Hallo ,
ich hoffe es kann mir jemand helfen. Ich habe eine 2500 m2 große Streuobstwiese.Ein Teil ist jetzt umgelegt worden und es entstanden Bauplätze.Für mich gab es leider nur einen Bauplatz mit 450 m2.
Nun hat die Stadt an den angrenzenden letzen Häusern einen Entwässerungsgraben geplant.Dieser Entwässerungsgraben wäre 56 m2 wo über meine nicht bebaubare Steuobstwiese geht. Die Stadt wollte das ich ein geh und wegerecht für die Stadt unterschreibe. Ich hab nichts unterschrieben weil ich etwas sauer bin das der Rest meiner großen Wiese nicht umgelegt wurde.Die Stadt hat mich mehrmals angeschrieben und wollte erst 100 Euro dafür bezahlen. Jetzt haben die mich wieder angeschrieben und boten mir 2.800 Euro.
Kann ich nicht für den Entwässerungsgraben Bauplatzpreis verlangen? Sie bauen ja einen Entwässerungsgraben. Ich denke das irgendwas faul an der Sache ist denn sonst wären die doch schon lang gerichtlich gegen mich vorgegangen oder? Soll ich die 2.800 Euro annehmen oder pockern?
Häufig gestellte Frage Nr. 1129
Soll ich
die 2.800 Euro annehmen oder pockern?
Du sollst dich an die Forumsregeln halten.
FAQ:1129
Hallo,
große Streuobstwiese.Ein Teil ist jetzt umgelegt worden und es
entstanden Bauplätze.Für mich gab es leider nur einen Bauplatz
mit 450 m2.
Das ist normal - du kannst ja nicht erwarten, dass dir die Allgemeinheit die Umlegung komplett bezahlt und Du am Ende mit 3 oder 4 fertig erschlossenen Bauflurstücken stehst ohne einen Cent bezahlt zu haben… Alternative wäre gewesen, dass Du die Umlegung selbst in die Hand genommen hättest.
Kann ich nicht für den Entwässerungsgraben Bauplatzpreis
verlangen? Sie bauen ja einen Entwässerungsgraben.
Verlangen kannst Du das schon, die werden das aber nicht bezahlen.
Ich denke
das irgendwas faul an der Sache ist denn sonst wären die doch
schon lang gerichtlich gegen mich vorgegangen oder?
Was soll faul an der Sache sein? Warum sollen die gerichtlich gegen dich vorgehen? Die wollen Fläche von dir kaufen. Nicht mehr und nicht weniger.
Du hast imho 2 Möglichkeiten: Entweder verkaufen, dann versuch wenigstens die anfangs gebotenen 100€/m² zu erhalten indem du bei der Gemeinde ein entsprechendes Angebot abgibst. Oder du verweigerst den Verkauf, dann kann kein Graben gebaut werden. Wenn Du Pech hast, dann werden die neuen Häuser bei Starkregen vom Oberflächenwasser von deinem Grundstück „geflutet“ (so wie ich das verstanden habe). In wie weit Du dann für entstandene Schäden haftbar gemacht werden kannst, wäre jetzt eine interessante rechtliche Frage.
Grüße
Hallo Wolfgang ,
also die boten mir am Anfang 100 Euro für die ganzen 56 m2. Und jetzt auf einmal 2.800 Euro .Wäre 50 Euro pro m2. Also ist denen das schon sehr wichtig die 56 m2 von mir zu bekommen.Möchte jetzt verhandeln das sie 100,- pro m2 bezahlen. Bauplatzpreis liegt hier bei 640,- Euro
Hallo Wolfgang ,
also die boten mir am Anfang 100 Euro für die ganzen 56 m2.
Ok, das habe ich dann falsch verstanden. Klar, verhandeln kann man immer. Pass aber auf, dass das nicht in Erpressung endet - du brauchst sicherlich auch mal wieder was von der Gemeindeverwaltung…
Grüße