Stärkung des Immunsystems

Hallo,
den ganzen WInter schlagen meine Familie und ich uns mit einem grippalen Infekt, Sinusitis oder Bronchitis nach dem anderen herum.
Meinem 9jährigen geht es noch dabei am besten, ist wahrscheinlich gut vorbereitet durch Kita und Schule. Unsere Tochter ist 2Jahre und hat nach langer Stillzeit nun auch den Dauerschnupfen und schon eine verengende Bronchitis gehabt.
Wir beide bekommen wirklich alles und das besonders stark. Wir sind Nichtraucher, trinken nur ganz selten mal ein Bierchen. Ernähren uns gesund mit viel regionalem Biogemüse, Obst und viel Fisch, weinger Fleisch. Sind nicht übergewichtig - eher schlank und treiben Sport, wenn wir nicht flach liegen.
Das einzige, was unserer Gesundheit schaden könnte, wären die Kinder-Viren und Arbeitsstress.
Wir haben über Jahre hinweg sicher zu viel Antibiotika bekommen, aber versuchen jetzt alles pflanzlich hinzubekommen: Angocin, Sinupret, Schüssler und seit neuestem EM1. Wir sind trotzdem dauerschlapp und müssen nur einem mit Schnupfen gegenüber stehen, dann habe ich eine Sinusitis und mein Mann Bronchitis.
Letzten Samsatg waren wir in der Sauna und Sonntag lagen wir flach.

Hab schon überlegt, ob wir vielleicht eine verseuchte Wohnung haben. Umweltgifte oder dergleichen?

Das ist doch nicht normal, nur weil man kleine Kinder hat oder Stress? Von Stress wird man doch eher chronisch krank?
Was könnten wir noch machen, um endlich mal länger gesund zu bleiben? In den warmen Monaten ist es besser, aber auch nicht komplett weg.

Gesunde Ernährung hin,
gesunde Ernährung her:

Fisch ist oft Schwermetall verseucht:

Und bananen sind oft verseucht mit pestiziden:
Nirgends werden soviele Pestizide verbraucht wie beim Bananenanbau in Mittelamerika.

Das ist halt eine Möglichkeit, dass man bei einer einseitigen „gesunden“ Ernährung
zuviele Schadstoffe abbekommen hat.

Eine andere möglichkeit ist halt, dass wie vermutet Giftstoffe sich im Haus, Umgebung befinden.

Wenn alle dran leiden, muss die Schadstoffbelastung aber schon ziemlich heftig sein.

Ich vermute mal eher, dass es ein ansteckender bzw. harnäckiger Virus, Infekt ähnliches ist:
mit der Schulmedizin in der Hinsicht kenne ich mich aber weniger aus.
Hat man denn da schon etwas abklären lassen ?

Die ganzen Wundermittel aus der Werbung flächendeckend eingesetzt, bringt in der regel auch nicht viel:
Man muss das Übel schon an der Wurzel ,packen.

Hallo Sami,

ich mag mich irren, aber was du schreibst klingt für mich nach Menschen mit hohem Anspruchsdenken an sich selbst:

Ein „supergesundes“ Ernährungsprogramm, ein Kind, das lange Zeit gestillt wird (weil man das für wichtig hält?), keine „Laster“ und die Information „Arbeitsstress“ lassen vor meinem geistigen Auge eine „Superfamilie“ entstehen, die permanent bemüht ist, alles richtig zu machen.

Für mich steht die Frage im Raum, wie und wo ihr eure Batterien aufladet, wo ihr wirklich Spaß habt und wie oft ihr euch den „Luxus“ leistet, Fünfe mal gerade sein zu lassen.

Eine Frau, die stillt, lässt unglaublich viel Energie. Sie wird - mit zunehmendem Alter des Kindes immer mehr - buchstäblich „ausgesaugt“, und wenn da noch andere Belastungen hinzu kommen, ist es überhaupt kein Wunder, wenn der Körper streikt und bei jedem Infekt laut „HIER!“ schreit.

Eure Ängste vor einer „verseuchten“ Wohnung, die Entscheidung für Alternativmedizin - das alles schafft den Eindruck, dass eines auf der Strecke bleibt: Einfach zu leben. Gerne mit einem Blick auf die Gesundheit, aber unbedingt auch mit der nötigen Gelassenheit, nicht alles „richtig“ machen zu müssen.

Wenn der Eindruck stimmt - was ich, wie gesagt, nur vermuten kann - dann reicht das in Verbindung mit hoher Arbeitsbelastung völlig aus, um nicht gesund zu sein.

Was ich (unter dem Vorbehalt, nicht völlig daneben zu liegen) außer mehr Gelassenheit raten kann, ist die Zufuhr von Zink. Meine Hausärztin schwört in Sachen Immunstärkung auf regelmäßige Zinksubstitution, und ich persönlich fahre seit Jahren gut damit.

