Staatliche Unterstützung?

Hallo,

hoffe, mir kann wer helfen.

Bin 24 und mache eine Ausbildung im Rettungsdienst; bekomme ca. 800 €.

Bezahle mein Auto ab: 200 € pro Monat
Versicherung: 150 € pro Monat
Wohnung: 300 € pro Monat
usw.
Bleibt also nix zum Leben im Monat.

Jetzt meine Frage: Bekomme ich was vom Staat?

Mein Vater ist verstorben. Krieg ich da Rente, und Wohnungshilfe, und …?
Was kann ich alles beantragen, damit es mir besser geht?

Von meiner Mutter kann ich nix bekommen – 15 000 € Schulden… – und möchte nicht, dass ich bei ihr wohne, bis ich mehr verdiene.

Wo muss ich hin? Sozialamt??? Oder wohin sonst? Habe leider keine Ahnung.

Habe vorher mehr verdient, aber meine Reserven gehen jetzt aus, und ich kann bald nix mehr zahlen.

Danke,
Mike

MOD: Artikel zur besseren Lesbarkeit formell überarbeitet

Bin 24 und mache eine Ausbildung im Rettungsdienst; bekomme ca. 800 €.

Was vergleichsweise verdammt viel ist!

Bezahle meine Auto ab: 200 € pro Monat
Versicherung: 150 € pro Monat
Wohnung: 300 € pro Monat
usw.
Bleibt also nix zum Leben im Monat.

Wieso wohl? Du lebst ein wenig über deine Verhältnisse.
Wobei die übrigen 150 € im Monat eigentlich problemlos reichen könnten.

Jetzt meine Frage: Bekomme ich was vom Staat?
Mein Vater ist verstorben. Krieg ich da Rente, und Wohnungshilfe, und …?
Was kann ich alles beantragen?

Wieso solltest du irgendetwas bekommen? Du hast doch ein sehr üppiges Azubigehalt.
Auch bei Witwenrente wäre zunächst einmal deine Mutter bezugsberechtigt – wenn überhaupt.

Du solltest schnellstmöglich anfangen, dich einzuschränken! Und evtl. solltest du dir auch jetzt schon mal klarmachen, was du nach deiner Ausbildung (sofern du übernommen wirst) verdienen wirst – Möglichkeiten für große Steigerungen sehe ich da kaum.

Gruß Andreas

MOD: Artikel analog zu Ursprungsposting editiert

Hallo,

Hallo Timbo,

hoffe, mir kann wer helfen.

Bin 24 und mache eine Ausbildung im Rettungsdienst; bekomme
ca. 800 €.

ganz schön viel für ein Azubigehalt. Ich bin mit deutlich weniger ausgekommen und hatte gezwungener Maßen ebenfalls eine eigene Wohnung und ein Auto.

Bezahle mein Auto ab: 200 € pro Monat

Monatliche Raten senken oder Auto verkaufen.

Versicherung: 150 € pro Monat

Was für Versicherung hast du, dass du 150 € pro Monat zahlst? Ganz schön happig.

Wohnung: 300 € pro Monat

Ist ok.

usw.
Bleibt also nix zum Leben im Monat.

Jetzt meine Frage: Bekomme ich was vom Staat?

Wahrscheinlich nicht, weil du eigentlich für einen Azubi recht gut verdienst. Ist das deine erste Ausbildung? Falls ja, könntest du eventuell BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) bekommen. Ansonsten wäre Wohngeld eine Möglichkeit (dazu verdienst du aber wahrscheinlich zu viel).

Mein Vater ist verstorben. Krieg ich da Rente, und
Wohnungshilfe, und …?

Eventuell Halbwaisenrente. Ich weiß aber nicht wie da die Bedingungen sind. Müsstest du dich mal näher schlau machen

Was kann ich alles beantragen, damit es mir besser geht?

Sonst nichts. Wie wäre es mit einem Nebenjob? Ich habe mich damals so über Wasser gehalten.

Von meiner Mutter kann ich nix bekommen –
15 000 € Schulden… – und möchte nicht, dass ich
bei ihr wohne, bis ich mehr verdiene.

