Stammzellen-'Lagerung' bei Neugeborenen

Hallo,

wir kriegen ein demnächst ein Kind, das ist für uns erstmal *jippiiiiee*.

Vorgestern waren wir auf einem Elterninformationsabend auf dem die Möglichkeit zur Gewinnung und Einlagerung der Stammzellen aus der Nabelschnur des Neugeborenen auch angesprochen wurden.

Hat jemand von Euch das schon machen lassen, ist es sinnvoll oder gibts sonst noch Meinungen von Euch dazu !

Danke & ciao
Der „Fast-Papa“ Uwe

Hallo Uwe,

dieses Thema kam im Medizin-Brett schon öfter vor (Archiv-Suche).

Es handelt sich dabei um eine gute, ergänzende Methode, um Knochenmarkspender zu entlasten, die in den meisten Fällen ja für Leukämiepatienten gesucht werden.

Doch kommt das NS-Blut weniger dem dazugehörigen Baby zugute, sondern anderen bedürftigen Empfängern, einmal, weil Leukämiekinder besser nicht ihr eigenes NS-Blut (evt. bereits kranke Stammzellen) zurückerhalten und zum anderen, weil dieses Blut besser nicht länger als 10-20 Jahre eingefroren werden sollte und dann deshalb eher für andere Patienten in Frage kommt, was ja auch etwas Gutes ist. Aber soweit ich weiß, geht es hier auch darum, dass die Eltern des Spenderbabys die Kosten des Blut-Einfrierens tragen…

lies dazu auch mal: http://focus.de/F/FT/FTB/FTB96/ftb96b.htm und scrollen bis:
„Vorsicht vor Eigen-Nabelschnurblut“
und „Experten warnen“

und:
http://www.knochenmarkspende.de/htm/nsp.htm

Ein gesundes und „pflegeleichtes“ Baby wünscht euch

Renate

(erhalte dir unbedingt deinen herzerfrischenden Optimismus :smile:)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke !!
Vielen Dank für die Infos !

…das mit dem pflegeleichten Kind wünsch ich uns auch !

:wink:

Ciao, Uwe