Stammdaten für mehrere Tabellen

Hallo zusammen,

für Lernkurse muss ich Anwseneheitslisten führen und diese später auswerten, nach An- und Abwesenheitsdauer, Krankheitstage, Praxistage etc. Dann muss ich auch noch die Stunden der Lehrer auf Tages, Wochen und Monatsbasis belegen etc.

Aufgrund der unterschiedlichen Datendarstellung (Detaildaten, aggregierte Daten) werden die Daten oft redundant erfaßt, bei Änderungen muss ich alle Tabelle durchgehen etc. Fehler sind vorprogrammiert. Das möchte ich vermeiden. Bisher hatte ich dazu eine relationale Datenbank (FileMaker) verwendet, aus Lizenzgründen muss ich aber jetzt Excel-Tabellen verwenden. Allerdings habe ich mit Excel wenig Erfahrung.

Nun mein Anliegen: Wäre es z.B. möglich und vor allem auch sinnvoll, für mein Problem eine Art Stammdatentabelle anzulegen von dort die entsprechenden Daten anhand der Sozialversicherungsnummer zu holen? Ist es besser, mit einer separaten Stammdaten-Datei zu arbeiten oder als Tabellenblatt innerhalb einer komplexen Datei? Oder sollte ich doch besser die Finger davon lassen und lieber eine Kombination aus Datenbank und Tabellenkalkulation wählen? Eure Erfahrungen dazu wären mir wichtig. Mit ein paar Tipps, wie ich vorgehen könnte wäre mir wäre mir sehr geholfen, aber ich wäre auch schon mit Literaturtipps oder guten Links glücklich. Das was ich dazu gegoogelt habe, war nicht so berauschend. Für Eure Hilfe besten Dank im Voraus.

Gruß, Sausewind

Hallo Sausewind,

ich würde Dir von Excel abraten und empfehlen, OpenOffice.org.Base zu verwenden. Begründung:

a) aus Sicht des Anwenders: weil Du bereits eine Freeware-Datenbank verwendt hast, kennst Du selbst schon Datenbanken, bist also ein erfahrener User

b) aus Sicht der Software: Excel kann niemals eine Datenbank sein.
Datenbanken vernichten keine mühsam eingegebenen Informationen, sondern behalten sie (sie kennzeichnen Datensätze als gelöscht, löschen sie aber nicht). Excel tut das aber (es löscht Tabellenzeilen=Datensätze wirklich und oft unkorrigierbar)

HTH.
Markus

[ot] Datenbanken
Moin, Markus,

Datenbanken vernichten keine mühsam eingegebenen
Informationen, sondern behalten sie (sie kennzeichnen
Datensätze als gelöscht, löschen sie aber nicht).

das ist aber eine kühne Behauptung. Ich kenne nicht alle DBMS, aber für DB2, MS Access und Sybase stimmt das nicht, abgesehen davon, dass so etwas programmiert werden kann. Meinst Du damit die Rollback-Fähigkeit bei Transaktionen?

Gruß Ralf

Hallo Ralf,

wie so viele andere bin ich auch Laie, der sich irgendwie weiter.gebildet hat und hofft, dabei nicht ein.gebildet geworden zu sein.
Deshalb habe ich aus der Sicht des Suchenden für einen anderen Suchenden etwas geschrieben, was mir schon mal weitergeholfen hat.
Excel sagt es Dir direkt: „Ausgewählte Blätter werden endgültig gelöscht.“ Wenn ich mit meinen Datenstrukturen beschäftigt bin und jetzt versehentlich bestätige, ist unter Umständen die Arbeit von mehreren Tagen weg. Einfach weg. In Access aber ist mir das nie passiert.
Mit diesem Post wollte ich nur das Auftreten solcher Rückschläge verhindern.

Gruß

M.
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P.S.: Wie gesagt, ich bin Laie, habe aber DB2 und Access schon mal gesehen. Löschen die wirklich Datensätze körperlich? Ich dachte immer, daß (gerade DB2) die nur als gelöscht kennzeichnet und erst bei einem der vielen Reorgs körperlich löscht. Wäre schön, wenn Du mir sagen würdest, wie DB2 und Access das wirklich tun. Danke Dir im voraus.