Und: Wenn man sich angeschlagen fühlt, sollte man nicht in die Saune gehen.

Schöne Grüße,
Jule

Hallo,

wenn Ihr Sorgen wegen Eurer Wohnumgebung habt - in Schleswig-Holstein gibt es ein „Schadstoff-Mobil“, das Wohnungen auf umweltgiftige Stoffe testet (vorausgesetzt, es ist ein Nichtraucherhaushalt; sonst lohnt es sich nicht). Wenn Ihr dort (Schadstoffmobil in Lübeck) mal erkundet, ob es so etwas auch in Eurem Bundesland gibt? Das Schadstoffmobil kommt zur Wohnadresse und untersucht die Wohnung/ das Haus mit verschiedenen Methoden.

Ein User wies hier in seiner Antwort auf die Schadstoffbelastung verschiedener Lebensmittel hin. Man kann vermutlich davon ausgehen, daß so gut wie jedes Lebensmittel schädliche Stoffe enthält. Angeraten wird daher für die Ernährung eine Mischung, möglichst vielfältig, der Nahrungsmittel im täglichen Konsum.
Ich denke aber auch, daß gerade solche Lebensmittel, die (von der Menge her) normalerweise reichlicher verzehrt werden, wie z.B. üblicherweise Kartoffeln, besonders gesund sein müßten. Darum würde ich Kartoffeln eher von Demeter kaufen, Thunfisch-in-Dosen (seltenerer Konsum; Quecksilberbelastung) vom Supermarkt, nur um ein Beispiel zu nennen, wenn man nicht Geld genug hat, nur „bio“ einzukaufen.
Was allerdings als „bio“ ausgeschildert ist, ist nicht zuverlässig auch immer wirklich bio … wollte ich sicher gehen, nähme ich Demeter-Produkte.
S.I.

Danke schön! Mir ist durchaus bewusst, dass auch Biolebensmittel teilweise Pestizide und andere Schadstoffe enthalten, aber die Menge durchaus wesentlich geringer ist als in normalen. Leider sind schon zu viele Böden verseucht. Ich beziehe mein Obst und Gemüse bei einem Händler, der selber anbaut und auch Produkte anderer liefert, die sehr gewissenhaft anbauen. Ich beschäftige mich schon seit Kindertagen mit Umwelt und Natur. Und wenn ich einen Garten hätte, dann…
Wenn ich also trotz achtsamer Wahl meiner/unserer Nahrung ständig krank bin, wie müssten dann die anderen Verbraucher krank sein, die vielleicht noch rauchen, trinken und übergewichtig sind?

Vor einem jahr wurde in unserer Wohnung Schimmel gefunden und beseitigt. Auch da scheiden sich die Geister. Die Sachverständigen haben mir keine klare Antwort geben können - könnte sein, muss nicht - bis zu gar nicht krank machend.

Danke! Zink nehme ich in Form eines Schüssler Salzes ein.

Hallo,

mir scheint, daß Du Dich bereits sehr mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Dann weißt Du sicher auch reichlich Bescheid über Schadstoffe in Lacken, Preßspanplatten/ Möbeln, Teppichböden und ihren Klebern, Insektensprays, insbesondere die fürchterlichen Pyrethroide, die Häuser über Jahre verseuchen können?

Wenn Du all das berücksichtigt und dennoch den Eindruck von Immunschwäche in Deiner Familie gewonnen hast, würde ich einmal die Immunglobuline in Eurem jew. Serum testen lassen. Es gibt tatsächlich familiär-genetisch verankerte Immunschwächen.
Machen kann so etwas jeder Hausarzt, aber bei Auffälligkeiten würde ich mich von einem Hämatologen weiterberaten lassen.

Viele Grüße, S.I.

Hallo,

mein Mann hatte auch immer wieder einen Schnupfen.

Ich habe ihm dann Selen-Tabletten geholt. Diese hat er über 6 Wochen eingenommen. Ebenso Zink und Histidin.

Seither hat er seltener einen Infekt.
Allerdings war ich sehr selten „verschnupft“ oder hab mich bei ihm angesteckt.

Ich konnte also davon ausgehen, dass es keine Schadstoffe waren, da ich Allergikerin bin (ich bin empfindlicher) und er nicht.

Vielleicht hilft das ja.

Grüße
Hyper

Ausreichend Vitamin D hilft dem Immunsystem.
Diese „Vitamin C stärken das Abwehrsystem“ Lügen kann man nicht mehr hören.

Habt ihr Schimmel in der Wohnung?
Das hat bei mir zu den gleichen Problemem geführt.