Eigentlich löblich. Aber vielleicht geht diese Denkweise auch nach hinten los. Ihr könntet beide Geld sparen, wenn ihr zusammen wohnt. Dadurch könntet ihr die Miete durch zwei teilen. Momentan zahlt jeder seine Miete. Und die Haushaltskosten inklusive Lebensmittel könntet ihr auch durch zwei teilen. Ist ebenfalls wesentlich günstiger.

Habe vorher mehr verdient, aber meine Reserven gehen jetzt
aus, und ich kann bald nix mehr zahlen.

Eventuell kannst du einen Bildungskredit beantragen. Mach dich mal bei der KFW-Bank schlau.

Danke,
Mike

Gruß

Samira

Hallo,

Bezahle mein Auto ab: 200 € pro Monat

Wenn man soviel Geld hat eine Rate fuer ein schmuckes Auto abzuzahlen, wieso sollte dann der Staat (z.B. ich) dich dabei unterstutzen?
Der Staat hilft beduerftigen, die Hilfe zum ueberleben brauchen und nicht Hilfe brauchen um die Raten des Autos oder Raten fuer das Haus zahlen zu koennen.

Versicherung: 150 € pro Monat

Das gehoert zum Auto dazu.

Bleibt also nix zum Leben im Monat.

Weils Auto zu teuer ist. Aber wenn Du das nicht haettest, dann wuerdest Du genug Geld fuer Essen, Strom und Wohnung haben. Und wenn es nicht reichen wuerde, haettest Du auch Anspruch auf staatliche Hilfe.

Mein Vater ist verstorben. Krieg ich da Rente, und
Wohnungshilfe, und …?

Halbwaisenrente waehre moeglich, je nach Deinen Voraussetzungen, da musst Du nachfragen.

Was kann ich alles beantragen, damit es mir besser geht?

Das teutre Auto verkaufen. Wenns gar nicht ohne Auto geht, dann ein kleines gebrauchtes fuer 500 Euro kaufen. Dann haettest Du schonmal 200 mehr im Monat.

Von meiner Mutter kann ich nix bekommen –
15 000 € Schulden… – und möchte nicht, dass ich bei ihr wohne,

Das ist Deine Entscheidung.

Habe vorher mehr verdient, aber meine Reserven gehen jetzt
aus, und ich kann bald nix mehr zahlen.

Willkommen im Club! Wie gesagt, staatliche Hilfe bekommt man nicht wenn man knapp bei Kasse ist, sondern wenn man es zum ueberleben braucht.

Gruesse
Jasmin

Hallo

Hier mein Tipp: Frag mal im Versicherungsbrett nach günstigen Autoversicherungen. Ich zahle ca. 200,- Euro im Jahr! Bin allerdings schon ziemlich weit unten in der SFK, aber lass es ruhig das drei- oder vierfache sein, dann ist es immer noch ca. ein Drittel bis knapp die Hälfte von dem, was du zahlst!

An den Vorredner:

Wieso wohl? Du lebst ein wenig über deine Verhältnisse.

Das sehe ich zwar auch so

Wobei die übrigen 150 € im Monat eigentlich problemlos
reichen könnten.

Aber das geht ja ein wenig an der Realität vorbei.

Es gab da zwar so ein paar Studien, nach denen man sich angeblich mit 120 Euro oder so monatlich gesund ernähren könne, aber die waren ein wenig realitätsfern.

Da hätte man sich z. B. kiloweise mit Fleischkäse eindecken müssen und davon ziemlich lange leben müssen. Dass dieser Fleischkäse erstens ungesund ist und zweitens ziemlich schnell schlecht wird, wurde nicht berücksichtigt. Nur als Beispiel.

Um sich gesund zu ernähren, braucht ein Erwachsener deutlich mehr als 150 Euro im Monat, außerdem muss man ja ab und zu mal neue Kleidung haben. Und nicht jeder kann sich seine Haare selbst schneiden usw. usw.

VG

Hallo

Hallo

Hier mein Tipp: Frag mal im Versicherungsbrett nach günstigen
Autoversicherungen.

Da gibts abber nix Versicherungsrechner, sondern einfach mal googeln hilft auch weiter :wink: ich denke mal, dass es nicht nur die KFZ Versicherung ist …

Der Mikesch

Hi,

Wobei die übrigen 150 € im Monat eigentlich problemlos
reichen könnten.

