Bei meiner Heizung habe ich im Vorlauf 60° im Rücklauf jedoch nur 20° woran könnte die Ursache liegen kann ich mit ner stärkeren Pumpe das ganze beheben? Die Heizleitungen sind mit 18er CU Rohr ausgeführt die Pumpe hat eine Leistung von 90Watt . ???
Soll früher mal funktioniert haben.
Entüftet habe ich die ganze Anlage schon mehrfach
Hallo
Naja 18er Kupferrohr könnte reichen, aber man müßte mal wissen wieviel Heizkörper da angeschlossen sind um wieviel m³/h die Umwälzpumpe aus der daraus resultierenden Leistung umwälzen muss.
Ein Tipp zum testen. Dreh einfach mal alle Heizkörper zu und anschließend 2-3 Stück in der Nähe des Kessel auf und beobachte mal ob dann der Durchsatz ok ist, die Heizkörper warm werden und die Spreizung zwischen Vor- und Rückluf sich ändert.
Ein Pumpe wird wie folgt ausgelegt:
- Heizleistung aller Heizkörper addiert
- Berechnung der Widerstände aller Bauteile und Rohre abgestimmt auf den Volumenstrom und die passende Fließgeschwindigkeit.
Pumpen haben eine Bezeichnung wie z.B. 25/40
Die 25 steht für die Anschlussgröße d.h. DN 25 (1")
Die 40 steht für die „Förderhöhe“ aber Achtung 40 heisst nicht sie schafft 40m Höhenunnterschied!
Rohrwiderstände werden im mbar berechnet und da 10m 1Bar Druck entsprechen kann man nun sehen warum es 40m heisst.
Möglich wäre auch das die Pumpe nicht mehr ganz ist, Schaufelräder können auch mit der Zeit das Zeitliche segnen.
Eine elektronische Pumpe und voreinstellbare Ventile an den Heizkörpern inkl. eines hydraulischen Abgleichs wäre ratsam. Dise ganze Maßnahme spart Geld und wird durch die KFW bezuschusst.
So, Ende Grundkurs Pumpenauslegung und Rohrnetzberechnung 
Gruß
Nelsont
Jetzt hat mir ein Bekannter gesagt ich müßte die Pumpe in den Rücklauf einbauen, das wäre effektiver.
Ach ja die pumpe pumpt das Wasser ca 12m hoch. Die Pumpen haben eine Leistung von 90W 25/60
Jetzt hat mir ein Bekannter gesagt ich müßte die Pumpe in den
Rücklauf einbauen, das wäre effektiver.
Aha, interessant. Und mit welcher Begründung?!
Ach ja die pumpe pumpt das Wasser ca 12m hoch. Die Pumpen
haben eine Leistung von 90W 25/60
Die Anzahl der Heizkörper und ihre gesamte Leistung in KW sowie der daraus resultierende Volumenstrom m³/h in Abhängigkeit der Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf sind ausschlaggebend!
Wenn es ein Einfamilienhaus ist und die Leitungen halbwegs passend dimensioniert sind, kann ich aus Erfahrung sagen das ein 25/40 sehr wahrscheinlich vollkommen ausreichen würde; kenne aber natürlich die örtlichen Gegebenheiten nicht.
Was war/ist denn jezt deine eigentliche Frage??
MfG
Nelsont
Ei ich möchte das die Heizkörper schön heiss werden und die Wohnung heizen. Und nicht nur der Vorlauf bis Heizkörper-Eingang heiss wird und der Rest bleibt kalt.Meine fRAGE NACH WIE VOR kann ich durch erhöhung der Pumpenleistung ein besseres Ergebnis erzielen.
Ei ich möchte das die Heizkörper schön heiss werden und die
Wohnung heizen. Und nicht nur der Vorlauf bis
Heizkörper-Eingang heiss wird und der Rest bleibt kalt.
Wenn die Ventile/Thermostatköpfe an den Heizkörpern auf sind und die Raumtemp. noch nicht erreicht ist, sollte die Pumpe das Wasser durch die Heizkörper jagen. Die Heizungswassertemp. ist aber nicht abhängig von der Umwälzpumpe, sondern von den Einstellungen der Kesselregelung.
Meine fRAGE NACH WIE VOR kann ich durch erhöhung der Pumpenleistung
ein besseres Ergebnis erzielen.
Wenn das Wasser nicht durch die Heizkörper strömt könnte es möglich sein das eine Erhöhung was bringt. Aber das ist ne ganz schöne Energievernichtung durch die höhere Pumpenleistung. Würde die Anlage mal hydraulisch abgleichen lassen und eine elektr. regelnde Pumpe einbauen. Die passt sich den Gegebenheiten an und regelt ihre Leistung selbstständig.
Ist aber Blödsinn die Pumpe in den Rücklauf zu bauen. Ob sie nun das Wasser zu den Heizkörper „drückt“ (im VL) oder es durch die Heizkörper "zeiht (im RL) ändert niox an den anlagenspeziefischen Widerständen.
Gruß
Nelsont