ständige Übelkeit

Guten Tag,

Ich leide seit fast 4 Jahren an ständiger Übelkeit. Es ist hauptsächlich wenn ich was mache. Darunter fällt arbeiten, Beifahrer im Auto, Freunde treffen, meine Tochter besuchen, usw. Das sind nur einige Beispiele mit den ich zu tun habe. Einigermaßen geht es mir gut wenn ich zu Hause auf der couch liege.
Es fühlt sich wie ein leichter druck von innen an. Ich spüre Irgendwie das was meine Speiseröhre hochkommt.
Mein Arzt kann leider nix finden. Eine Magenspiegelung habe ich auch schon gemacht. Dabei wurde nix festgestellt. Ich habe es auch schon mit Diät und gesundem essen versucht. Aber mein Arzt hat mir abgeraten da ich schnell Gewicht verloren habe.
Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.
Bei Fragen steh ich per E-Mail unter [email protected] zur verfügung.
Ich hoffe mir kann jemand helfen.

Es könnte gut sein das es Psychisch sein könnte,ich werde auch hin und wieder von Übelkeit geplagt,obwohl doch recht gesund bin,ich kann manchmal deswegen woanders auch nichts essen.

Guten Tag,

Es könnte gut sein das es Psychisch sein könnte,ich werde auch
hin und wieder von Übelkeit geplagt,obwohl doch recht gesund
bin,ich kann manchmal deswegen woanders auch nichts essen.

Danke für die Antwort.
Ich habe mir auch schon gedacht das es keine Krankheit ist sondern ein Psychisches Problem. Es ist immer doof ein Treffen mit meinen Freunden abzusagen weil ich weiß das mir schlecht ist. Ich sitze manchmal da und konzertriere mich das ich nicht spucke. Es ist äzend. Ich bin 21 Jahre jung und Vater einer Tochter.
Haben Sie vieleicht ein paar Tips wie ich das problem unter kontrolle bekomme?

Hallo,
Retterspitz innerlich hilft mir bei Magenproblemen und normalisiert die Magensäure. Lies es Dir mal im Netz durch.
Du könntest auch einen Heilpraktiker aufsuchen.

Alles Gute,
Rosa

Hmmm, ich bin absolut kein Experte auf dem Gebiet und es ist immer irgendwie vermessen, eine Art Ferndiagnose zu stellen…

Aber ich habe nunmal vor kurzem ein Buch gelesen, in dem es um Agoraphobie ging und die Beschreibung Ihrer Symptome erinnert mich daran. Mit Agoraphobie wird die Angst bezeichnet, in einer ungefährlichen Situation körperliche Symptome zu verspüren, die man als bedrohlich, lebensgefährlich und/oder als sehr peinlich ansieht. Häufig ist man nicht in der Lage, zwischen der Angst vor dem Symptom und dem Symptom selbst zu unterscheiden. Die Übelkeit und das Gefühl, (in der Öffentlichkeit) Erbrechen zu müssen, wären (laut Buch etc.) mögliche Erscheinungsformen der Agoraphobie.
Vielleicht einfach mal unter dem folgenden Link gucken und selber entscheiden: http://www.psychic.de/agoraphobie.php

Viele Grüße!

das kann eine gute einstellung zu sein. Aber es besteht ja auch die Übelkeit wenn ich mich mit Freunden treffe oder wenn ich meine Tochter hole. Ich bin bei meinen Freunden beliebt und gerne gesehen.Und ich kann immer nur sagen das ich nicht komme.

Es war ja auch nur ein Gedanke.

Bei solchen Ängsten ist es leider häufig so, dass sie dem Betroffenen auch Dinge verunmöglichen, die er eigentlich schätzt.

Es KANN in diese Richtung etwas sein, muss aber nicht. Das hier im Forum zu vertiefen, wäre
a) zu viel
b) unmöglich

Vielleicht gibt es ja vor Ort einen Freund, dem Sie sich anvertrauen können oder auch einen Profi, der sich mit Psychosomatik auskennt - das wäre der Fachbegriff, falls Ihre Symptome nicht körperlich bedingt sind. Hier gibt es sowohl Ärzte, die sich in diesem Bereich spezialisiert haben, als auch Psychologen bzw. Therapeuten.

Auch könnten sie alternative Heilmethoden ausprobieren wie Homöopathie oder Kinesiologie. Beide Methoden könnten Erfolg versprechen, sind aber auch umstritten und müssen meist selbst bezahlt werden.

Entweder würde ich hier in den gelben Seiten nachschauen oder im Netz für Ihren Wohnort recherchieren.

Dieses Forum kann Ihnen meiner Meinung nach in jedem Fall nur Anregungen geben, jedoch keine Lösungen.

Herzliche Grüße

Hallo,

mir wäre auch kotzübel, wenn ich männlich, 21 Jahre alt und Vater eines Kindes wäre und mich mit Freunden treffen müsste. Freunde, die vermutlich nur Hohn und Spott für mich übrig hätten. Z.B., weil ich zu doof zum Verhüten - oder noch schlimmer - mich habe hereinlegen lassen. Eben all die dummen Sprüche, die nicht hilfreich sind und nur weh tun. Die blöden Bemerkungen, weil ich jetzt unter der Fuchtel von Frau und Kind stehe, weil ich eine Spaßbremse geworden bin usw… Mir würde noch vieles mehr durch den Kopf gehen, was von der Clique alles kommt.

Was Du vermutlich brauchst ist Selbstbewustsein.

Du bist Vater. Du hast Verpflichtungen zu erfüllen. Das stimmt. Das engt gewissermaßen ein, finanziell und was die freie Zeit betrifft.

Du hast aber auch die Gelegenheit, Dich dieser Aufgabe mannhaft zu stellen und sie gut zu meistern. Du bist nicht der Einzige, der mit 21 Jahren Vater ist. Welcher Deiner bisherigen Freunde kann Deine ‚neue Welt‘ nachvollziehen? Definitiv keiner. Die haben andere Themen, die für Dich nicht mehr so wichtig sind.

Vielleicht solltest Du Dir einen neuen Freundeskreis suchen. Gleichgesinnte. Kumpels, die ebenfalls Väter sind und die Deine neuen Themen kennen.

Sei stolz darauf, eine Tochter zu haben. Sie ist zur Hälfte DEIN Produkt. Hilf ihr auf dem Weg in ihr Leben, so gut Du kannst. Sie braucht Dich. Jetzt als echte Hilfe, später das Wissen, wo ihre Wurzeln sind. Jeder Mensch hat nur einen Erzeuger. Kein Mensch möchte das Gefühl haben, dass der biologische Vater das große Kotzen bekommen hat und sich deswegen vorm Treffen mit seinen Kumpels scheute.

Ok, ich kann falsch liegen, und Du leidest unter etwas ganz anderem.

Liebe Grüße
Maralena