habe das problem, dass ich abends im bett nicht entspannen kann. liege da, versuche mich zu entspannen, merke aber wie sämtliche muskeln total angespannt sind.
dieses typische anspannen und dann entspannen, habe ich noch nie auf die kette bekommen.
jedenfalls ist es inzwischen so schlimm, dass mir morgens immer alles weh tut, eben weil ich nachts wohl nicht entspannen kann.
Es gibt verschiedene Entspannungstechniken, die du mal probieren kannst. Manchmal muss man auch mehrere ausprobieren, um „seine Methode“ zu finden. Passend könnte sein Progressive Muskelentspannung, dabei geht es darum, Muskelpartien gezielt anzuspannen und zu entspannen.
Damit liegt die Progressive Muskelentspannung im Grunde zwischen dem rein „statischen“ Autogenen Training, bei dem man sich nicht bewegt und die Entspannung nur über Suggestion läuft, und verschiedenen bewegungsorientierten, wie Yoga (das je nach Schule mehr oder weniger stark mit Bewegung arbeitet) oder Qigong.
Passend könnte sein Progressive Muskelentspannung, dabei :geht es darum, Muskelpartien gezielt anzuspannen und zu :entspannen.
nö, das klappt nicht. hab ich schon oft genug versucht, auch
mit trainer. :o(
Dann dürfte es kein für dich geeignetes Verfahren sein und du solltest es mit einer der vorher genannten bewegungsorientierten Varianten versuchen.
Immer daran denken, dass die Übungen möglichst täglich über mehrere Wochen durchgeführt werden, ansonsten stellt sich wahrscheinlich kein bemerkbarer positiver Effekt ein. Der „Knoten“ im Kopf muss sich lösen, das erreicht man nur durch häufiges und regelmäßiges Üben. Dann erzielt man physische und psychische Entspannung auch durch bewegungsorientierte Methoden zur Einschlafenszeit.
Die Erwartungshaltungshaltung zu Beginn nicht zu hoch setzen.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass man bei diesen Techniken „seine“ finden muss.
Ergänzend zu dem, was Franz schon geschrieben hat: Ich würde es an deiner Stelle auch erst einmal mit einer bewegungsorientierten als nächstes probieren. Wichtig ist wirklich, dass du das mal eine ganze Weile machst, täglich ein paar Minuten. Es ist besonders am Anfang wichtig, dass man den inneren Schweinehund überwindet. Das ist wie beim Autofahren: Schön wird es dann, wenn du nicht mehr darüber nachdenken musst, wie du den Gang einlegen musst.
Hast du eine solche Technik mal bis zu diesem Stadium eintrainiert, ist das eine „Wunderwaffe“, die dir in manch blöder Lebenslage hilft, nicht nur bei angespannten Muskeln.
Dennoch: Was dir wirklich langfristig hilft, sind Techniken, damit umzugehen; nicht irgendwelche Pillen - und andere Zaubermittel gibt es auch nicht.
Wenn du selbst bisher noch nicht die geeignete Technik gefunden hast, dann schadet es nicht, den Weg „über das Kind“ zu gehen. Natürlich solltest du auch darüber nachdenken, das nur für dich zu tun. Der Weg, es mit dem Kind gemeinsam probieren, zumal, wenn es sich um einen Quirl handelt, hat den Vorteil, dass man neben dem Entspannungseffekt auch noch die Zweisamkeit genießen kann. Dieser bewusste Genuss ist auch eine Form von Entspannung. Gelingt sie zu zweit, dann ist der Effekt noch größer. So einen Effekt kannst du möglicherweise übrigens auch bekommen, wenn du dich mal nachts neben dein Kind legst und ihm beim Schlafen zuguckst, ihm beim entspannten Atmen zuhörst. Das können dann auch die geeigneten Bilder für Autosuggestion sein, womit wir wieder bei Techniken, bspw. Autogenem Training sind.