Hi,
der Deutsche Städtetag hat heute bundesweit zu einem Aktionstag aufgerufen, um den Bürgerinnen und Bürger deutlich zu machen, welche katastrophalen Auswirkungen eine verfehlte Gemeindefinanzreform auf die Leistungen der Städte haben würde. Es waren in vielen Städten die Dienststellen für eine gewisse Zeit oder ganz geschlossen.
Die Kommunen müssen Leistungen mitfinanzieren (z.B. Kindergartenplatz, Kindergeld, Grundsicherung für Rentner u. Erwerbsunfähige) und Geld bekommen die Städte aber nicht dafür, obwohl es sich um Aufgaben des Bundes handelt
Immer weniger Unternehmen zahlen Gewerbesteuer, manche zahlen gar keine und Bund/Länder haben ihren Anteil erhöht den sie sich davon nehmen.
Die Vermögenssteuer gibts gar nicht mehr,
Der Anteil an Lohnsteuer, Verbrauchssteuer oder Mineralölsteuer ist auf um 20 % gesunken (seit 1960).
Dadurch können die Städte ihre Leistungen nicht mehr erbringen.
Muß es sein, z.B.
- dass es künftig Schulklassen von ca. 50 Schülern gibt, weil die
Lehrer nicht mehr bezahlt werden können - dass immer weniger Pflegekräfte mehr Kranke und Alte versorgen
müssen - dass Bäder, Museen, Theater geschlossen werden
- dass die Müllabfuhr nicht mehr oder nur teilweise gewährleistet
ist - dass die Straßenbeleuchtung schon abends um 18.oo Uhr abgeschaltet
wird???
Ich denke das muss nicht sein, das DARF nicht sein.
Gruß
Petra
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