Ständig dicke Mandeln

Hallo! Hab mal ne Frage:
Meine Tochter ist 4 Jahre alt, sie hat ständig dicke Mandeln und ist oft erkältet!
Unsere Kinderärztin hat uns eine Überweisung zum HNO gegeben, um prüfen zu lassen, ob die Mandeln eventuell raus müssen!
Mir ist das aber noch zu früh!
Nun fängt sie mittlerweile auch an zu schnarchen, sie hat Probleme beim Essen (macht ganz komische Geräusche), und mit Ihrer Aussprache bin ich auch nicht wirklich zufrieden!
Würde ihr eine Op helfen?
Helfe ich ihr mit einer Op oder ist es zu früh, sie ist immerhin erst 4!

Hallo!

Meine Tochter ist 4 Jahre alt, sie hat ständig dicke Mandeln
und ist oft erkältet!
Unsere Kinderärztin hat uns eine Überweisung zum HNO gegeben,
um prüfen zu lassen, ob die Mandeln eventuell raus müssen!
Mir ist das aber noch zu früh!

Vielleicht wäre die Frage im Medizinbrett besser aufgehoben. Ich versuche trotzdem mal eine Antwort.
Die Mandeln sind wichtige Schutzmechanismen für den Körper. Sind sie jedoch krank, können sie ihre Schutzfunktion nicht mehr wahrnehmen. U. U. können sie sogar eine weitere chronische Erkrankung hervorrufen bzw. schwere Schädigungen des Herzens bedingen. Wie gesagt, kann, muß jedoch nicht sein. Der Tip der Kinderärztin ist erst mal goldrichtig. Ab zum HNO, eine Meinung einholen, u. U. eine zweite HNO-Meinung dazu einholen. Das Alter des Kindes allein ist nicht der ausschlaggebende Faktor. Die Häufigkeit der Erkältung kann alle möglichen Ursachen haben. Meine jüngere Tochter hatte ab 9 Monaten regelmäßig Mittelohrentzündungen, zum Schluß alle 14 Tage. Nach einer gründlicheren Blutanalyse stellte die Ärztin fest, starker Eisenmangel. Sie bekam die richtigen Präparate und die ständigen Mittelohrentzündungen waren Geschichte. Ihr wurden die Mandeln nach ständiger Entzündung und letztendlich auch Vereiterungen kurz vor der Einschulung entfernt. Nachteil: Wenn sie jetzt (25 Jahre alt) erkältet ist, bekommt sie wahnsinnig schnell eine Seitenstrangangina. Auch nicht toll, aber besser als eine Herzerkrankung.

Nun fängt sie mittlerweile auch an zu schnarchen, sie hat
Probleme beim Essen (macht ganz komische Geräusche), und mit
Ihrer Aussprache bin ich auch nicht wirklich zufrieden!
Würde ihr eine Op helfen?
Helfe ich ihr mit einer Op oder ist es zu früh, sie ist
immerhin erst 4!

Auch das Schnarchen kann verschiedene Ursachen haben. Meist sind es bei Kindern in dem Alter Polypen, die die Nasenatmung beeinträchtigen. Auch dort wird der HNO-Arzt nach einer Untersuchung die entsprechende Diagnose stellen. Wenn es Polypen sind, dann raus damit. Bei meiner jüngeren Tochter wurden diese im Alter von 3 Jahren entfernt. Morgens ins Krankenhaus gebracht, und am späten Nachmittag abgeholt. Das ging ruck zuck. Die Kleinen erholen sie erfahrungsgemäß zügig, wichtig ist nur, dass die Eltern ihre Ängste nicht auf das Kind übertragen bzw. dessen Furcht verstärken.

Aber wie gesagt, erst vom HNO-Arzt untersuchen lassen und danach entscheiden.

MfG und alles Gute für Eure Kleine wünscht maxx2

Hallo,

meine Tochter war auch 4 als sie an Polypen (entfernt) und Mandeln (verkleinert) operiert wurde (ambulant). Sie hat auch geschnarcht und schon immer hat sie sehr unruhig geschlafen, viel geweint. Auch mit dem Appetit wars nicht so besonders. Mittelohrentzündungen hatte sie auch öfters. Also bei uns ist das wirklich ganz krass im Vergleich zu vorher: Mein Kind hat sich positiv verändert, schläft viel ruhiger *holzklopf* und hat jetzt auch mehr Appetit. Das letzte Mal als sie krank war weiss ich schon gar nicht mehr. Ich wünschte ich hätte es schon eher machen lassen.