Aber das geht ja ein wenig an der Realität vorbei.

Ja, ganz richtig, sehe ich genauso und wie ich diesen Satz las, hat mich das auch direkt richtig aufgeregt, genau wie diese megatollen Studien - 150€ monatlich zum Leben ist ein Witz, das funktioniert auch nicht mit dem normalen Hartz IV Satz von 351€, und dann wohl schon gar nicht mit weniger als der Hälfte…

Frage mich echt, in welch komischen Dimensionen manche Leute leben, also echt, das ist schon regelrecht eine Frechheit, jemandem zu sagen, 150€ würden „problemlos“ ausreichen zum Leben…

Mich würde dazu auch mal interessieren, wieviel der Schreiber dieser Worte selbst monatlich in der Tasche hat, wird wohl sicher gut das Zehnfache sein und genau diese Leute haben dann gut reden… Echt zum Kotzen sowas!

Icequeen

Frage mich echt, in welch komischen Dimensionen manche Leute
leben, also echt, das ist schon regelrecht eine Frechheit,
jemandem zu sagen, 150€ würden „problemlos“ ausreichen zum
Leben…

Tun sie, wenn man nicht in so verwöhnten Dimensionen lebt wie der Durchschnittsdeutsche. Z.B. Coca Cola, Handy und MP3-Player sind Luxus und nichts was jeder haben muss, auch wenn das viele Leute anders sehen.

Mich würde dazu auch mal interessieren, wieviel der Schreiber
dieser Worte selbst monatlich in der Tasche hat, wird wohl
sicher gut das Zehnfache sein und genau diese Leute haben dann
gut reden… Echt zum Kotzen sowas!

Keine Sorge, der „Schreiber dieser Worte“ hat es über Monate auch durchaus mit weit weniger Geld ausgehalten und ja, mit 150€ geht es, wenn man will, auch mit 120 € geht es, auch wenn dann kaum noch etwas anderes als Lebensmittel gekauft werden können.

Das Problem was wir hier in diesem unseren Lande doch eigentlich haben, ist dass es kaum Leute gibt, die sich freiwillig einschränken, bzw. dazu überhaupt noch in der Lage sind. Sich selbst an die Nase zu fassen ist eine Kunst die heute ja kaum noch praktiziert wird, es ist ja vielmehr „der Staat“ der alles regeln soll und der die ganzen Probleme verursacht. Blos nie selber Verantwortung übernehmen, erst recht nicht für das eigene Handeln.

Solidargemeinschaft heißt, dass man die Gemeinschaft denen hilft, die sich nicht selbst helfen können und nicht, dass die Gemeinschaft den Luxus derer bezahlt, die ihn sich nicht leisten können.

Gruß Andreas

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Hallo nochmals,

Tun sie,(…)

Solidargemeinschaft heißt, dass man die Gemeinschaft denen
hilft, die sich nicht selbst helfen können und nicht, dass die
Gemeinschaft den Luxus derer bezahlt, die ihn sich nicht
leisten können.

Ich hatte an keiner Stelle davon gesprochen oder gemeint, dass der Staat für irgendwelchen „Luxus“ aufkommen soll - mir ging es mit 150€ bzw. 351€ reinweg um die nackten Kosten zum monatlichen Grundüberleben, was sich meines Erachtens nach dem Minimum nach so gestaltet:

–> Nahrungsmittel in dem Rahmen, in dem man sich reell ausgewogen und tatsächlich gesund ernähren kann (also nicht täglich 3 Scheiben Toastbrot mit Lyoner Wurst ohne Butter und Wasser aus Wand, was mittel - und langfristig zu Mangelerscheinungen und ernsthaften Gesundheitsschäden führen wird)

–> elementare Kosmetikartikel (Deo, Zahncreme, Duschbad, Seife, Zahnbürste, Shampoo, Tampons für Frauen, Rasierutensilien für Männer)

–> Reinigungsgrundmittel (Waschmittel für Textilien, Lappen für Geschirrspülen, WC-Reiniger, Geschirrspülmittel)

