neu flashen und formatieren geht nicht weil selbst das BIOS nicht mehr klarkommt mit der Platte).
und beseitigt den Bug mit der ATA Passwortfunktion.
Das war noch recht harmlos gegenüber dem aktuellen Bug.
Bei dem kurzen Updateintervall werden die
Kinderkrankheiten bis nächstes Jahr sicher beseitigt sein.
Die Trendkurve zeigt hin zu komplexeren Bugs. Das wird nicht so einfach werden.
Aus meiner Sicht ist die SSD Technik noch nicht ganz ausgereift. Nimm lieber eine anständige Festplatte und warte noch ein bischen mit der SSD. Die EcoGreen F2 ist eine gute Datenplatte, aber für das System würde ich eher die neue F3 Serie nehmen. Die Geschwindigkeitssteigerung von der Samsung F1 auf die F3 machte bei mir satte 40% Geschwindigkeitssteigerung aus.