Woher haben eigentlich die Japaner, oder die Chinesen ihre Stäbchen?
Und warum haben sie keine ‚Gabel‘?
Gruß Jo
Woher haben eigentlich die Japaner, oder die Chinesen ihre Stäbchen?
Und warum haben sie keine ‚Gabel‘?
Gruß Jo
Hallo,
Woher haben eigentlich die Japaner, oder die Chinesen ihre
Stäbchen?
Und warum haben sie keine ‚Gabel‘?
Ich befürchte, da gibt es keine wirkliche Antwort. Die Frage könnte aber auch genauso umgekehrt lauten: Warum benutzen die Europäer keine Stäbchen?
Ciao
Kaj
Hallo,
"Im Nordosten Chinas erzählt eine Volkssage, dass ein junger Mann mit dem Namen Da Yu in der Xia-Dynastie vor etwa 3500-4000 Jahren lebte. Er war tagein und tagaus mit der Flussregulierung beschäftigt. Und so aß er sehr oft im Freien. Das gekochte Fleisch und mitgebrachte Fertiggerichte waren sehr heiß. Aus Zeitmangel brach er deshalb immer wieder zwei dünne Zweige ab, um mit ihnen möglichst schnell essen zu können, bevor wieder die Arbeit wartete. Der Sage nach sind so die Ess-Stäbchen entstanden. Wir glauben, dass diese Volkssage dem Entwicklungsgesetz des menschlichen Lebens entspricht. "
Quelle und mehr:http://de.chinabroadcast.cn/21/2004/11/29/[email protected]
Manu
Bambus
Woher haben eigentlich die Japaner, oder die Chinesen ihre
Stäbchen?
Und warum haben sie keine ‚Gabel‘?
Die Frage ist eher andersrum, warum benutzen
Europäer *keine* Stäbchen. Messer und Gabel
sind teurer und komplizierter herzustellen.
Die Antwort, die die experimentelle Archäologie
gibt, ist, dass überall, wo es möglich war,
aus Bambus mit ganz geringem Aufwand Waffen (Speer),
Werkzeug (Stock), und eben Esswerkzeug herzustellen,
sich nichts anderes entwickelt hat, weil es eben
nicht benötigt wurde.
Gruss, Marco
Die Antwort, die die experimentelle Archäologie
gibt, ist, dass überall, wo es möglich war,
aus Bambus mit ganz geringem Aufwand Waffen (Speer),
Werkzeug (Stock), und eben Esswerkzeug herzustellen,
sich nichts anderes entwickelt hat, weil es eben
nicht benötigt wurde.
Hm … aber bei Waffen funktioniert der Ansatz nicht wirklich, oder? Dann hätte es ja für die Chinesen keine Motivation gegeben das Schwarzpulver zu entwickeln.
Ciao
Kaj
Die Antwort, die die experimentelle Archäologie
gibt, ist, dass überall, wo es möglich war,
aus Bambus mit ganz geringem Aufwand Waffen (Speer),
Werkzeug (Stock), und eben Esswerkzeug herzustellen,
sich nichts anderes entwickelt hat, weil es eben
nicht benötigt wurde.Hm … aber bei Waffen funktioniert der Ansatz nicht wirklich,
oder? Dann hätte es ja für die Chinesen keine Motivation
gegeben das Schwarzpulver zu entwickeln.
Ich rede von der Zeit, als in Europa und Afrika
Faustkeil und Steinaxt entwickelt wurden.
Steinäxte gibts meines Wissens in Europa einige
hunderttausend Jahre früher als in Asien.
Gruss, Marco
Hi Jo,
keine Antwort auf die Stäbchenfrage, sondern nur ein Hinweis auf die Gabeln bei uns. Die sind hier noch überhaupt nicht alt.
„Als die junge Frau des Dogen von Venedig im 11. Jahrhundert plötzlich starb, gab es keinen Zweifel: Gott hatte sie für ihre Sünde bestraft. Denn die aus Byzanz stammende Prinzessin hatte von einem kleinen, zweizinkigen Gäbelchen gegessen. Im westlichen Europa galten Gabeln jedoch als teuflisch. Gegessen wurde mit den Fingern — so wie bis heute im Orient. Es sollte noch 600 Jahre brauchen, bis Europa an der Gabel Gefallen fand. Ludwig XIV., der Sonnenkönig, führte sie gegen Ende des 16. Jahrhunderts bei Hofe ein — um die feinen Handschuhe nicht zu beschmutzen. In Deutschland dauerte der Widerstand bis ins 18. Jahrhundert. Das Volk fürchtete weiterhin dunkle Magie und spottete über das unsinnige und gezierte Gerät: „Warum eine Gabel, wenn auf dem Weg vom Teller zum Mund sowieso die Hälfte zurückfällt.“ Auch die Kirche bekämpfte die Gabel. „Zück die Finger und iss“, verlangten die Priester, als die deutschen Adligen begannen, dem französischen Hof nachzueifern.“
(Greenpeace Magazin 1/03, Nachzulesen hier: http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.p…)
Liebe Grüße
Burkhard