–> Kosten für Strom/Energie, denn diese sind faktisch eben nicht Bestandteil des Regelsatzes für die Unterkunft, auch wenn es so im Gesetz steht, bekommt man dafür vom Staat ja keinen Pfennig extra

–> zweckmäßige Kleidung (das muss natürlich nicht jeden Monat sein, aber natürlich müssen ab und zu halt neue Sachen gekauft werden, das lässt sich nunmal nicht vermeiden)

–> Kosten für die GEZ bzw. den Kabelanbieter, denn jeder Mensch hat heutzutage das Recht auf Informationen, also Fernsehen ist ein Grundmuss

–> Kosten für den Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Monatskarte (schon allein um zu Ärzten, Arbeitsamt, Vorstellungsgesprächen gelangen zu können)

–> Kosten für Medikamente und Praxisgebühr quartalsweise

–> eigentlich auch noch einen Basistelefonanschluss, denn im heutigen Kommunikationszeitalter ist es (insbesondere für die Jobsuche) fast unerlässlich, flexibel und unkompliziert erreichbar zu sein - aber gut, das könnte von Menschen wie Ihnen nun schon wieder als Luxusgut bezeichnet werden, also lasse ich den Internetanschluss hier gleich mal weg, auch wenn ich persönlich diesen als notwendig und keinesfalls als Luxus erachte…

So, das sind die absolut unumstößlichen Fakten, und jeder halbwegs vernünftige Mensch weiss, dass diese Dinge sehr viel mehr kosten, als ein Mensch mit so geringen Mitteln irgendwie ermeckern könnte, da kann er ziehen und strecken und sich anstrengen wie er will, es geht einfach nicht, es sei nun denn, man fängt noch an, am allernötigsten zu sparen, wozu man eben leider gezwungen ist, aber zu welchem Preis?

Man ernährt sich nicht mehr gesund, man wird physisch und psychisch krank und stirbt eher --> der Staat hat also mit dieser Politik sein Ziel mehr als erreicht, denn weniger zu fütternde Mäuler und Menschen, die das Rentenalter erreichen, ist ja nur umso besser, weil das alles Kostenersparnisse sind…

Und Sie reden tatsächlich vom Sozialgeist, gestehen aber anderen Menschen nichtmal weniger als das absolut Mindeste für das Leben zu???

Denn nur weil Sie vielleicht für sich selbst entschieden haben, dass Sie keinen Anspruch auf z.B. physische und psychische Gesundheit (also gesunde Ernährung, zureichende Körperhygiene, sportliche Aktivitäten, saubere Kleidung usw.) haben, denn nur so konnten Sie über längere Zeit mit 120€ auskommen, wenn Sie alle Fixkosten wie eben z.B. Stromrechnung und GEZ immer fristgerecht und vollständig bezahlt haben (bei den heutigen Strompreisen dürften selbst für eine kleine Wohnung diese 120€, von denen Sie sprachen, fast völlig erschöpft sein nach Abzug von Strom - und GEZKosten), heisst das ja längst nicht, dass man nun von allen Menschen erwarten und vorraussetzen kann, dass sie so (über)leben können im Sinne von einer gewissen Zumutbarkeit, tut mir leid…

Oder aber… die Zeiten, zu denen Sie mit 120€ auskamen, liegen so viele Jahrzehnte zurück, dass damals 120€ aufgrund der damaligen Inflationswerte eben noch viel Geld bedeuteten, wo man noch zurecht kommen konnte, eben weil damals z.B. der Strom für eine Wohnung von 30m² eben noch keine 50€, sondern nur 20DM kostete, aber dann sollten Sie ganz dringend mal aufwachen und sich mal die Realität auf den Plan rufen, diese Zeiten sind ewig lange vorbei und heute sind 120€ gar nichts, einfach nichts mehr wert - das kann mir keiner erzählen, dass er damit auskommt, wenn er auf nichts des oben von mir genannten verzichten musste, und nichts von alldem, was ich auflistete, ist an irgendeiner Stelle Luxus!!!

