Hallo Leute,
kann mir jemand vielleicht ein paar Stärken und Schwächen des „Linearen Tarifes“ nennen?
Ein Linearer Tarif liegt z.b. vor, wenn man bei einem Preismodell 10 ct/Min. beim telfonieren bezahlt.
Der Lineare Tarif beinhaltet also nur eine nutzungsabhängige Preiskomponente. Der Rechnungsbetrag für den Kunden ergibt sich aus der Multiplikation der Nachfragemenge mit dem Nutzungspreis.
Grüße
Goldmann
kann mir jemand vielleicht ein paar Stärken und Schwächen des „Linearen Tarifes“ nennen?
Der größte Vorteil nennt sich „Einfachheit aus Kundensicht“. Der Kunde hat jederzeit vollständige Transparenz, wie sich sein Rechnungsbetrag zusammensetzt.
Ein weiterer Vorteil besteht in der Komplexität des Abrechnungssystems. Wer schon einmal ein reales Tarifmodell in der Telko Branche gesehen hat, wird verstehen, was ich meine 
Ebenfalls vorteilhaft ist die relative Einfachheit der darauf basierenden Verträge.
So, und nun zu den Nachteilen:
Die Umlegung von einmaligen Kosten im linearen Tarif muss möglicherweise in den Stückzahlpreis eingerechnet werden, so dass wenn ein Großteil der Nutzer des Tarifs nur einige Male den Dienst/das Produkt nutzen, relativ hohe Stückzahlpreise erhoben werden müssen, um das Angebot rentabel zu machen.
In genau dieser Situation fühlen sich dann die „Vielnutzer“ übervorteilt und wechseln zu sublinearen ( = mengenrabattierten ) Tarifen.
Wenn man das Gleichgewicht dieser Situation berücksichtigt, dann wird der Tarif nur an der Stelle „für sich“ als einziges Angebot rentabel, wenn der Stückpreis gleich den Einmalkosten plus dem Verbrauch ist.
Im Umkehrschluss heißt das: Lineare Tarife sind nur als Mischkalkulation mit anderen Tarifmodellen, oder aber eben als „Flatrate“ (Basiskosten = X, Stückpreis =0) rentabel.
Hoffe, das hilft ein wenig.
Gruss,
Michael