Hallo Tychi
wollte aber 10 dafuer lesen, dass der Mensch nicht 1 Tag nach
den
Fischen entstanden sein kann.
Die beiden Hauptargumente sind:
- Freitags darf man keinen Fisch essen. Die Menschen sind aber erst am Samstag entstanden. Woher sollen sie das Gebot also kennen?
- Es gibt so viele Fische. Dass muss für Gott echt stressig gewesen sein, die alle zu erschaffen. Wo soll er da die Kraft hergenommen haben, nur einen Tag später so etwas Tolles wie die Vorfahren von Tokio Hotel aus dem Ärmel zu schütteln?
Warum sollte Gott erkennbar Strukturen aufbauen, die
aufeinander aufbauen, wenn er zuerst die Fische erschafft, und
dann gänzlich unabhängig die Menschen?
Da fiel ihm einfach nix neues ein.
Auch wenn meine Gegenargumentation nicht soooo genial ist,
…ähem, das stimmt…
Es gibt eben keinen wirklich
ueberzeugenden Beweis fuer die Richtigkeit der
Evolutionshypothese.
Das ist richtig. Man kann nur sagen: Die Evolutionstheorie kann das, was wir wahrnehmen, viel viel viel logischer und plausibler erklären als die Kreationstheorie.
Gruß!
Christian
Hallo Datafox
Warum ist es „in“, wirdfremde Menschem, die einem nichts getan
haben, anzumachen, nur weil sie sich entschieden haben, einer
zugegeben reichlich bizarren Weltsicht anzuhangen?
Weil es mir Angst macht, wenn diese „wildfremden“ Menschen so viel Macht erlangen, dass sie z. B. Schulbücher aus irrationalen Gründen zensieren. Ich glaube nicht, dass wir eine Diskussion im luftleeren Raum führen. Dieser primitive Funtamentalismus erscheint mir gefährlich.
Wie kommt es, daß manche Menschen sehr scharfsinnig über etwas
nachdenken, und gleichzeitig geistig ins Schleudern kommen,
nur weil ihnen jemand präsentiert wird, der die Frechheit
besitzt, eine abweichende, zugegeben reichlich bizarre,
Weltsicht zu vertreten?
Wieso ins Schleudern?
Na, immerhin erscheint auch bei dir das Wort „bizarr“. Das beruhigt mich eion ganz klein bisschen.
Gruß!
Christian
Danke!
klarer kann man unser menschliches „Erkenntnisproblem“ nicht
beschreiben finde ich! Ich stimme dir vollkommen zu und würde
nur den Unterschied hinsichtlich der „Menge der Lücken“ bei
Darwin und den Kreationisten etwas stärker betonen.
Danke für die nette Rückmeldung!
Ich hab mit Biologie eigentlich nix am Hut und hab deshalb auch gezögert von den Lücken in Darwins zu sprechen.
Nach dem, was ich darüber weiß, ist es eine Vorstellung, die unsere Umwelt außergewöhnlich deckend beschreibt, hat aber dennoch dunkle Flecken.
Deutlich näher steht mir die Physik. Wenn ich über Quantenmechanik lese habe ich oft das Gefühl, dass die Löcher größer als der Käse sind. Das erstaunliche ist: Immer wenn man ein Stück vom Käse findet, werden auch die Löcher größer.
Der Segen unserer Zeit ist aus meiner Sicht, dass die meisten Menschen begriffen haben, dass Religion und Wissenschaft zwei Paar Stiefel sind. Sie dienen unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen, beleuchten die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven und haben beide unabhängig voneinander ihre Daseinsberechtigung. Damit kommen meines Wissens sowohl der Papst als auch die Mehrheit der Wissenschaftler klar.
Dass nun eine Hybrid-Partei auf den Plan tritt, die versucht alles wieder zusammenzuwurschteln und dabei unzählige Lücken ignoriert, halte ich durchaus für bedenklich. Vielleicht erscheint mein erster Beitrag da zu milde. Ich glaube, der Kreationismus verlangt sowohl der religösen als auch der rationalen Gehirnhälfte seines Anhängers einen Aberglauben ab, was die Gefahr birgt, dass zumindest in den Köpfen wieder Scheiterhaufen entzündet werden.
Weil es mir Angst macht, wenn diese „wildfremden“ Menschen so
viel Macht erlangen, dass sie z. B. Schulbücher aus
irrationalen Gründen zensieren. Ich glaube nicht, dass wir
eine Diskussion im luftleeren Raum führen. Dieser primitive
Funtamentalismus erscheint mir gefährlich.
Mir machen ganz andere Menschen „Angst“, und ganz andere „primitive Fundamentalismen“ als ausgerechnet ein paar Kreationisten und ihre christlichen Schulbücher.
Wieso ins Schleudern?
Das Merkmal religiöser Fanatiker ist, daß sie anderen ihren Glauben nicht lassen, herummissionieren und Andersgläubige verächtlich machen. Das tust *du* hier!
Na, immerhin erscheint auch bei dir das Wort „bizarr“. Das
beruhigt mich eion ganz klein bisschen.
Nun ich halte das für bizarr und harmlos. Ich halte auch andere Dinge für bizarr aber harmlos. Das tut meiner Meinung keinen Abbruch, daß gläubige Christen weder primitiv noch gefährlich sind noch es irgendwie verdient haben, daß man sie dumm anmacht. Sei doch mal so tolerant und laß sie in Ruhe.
Viele Grüße
datafox
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Das stimmt nicht. In der Zeit des „1. Buch Moses“ war jenes
selbiges der Stand der „Wissenschaft“ bzw genauer gesagt der
Stand der Welterklärung. Etwas anderes gab es nicht.
Damit ignorierst Du die mythologische Vergangenheit
Nordeuropas, Zentral- und Ostasiens, Australiens und Nord- und
Südamerikas.
Ich meinte „eine Wissenschaft wie die heutige gab es nicht, sondern nur Mythologie“. Natürlich gibt es mehere Mythologien und mehrere Schöpfungsgeschichten! (Die sich oft ähnlich sind). Für die westliche Welt ist eben nur eine relevant.
Der Kreationismus ist der Versuch, die
Schöpfungsgeschichte als wissenschaftliche Theorie
einzuführen.
Was ich für Schwachsinn halte.
Schuster bleib bei deinen Leisten.
Viele Grüße
datafox
[MOD]: kein Brettbezug
Hallo,
leider ist absolut nicht erkennbar, was dieser Artikelbaum mit Psychologie zu tun hat. Daher schliesse ich die Diskusssion ab.
Gruß
Thomas