Icequeen

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Diese Aufstellung erklärt die Kritik wohl, denn wir gehen von unterschiedlichen Positionen aus. Energiekosten habe ich da ausgeklammert - die fallen für mich unter die Wohnungskosten, genauso wie auch Fernsehen kein Muss ist. Man kann z.B. auch eine Wochenzeitung oder Bibliotheken bieten auch kostenlose Tageszeitungen zur Lektüre an lesen - alles eine Frage der Flexibilität.

Und Sie reden tatsächlich vom Sozialgeist, gestehen aber
anderen Menschen nichtmal weniger als das absolut Mindeste für
das Leben zu???

Wer sagt das? Im Gegenteil, ich weiß das ich mir in meinem Leben alles hart erarbeitet habe, dass man sich anstrengen muss um etwas zu erreichen und das von nichts nichts kommt.
Und was das „mindeste zum Leben ist“ weiß ich denke ich ziemlich genau - das will hier in Deutschland niemand erleben, aber schon alleine diese Formulierung zeugt von der allgegenwärtigen deutschen Arroganz gegenüber den Problemen auf dieser Welt. Wir leben hier ja auch im Tal der glückseeligen Ahnungslosen.

Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht schön ist wenig Geld zu haben, eben deswegen weiß ich auch wie wichtig es ist seine Grenzen zu kennen und erkennen zu können was man sich leisten kann und was nicht. Und wir reden ja hier im konkreten Beispiel ja sogar um jemanden der eine Ausbildung macht (und dabei auch noch gut verdient) und dementsprechend sogar über eine klar begrenzte Zeit.

Und wenn jemand sagt, man könne mit so wenig Geld nicht grundsätzlich psychisch und physisch gesund bleiben bleibt mir direkt die Spucke weg - niemand hindert einen daran beispielsweise Joggen zu gehen, niemand hindert einen daran unter Menschen zu gehen (soll sogar Menschen geben, die Freunde haben). Das es grundsätzlich geht weiß ich wie gesagt aus eigener Erfahrung, deswegen lohnt sich die Diskussion nicht wirklich.

Und ja, es bleibt dabei: Probleme, die jemand hat, sind zuallererst seine eigenen Probleme und dann kommt irgendwann sicherlich auch die Gesellschaft die im Rahmen ihrer Möglichkeiten hilft. Die vorherrschende Mentalität in diesem unseren Lande (wie man an diesem Thread ja sehr schön sehen kann) ist aber eben nicht, dass erst einmal geschaut wird, wie man sich selbst helfen kann, sondern - egal worum es geht - erst einmal nach „dem Staat“ gerufen wird, der es richten soll.

Diejenigen, die sich nicht mehr selbst helfen können haben alle Hilfe verdient, die sie benötigen. Diejenigen, die sich nicht selbst helfen wollen bzw. es gar nicht erst versuchen haben eine solche Hilfe nicht verdient.

Gruß Andreas

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Hallo

genauso wie auch Fernsehen kein Muss ist. Man kann z.B. auch
eine Wochenzeitung oder Bibliotheken bieten auch kostenlose
Tageszeitungen zur Lektüre an lesen - alles eine Frage der
Flexibilität.

…und der Zeit, die jemand zur Verfügung hat, wie auch der räumlichen Nähe zur nächsten öffentlichen Bibilothek. Wenn einer nebenher z. B. eine Ausbildung macht, könnte das wirklich sehr schwierig werden. Besonders schwierig wird es, wenn einer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, was ja in vielen Gemeinden alleine schon einen sehr großen Zeit- (und Geld-)aufwand bedeutet.

Und ein Radfahrer ist doch immer stark auf den aktuellen Wetterbericht angewiesen, wenn er nicht immer seinen ganzen Kleiderschrank mitschleppen will bzw. keine hochwertige All-Wetter-Kleidung besitzt. Der braucht also zumindestens schon mal ein Radio.

Und wenn jemand sagt, man könne mit so wenig Geld nicht
grundsätzlich psychisch und physisch gesund bleiben bleibt mir
direkt die Spucke weg - niemand hindert einen daran
beispielsweise Joggen zu gehen, …

Vielleicht braucht man auch ein paar Vitamine in Form von frischen Obst/Gemüse, umd gesund zu bleiben?

niemand hindert einen daran
unter Menschen zu gehen (soll sogar Menschen geben, die
Freunde haben).