LG

Hallo,
bei mir hatten beide Mädels wirklich ständig dicke Mandeln. Es war sogar so schlimm, das wir trotz aller versuchten alternativ Methoden (sogar Kneipp-Kur) jeden Monat Antiboitika geben mussten.
Also entschieden wir uns erst bei der Großen, Mandeln kommen raus!
Die OP ist gut verlaufen, nur das danach ist immer nicht so rosig. Sie spuckten altes Blut aus und haben daher immer stärkere Halsschmerzen. Also leicht ist es nicht und es ist auch schwer dein Kind so leiden zu sehen.
Obwohl ich normalerweise nicht so zart beseitet bin.
Bei meiner Jüngeren Tochter haben wir dann leider das gleiche Prozedere gehabt, Mandel kamen ebenfalls mit vier raus, Nachwirkungen von der OP waren nicht so gewaltig wie bei meiner ersten Tochter, dafür aß und trank sie fast nicht und wir mußten sie regelrecht dazu zwingen. Danach bekam sie auch gleich noch eine Seitenstrang -Angina.

Mittlerweile sind sie 6 und 8 Jahre und ich bin froh es gemacht zu haben. Beide wehren jetzt Erkältungen mit links ab und sind sehr selten krank.

Gruß Karin

Hm, das hört sich toll an…
Aber für mich ist halt auch allein der Gedanke mit ihr ins Kh zu müssen schon echt schrecklich! Aber vielleicht ist es wirklich besser jetzt als wenn sie älter ist?!
Ach ja, man hat schon nicht leicht als Eltern… Ich glaube fast für mich wird s schlimmer als für sie…:frowning:
Danke für die zügige Antwort! Werde nach dem Umzugsstress mal zum HNO gehen!
Lg, nbtw77

Ich glaube genau das ist mein Problem, ich hab wahrscheinlich mehr Angst meine Tochter ins Kh zu bringen und mit ihr / für sie zu leiden, als sie es wahrscheinlich tun würde!
Gibt es denn die Möglichkeit, beides Ambulant zu machen (Mandeln+Polypen)?
Hab nämlich noch nen kleinen Fuzzy zu Hause und der ist so eine Mamajöz, der lässt mich nichtmal auf die Toilette… Und ihn zur Zeit mit Papa allein zu lassen ist undenkbar!
Danke auch Dir für die schnelle Antwort,
Lg, nbtw77

Du weißt nicht zufällig ob man das mit Homöpathie in den Griff bekommen kann?
Eigentlich spricht sie auf Globulis immer gut an…Wäre ja ne Möglichkeit für die schissige Mama einer Op aus dem Weg zu gehen! :wink:
Oder doch lieber jetzt als wenn sie älter ist? Und wahrscheinlich auch lieber noch vorm Sommer oder? Puh…
Ich danke auch Dir ganz lieb für Deine Antwort, so ein paar Meinungen von Außen sind schon echt hilfreich!
Lg, nbtw77

Hallo,
Polypen kann ich mit ja beantworten. Bei Mandeln kann ich mir das eigentlich nicht vorstellen, hätte ich vermutlich auch zu viel Bedenken wegen möglicher Komplikationen.
Bei einer Mandelresektion wird das Kind in Vollnarkose gelegt. Der Aufwand für die Mandelentfernung selbst hängt vom Zustand derselben ab. Sind sie stark zerklüftet, hat der Arzt natürlich wesentlich mehr Aufwand, um die Dinger komplett und sauber zu entfernen.
Am Tag der OP sah unsere Tochter abends nicht wirklich gut aus. Da habe ich mich vor Mitgefühl fast daneben gelegt.
Aber ab dem Tag danach ging es ihr schon viel besser. Sie blieb eine Woche in der Klinik. Gerade wenn die Kleinen viel weinen, kann es u. U. Probleme mit den Nähten geben. In der Klinik haben sie die Möglichkeit, bei Bedarf entsprechende Schmerzpräparate zu geben, die nicht in die Hand von Laien gehören.
Also wenn Mandel-OP erforderlich ist, würde ich mich bei meinem Kind für einen stationären Eingriff entscheiden.

Gute Besserung wünscht maxx2

Hallo,
Globuli gibt es, aber ich weiss nicht mehr wie sie heißen. Aber falls du dich für eine OP entscheidest, dann bitte noch vor dem Hochsommer.
Da wegen Überhitzung/Schwitzen es eher zu Nachblutungen kommen kann.
Wenn eine OP nicht unumgänglich ist, dann jetzt, denn in dem Alter heilt es immer besser. Je älter das man wird desto länger dauert die Heilung.
Gruß Karin

Hi,

machs gleich, dann isses rum und die Kleine hat nach ein paar Wochen sowieso keine Erinnerung mehr daran! Lieber jetzt, und danach Beschwerdefrei sein als später, nach vielen weiteren Erkrankungen und Quälereien dann auch noch in der Schule zu fehlen und das Ganze noch viel bewusster mitzubekommen.

grüße
miamei

ich habe ein mandelteerezept,

weiß aber nicht, ob der für kinder ok ist.
schafgarbe
schachtelhalm
brennessel

je 1/3.

ich habe nie mehr probleme mit den mandeln gehabt.

vllt. ist das auch in eurem fall eine idee.

tilli