Stakeholder Value vs. Principal Agent Theorie

Hallo,

ich schreibe gerade an einem Dokument und frage ich mich gerade ob meine Argumentation im weiterem Verlauf so stimmt…

Zur Frage:
Ich wollte das Stakeholder Value mit der Principal Agent Theorie zusammenbringen… Das die bei der PA bekannten Informationsasymmetrien auch zwischen Unternehmen und Stakeholdern zu finden sind. Eine umfassende Berichterstattung wäre dann die Lösung des Problems…

Kann man es denn so sagen, dass das Unternehmen ein Agent und die Stakeholder den Principalen darstellen?

Was meint das Forum?
Viele Grüße und Danke für eventuelle Antworten…
Hendrik

Hi,

Ich wollte das Stakeholder Value mit der Principal Agent
Theorie zusammenbringen… Das die bei der PA bekannten
Informationsasymmetrien

viel entscheidender sind doch die unterschiedlichen Ziele von Principal und Agent.

auch zwischen Unternehmen und
Stakeholdern zu finden sind. Eine umfassende Berichterstattung
wäre dann die Lösung des Problems…

Das wäre mir neu, sowohl im Falle des Stakeholder-Ansatzes als auch bei der PA-Theorie.

Kann man es denn so sagen, dass das Unternehmen ein Agent und
die Stakeholder den Principalen darstellen?

den Principal zeichnet doch aus, daß er direkten Einfluß auf den Agent hat, ja ihn sogar entlassen kann, wenn ihm seine Arbeit nicht gefällt. Das scheint mir beim Stakeholder irgendwie nicht so zu sein. Den Ansatz der Verbindung beider Theorien erscheint aber nicht uninteressant.

Gruß,
Christian

Hallo,

danke erstmal für deine Antwort!

viel entscheidender sind doch die unterschiedlichen Ziele von
Principal und Agent.

hier habe ich auch so meine Bedenken gegenüber meinen Ansatz. Das UN müsste ein anderes Ziel verfolgen als die Stakeholder. Die Stakeholder sind angenommen daran interessiert, dass das UN sich gut im Ungang mit ihnen verhält, bzw. ihnen Gegenleistung für ihren Einsatz (in welcher Art auch immer) erbringt. So müsste das Unternehmen zum Ziel haben Gewinne zu erzielen, aber auf Kosten der Stakeholder.

Eine umfassende Berichterstattung wäre dann die Lösung des Problems…

Das wäre mir neu, sowohl im Falle des Stakeholder-Ansatzes als
auch bei der PA-Theorie.

Das meinte ich im Zusammenhang auf „hidden action/information“. Wenn die Ziele und die „Machenschaften“ des UN den Stakeholdern klar wäre, so wären die verringert… Und im Sinne der PA-Theorie müsste eine „Institution“ geschaffen werden, in der die Ziele der UN verdeutlicht werden… (

Hi Hendrik,

viel entscheidender sind doch die unterschiedlichen Ziele von
Principal und Agent.

hier habe ich auch so meine Bedenken gegenüber meinen Ansatz.
Das UN müsste ein anderes Ziel verfolgen als die Stakeholder.
Die Stakeholder sind angenommen daran interessiert, dass das
UN sich gut im Ungang mit ihnen verhält, bzw. ihnen
Gegenleistung für ihren Einsatz (in welcher Art auch immer)
erbringt. So müsste das Unternehmen zum Ziel haben Gewinne zu
erzielen, aber auf Kosten der Stakeholder.

Ich würde erstmal „Stakeholder“ definieren. Da gibt’s doch so viele… Arbeitnehmer, der Staat, Gewerkschaften, die Umwelt, die Stadt, in der das Unternehmen ist, usw. Gewinne sind ja nicht zwangsläufig „auf Kosten“ der Stakeholder… es kommt eben drauf an. Die AN bekommen ja schließlich z.B. ihr Gehalt (sie sind ja sozusagen „freiwillig“ AN in Unternehmen X, haben ja noch ihre „outside option“ anderswo zu arbeiten).

Eine umfassende Berichterstattung wäre dann die Lösung des Problems…

Gut. Aber was soll wem, wie berichtet werden?

Das wäre mir neu, sowohl im Falle des Stakeholder-Ansatzes als
auch bei der PA-Theorie.

Das meinte ich im Zusammenhang auf „hidden
action/information“. Wenn die Ziele und die „Machenschaften“
des UN den Stakeholdern klar wäre, so wären die verringert…

Den Satz verstehe ich nicht ganz, vor allem das „verringert“ am Ende

Und im Sinne der PA-Theorie müsste eine „Institution“
geschaffen werden, in der die Ziele der UN verdeutlicht
werden… (

Hallo Dennis,
danke für die Antwort,

ich hatte den Beitrag hier schon wieder völlig vergessen, ich habe auch für meine Argumentation der Arbeit die Verbindung zw. PA und Stakeholder Theorie verworfen. :wink:

hier habe ich auch so meine Bedenken gegenüber meinen Ansatz.
Das UN müsste ein anderes Ziel verfolgen als die Stakeholder.
Die Stakeholder sind angenommen daran interessiert, dass das
UN sich gut im Ungang mit ihnen verhält, bzw. ihnen
Gegenleistung für ihren Einsatz (in welcher Art auch immer)
erbringt. So müsste das Unternehmen zum Ziel haben Gewinne zu
erzielen, aber auf Kosten der Stakeholder.

Ich würde erstmal „Stakeholder“ definieren. Da gibt’s doch so
viele… Arbeitnehmer, der Staat, Gewerkschaften, die Umwelt,
die Stadt, in der das Unternehmen ist, usw. Gewinne sind ja
nicht zwangsläufig „auf Kosten“ der Stakeholder… es kommt
eben drauf an. Die AN bekommen ja schließlich z.B. ihr Gehalt
(sie sind ja sozusagen „freiwillig“ AN in Unternehmen X, haben
ja noch ihre „outside option“ anderswo zu arbeiten).

Tja, das hatte ich mir zu einfach gedacht. Wie gesagt hatte ich da ja auch so meine Bedenken…

Eine umfassende Berichterstattung wäre dann die Lösung des Problems.

Gut. Aber was soll wem, wie berichtet werden?

Berichtiger Einwand. Natürlich dann an die „kritischen Stakeholder“ die wichtig sind für das Unternehmen. Aber da würde nicht eine Berichterstattung helfen, sondern in erster Linie Taten die die Stakeholder befriedigen könnten.
Mit einer Hochglanz-Brochüre in der keine Inhalte vermittelt werden ist ja keinem geholfen…

Das meinte ich im Zusammenhang auf „hidden
action/information“. Wenn die Ziele und die „Machenschaften“
des UN den Stakeholdern klar wäre, so wären die verringert…

Den Satz verstehe ich nicht ganz, vor allem das „verringert“
am Ende

Es ging um die hidden information. Wenn der Prinzipal dem Agent erzählt was er so macht sind die h.i. „verringert“

die Stakeholder ja im Prinzip keine „Macht“ über das UN haben,
und wohl ersetzbar sind (z.B. AN).

naja, so ganz würde ich dir da nicht zustimmen… Die Arbeitnehmer sind nicht komplett ersetzbar. einzelne vielleicht, aber mehrere tausend dazu noch organisierte AN zu entlassen wird schwierig :wink:

Aber wie schon eingangs erwähnt bin ich von meiner Überlegung abgekommen und habe die Sache nun anders aufgezogen…

Viele Grüße,
Hendrik