Nein, aber es ist doch ein bisschen blöd, wenn man immer, wenn die Kumpels zum Beispiel mal ins Kino oder gar ins Theater gehen wollen, sagen muss, dass man jetzt grad keine Zeit hat oder so. Oder andernfalls die anderen moralisch unter Druck setzen muss, einen einzuladen; das tut man nämlich automatisch, wenn man immer wieder sagt, man habe kein Geld dafür. Oder die vor den Kopf stößt indem man es ablehnt, sich einladen zu lassen - na ja, das ginge wohl. Es ist aber vielen Mitmenschen unangnehm, sowas zu erleben. Da ist man ziemlich schnell draußen aus der Clique. - Es bleiben also nur die richtig guten Freunde.

Aber wo will man sich mit denen treffen? Bei sich zu Hause geht nicht, weil man denen nur Leitungswaser und eine Hand voll gekochten Reis anbieten kann, also muss man sich immer bei denen einladen? Und sich da durchfressen?
Na ja, vielleicht gewöhnt man sich in Deutschland bald an solche Erscheinungen. Bisher würde man meistens Befremden ernten.

Das es grundsätzlich geht weiß ich wie gesagt aus eigener Erfahrung,

Da würde mich mal interessieren, wann das ungefähr war, und für eine wie lange Zeit. - Die Lebenshaltungskosten sind in diesem Jahr nämlich tatsächlich sehr stark gestiegen. Und natürlich kann man sich einen Sack Vollkornreis kaufen und von dem sich ein oder zwei Monate ernähren, ab und zu einen Apfel dazu und Olivenöl. Eine Zeit lang wird das schon gehen. Ich denk aber doch, dass man dann irgendwann Mangelerscheinungen haben wird.

Oder sonst sag bitte, wie genau, und wo das war, und ob du sicher bist, dass du nicht doch schon mal von anderen Leuten eingeladen wurdest.

erst einmal nach „dem Staat“ gerufen wird, der es richten soll.

Genau, siehe die Banken.

  • Wir leben in einem dichtbevölkerten durchreglementierten Land, in dem man sich bei sehr vielen Dingen nicht selber helfen darf. Niemand darf sich einfach eine Hütte bauen, oder einfach Zündhölzer verkaufen, oder sonst was. Die meisten Dinge, die einem dazu einfallen, sind allesamt verboten. Wer nicht ziemlich viel Durchblick hat, der muss sich also meistens entweder vom Staat oder von einem Arbeitgeber helfen lassen.

  • Die meisten Leute könnten ja arbeiten, aber sie sollen nicht. Es soll lieber einer Überstunden machen als mehrere mit einer 37-Stunden-Woche arbeiten. - Wenn es so ist, was soll’s? Wieso sollen die nicht benötigten Leute nicht auf ihrem geringen Anteil bestehen, der ihnen zusteht.

Diejenigen, die sich nicht mehr selbst helfen können haben
alle Hilfe verdient, die sie benötigen.

Wo genau machst du die Grenze, ob einer kann oder nicht kann? Bevor jemand wirklich konkret verhungert, kann er normalerweise nochmal die letzten Kräfte mobilisieren und kriegt vieleicht noch irgendwas Geniales hin. - Ist deine Grenze davor oder danach?

Viele Grüße

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Hallo,

eine alte Karre für 500 Euro hat meistens zur Folge, dass das Auto Dauergast in der Werkstatt wird. Die Kosten können ins Uferlose steigen. Es ist allemal wirtschaftlicher, ein paar Euro mehr zu investieren, dafür fährt es dann auch.

Gerade, wenn man beruflich auf das Auto angewiesen ist, ist ein zuverlässiges Gefährt ein Muss, denn: Auto weg (Werkstatt)= Job weg.

Von einem „schmucken“ Auto steht da nichts. Aber für einen einigermaßen vernünftigen Gebrauchtwagen muss man schon an die 2000 Euro hinlegen. Und auch die wollen abbezahlt werden.

Gruß,
kira777

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Hallo,

eine alte Karre für 500 Euro hat meistens zur Folge, dass das
Auto Dauergast in der Werkstatt wird.

