vorweg noch Dank an Steve Jobs und Donjuanpond für die Beiträge in meinem letzten Thema.
Meine Frage ist dieses Mal, ob eine Stadt ohne weiteres Sperrmüll offen verbrennen lassen darf? Angenommen, eine Stadt hätte in einem abgelegenen Waldstück eine Lichtung geschaffen, auf der auch alte Baustoffe gelagert werden. Dort würde sie regelmäßig Sperrmüll in größeren Mengen (z.B. mehr als 10 m³) anhäufen. Dieser Sperrmüllhaufen würde dann für eine Übung der Feuerwehr nahezu restlos verbrannt.
Der Sperrmüll wäre nicht sortiert nach unbehandeltem Holz.
Wäre dies eine legale Vorgehensweise? Oder warum wäre dies nicht legal?
Ich danke vorsichtshalber schon einmal im Voraus für Beiträge!
Meine Frage ist dieses Mal, ob eine Stadt ohne weiteres
Sperrmüll offen verbrennen lassen darf? Angenommen, eine Stadt
hätte in einem abgelegenen Waldstück eine Lichtung geschaffen,
auf der auch alte Baustoffe gelagert werden. Dort würde sie
regelmäßig Sperrmüll in größeren Mengen (z.B. mehr als 10 m³)
anhäufen. Dieser Sperrmüllhaufen würde dann für eine Übung der
Feuerwehr nahezu restlos verbrannt.
Der Sperrmüll wäre nicht sortiert nach unbehandeltem Holz.
Wäre dies eine legale Vorgehensweise?
Also grundsätzlich muss auch mal geübt werden. Und natürlich darf es da auch ein wenig realistisch zugehen. In meinem Haus sind ja auch nicht nur unbehandelte Hölzer verbaut.
Oder warum wäre dies nicht legal?
Wenn es lediglich zu Müllentsorgung dienen würde.
Scheint mir zwar ein etwas krassere Fall zu sein, aber so ähnlich läuft das doch mehr oder weniger überall. Hier im Lamdkreis ist es seit ein paar Jahren verboten Gartenabfälle zu verbrennen. Inzwischen hat jedes Dorf mindestens 10 mal ein Grund ein Feuer zu veranstalten, bei dem dann genau dieser ganze Kram in Flammen aufgeht: Osterfeuer, Hexenfeuer,x-Jahr-Feier, Neujahr etc. pp. Und natürlich darf neben der Feuerwehr auch jeder andere Verein einmal im Jahr ein Feuerchen machen.
ich spreche es der Feuerwehr nicht ab zu üben und dabei Altholz zu verbrennen. Nur könnte so ein Ort ja auch sehr schlecht gewählt sein, sei es z.B. durch ein angrenzendes Naturschutzgebiet oder durch einen unterhalb gelgenen Fischteich. Desweiteren könnte eine Trennung des Sperrmülls erfolgen - etwa Möbelteile mit offensichtlich dicker Lackschicht oder ein großer, pelziger Kratzbaum ordnungsgemäß entsorgt werden.
Viele Grüße
Median
P.S. muss mir die FAQ nochmal genau durchlesen, diese Relativierungen und Konjunktivierung macht es wirklich schwer Dinge zu schildern.
ich spreche es der Feuerwehr nicht ab zu üben und dabei
Altholz zu verbrennen. Nur könnte so ein Ort ja auch sehr
schlecht gewählt sein, sei es z.B. durch ein angrenzendes
Naturschutzgebiet oder durch einen unterhalb gelgenen
Fischteich. Desweiteren könnte eine Trennung des Sperrmülls
erfolgen - etwa Möbelteile mit offensichtlich dicker
Lackschicht oder ein großer, pelziger Kratzbaum ordnungsgemäß
entsorgt werden.
Zweifellos richtig. Aber auch die Verantwortlichen in Städten und Landkreisen sind nicht fehlerfrei und es wäre auch nicht das erste Mal, dass man sich da bewußt über bestimmte Regeln hinwegsetzt. Und solange kein Kläger, solange auch kein Richter. Also falls das gerade nicht in Stuttgart stattfindet, könnte man ja mal eine Demo gegen sowas veranstalten. Klappt aber nur, wenn bald Wahlen anstehen. Außerdem sollte die Stadt gut dastehen und somit der bisher unterlegenen Partei etwas fehlen, was sie an den bisher Regierenden schlechtreden könnte. ;o)