Naja,
Aber mein Kind war noch nicht einmal ernsthaft krank, hat noch
keine Mittelohrentzündung gehabt und bei dem einen
Magen-Darm-Infekt war das Stillen das beste Heilmittel…
Etc…
meine auch alles nicht, ich hab so bis zum 1. Geburtstag gestillt. Man kann da Glück und Pech haben, aber du musst halt auch an dich denken.
Es wird immer entspannter und unkomplizierter, je älter sie
werden. Immer bereit bin ich wohl eher im allgemeinen. Weil
ich mich immer allein verantwortlich fühle. Ich bin zu Hause
und mein Job ist die Bude zu schmeissen, die Kinder versorgen,
einkaufen, kochen, kuchen backen, hübsch aussehen und ja nicht
krank werden. Die Firma kann nicht alleine gelassen werde.
Also, schleppe ich mich durch die Woche. Sogar meine
Sporttermine sind pflichttermine und ich hetze da hin und
hetze zurück.
Na gut, aber dann siehst du doch selber, dass das Problem hausgemacht ist. Schaff dir Freiräume - lass den Sport sein, wenn er dich stresst. Oder reduzier ihn. Oder such dir einen, der dich nicht so stresst.
Warum musst du kochen, Kuchen backen etc.? Was passiert, wenn du es nicht tust? Hier kommen bei Bedarf mal Dinge auf den Tisch, die nicht 100% der gesunden Ernährung entsprechen, oder ich koche mehr und friere ein, bevor ich am Stock gehe, nur um immer das Hammeressen aufzutischen. Backen tu ich, wenn mir danach ist, nicht, weil ich mich verpflichtet fühle. Hübsch aussehen - ja Herrschaftszeiten, wie hübsch siehst du aus, wenn du zurechtgemacht bist, die Augenringe und die trüben Augen aber nicht wegzuretuschieren sind, weil du auf dem Zahnfleisch gehst? Du bist schöner, wenn du strahlst, weil du entspannt und glücklich bist. Nicht, wenn du diverse Krankheiten überpinselst, weil du nicht dazu kommst, dich zu kurieren.
Durchatmen zweischen Klo und Waschkeller…
Aber mein Partner erfüllt ja auch immer seine
Arbeitspflichten. Da hab ich ein schlechtes Gewissen
Du sprichst aber nicht nur von Arbeitspflichten, sondern von einer Ecke mehr. Und was ist mit Wochenenden? Arbeitet dein Partner 24/7? Warum dann du?
Ehrlich, ich kann dich verstehen, irgendwie. Du scheinst mehr für andere zu leben als für dich, und das kommt jetzt durch. Dann kommt auch das Selbstmitleid hoch und man will einfach nur über alles meckern. Irgendwann ist es dann aber auch mal gut, und du musst den Hintern hochkriegen und was ändern. Das liegt nämlich einzig und allein bei dir! Mach dir doch mal eine Liste - vielleicht mit deinem Mann zusammen - von Dingen, die WIRKLICH wichtig sind. Schau mal, was IHM wirklich wichtig ist, vielleicht wirst du überrascht sein.
Gruß
Cess