Kann sein, muss aber nicht. Ich hatte fast 10 Jahre lang nur 500-1000 Euro Autos gefahren. Die hielten immer 2-4 Jahre, eben bis zum nächsten TÜV. Wahrscheinlich hätten sie länger gehalten, aber die Investition für neuen TÜV hätte sich für die alten Autos nicht gelohnt. Trotzdem war es allemal billiger als 200 Euro monatlich für Raten. Wenn man sich die teuren Raten nicht leisten kann, dann geht es eben nicht anders.

Gerade, wenn man beruflich auf das Auto angewiesen ist, ist
ein zuverlässiges Gefährt ein Muss, denn: Auto weg
(Werkstatt)= Job weg.

Dafür gibt es Versicherungen (oder ADAC) die einen Mietwagen kostenfrei zur Verfügung stellen, wenn das eigene Auto ausfällt. Hat bei mir immer super geklappt. Da kann ich ich wirklich nicht beschweren.

Von einem „schmucken“ Auto steht da nichts.

Stimmt, aber 200 Euro pro Monat für Raten … das zahlt man für einen Smart nicht :smile:

einigermaßen vernünftigen Gebrauchtwagen muss man schon an die
2000 Euro hinlegen.

Da stimme ich Dir zu. Nur wenn man es nicht hat, dann geht eben kurzzeitig auch ein günstger. Bis es finanziell wieder besser läuft.
Grüße
Jasmin

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Hallo

ich bin derzeit auch in der erst Ausbildung 484 € Netto 3 Lehrjahr habe dazu noch eine kleine Familie zu versorgen.

Ich kann dir wie folgt helfen.
Mache einen Versicherungsvergleich mit dem Auto und kündige aus Sozialer härte (Geldmangel Arbeitsituation) die Alte Versicherung die meisten Agenturen gehen darauf ein. Hat bei mir beim ersten wchsel 30 und dann nochmal 30 € ausgemacht.

Einkommen ist nicht gleich Einkommen, es gibt zahlreiche Abzüge wie Renten (Vorsorge), KFZ Haftpflicht und Lebensversicherung etc etc.

Wenn du auf dem Arbeitsamt die Schulden deiner Mutter nachweisen kannst (geht aber auch ohne, wegen Sozialker härte) wird die Unterkunft zum üblichen Anteil durch Wohngeld übernommen.
Zusätzlich kannst du BAB beantragen.
Kindergeld erhälst du bis zum 25 Lebensjahr mit einer Abtretungserklärung direkt ausgezahlt.

Geht es dir gesundheitlich schlecht weil du kein richtiges essen einkaufen kannst geh zum Arzt lass dir das bescheinigen hierzu tippe einige zeilen selbst. Du erhälst dann Lebensmittelgutscheine 30 € pro Woche.

Kriegst du die Anträge nicht durch geh auf das Amtsgericht zum Rechtspfleger und beantrage einen Rechtsberatungsschein und geh damit zum Anwalt!

hast du von all dem keine Ahnung da es dir das Arbeitsamt auch nicht freiwillig sagt wirst du wie es mir passiert ist zusätzlich Arbeiten müssen.

Alles in allem gibt es immer eine Lücke, Sonderregelung, Anwaltlichen Rat der dich höchstens 10€ kostet, und die Beratungsmöglichkeit der Agenturen für Arbeit, Sozialstelle des Rathauses die Auskunftspflicht haben.

Im absoluten engpass kann dir dann noch der Caritas mit etwas Geld aushelfen.

hast du schoin Gez ahlt mänsche: melde es nie an und lass keinen rein.
Auch nicht wenn er sich Ausweist. Gib ihm Hausverbot.
Du hast kein Handy, PC, Radio Wecker, Fernseher etc.
Ansonsten gibts aufm Rathaus RFgebühren befreiungsantrag.
vorerst Sozialtarif der dt.Telekom beantragen, auch Rathaus.

Bitte nutze diese Tipps nicht aus Sie sind dazu da um Menschen zu helfen die in aller aller schwierigsten Situationen und verhältnissen leben. Auch für dich.

Bitte beachtet nicht meine Rechtschreibfehler die sind maßig.

MFG pati

Unterstützung nützlicher Beitrag statt d anmache?

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