Stand der forschung MA und PH

guten abend,

an was wir derzeit in mathe geforscht, bzw. was ist derzeit gesucht…?

wie sieht das in physik aus?

danke

Mathe: immer die nächstgrößere Primzahl! owT
.

achso?

damit lediglich die verschlüsselung besser klappt, von daten die eh im umlauf sind durch menschliches versagen, oder warum?

Mal ehrlich …
Hmm,
wer soll Dir da einen vollständigen Überblick geben ?

Gruss
Enno

so meinte ich da nicht.

ich dachte nur punktuell, um mal zu erfahren, in welchen TIEFEN sich die Wissenschaftler gerade bewegen und woran sie werkeln.

immerhin gibt es neben den reellen zahlen auch andere zahlen, da wunderts einen schon und man fragt nach dem wohin-solls-gehen…

danke.

Evtl.
… findest Du unter matheplanet.com bessere Antworten. Ich würde mal mutmaßen, daß dort mehr Mathematiker rumschwirren, die den aktuellen Forschungsstand ihrer Disziplin und die „heißen Themen“ umreißen können (z.B. in der Zahlentheorie, Algebra, Logik etc.). Meine universitäre Zeit ist ein Weilchen her und ich verblöde mittlerweile im Berufsleben *g*.

Gruss
Enno

ich danke dir enno.

mit dem berufsleben… dem kann ich beipflichten, man nimmt leider sehr schnell ab bei langweiligen fließbandtätigkeiten auch wenn diese durchaus anspruchsvoll sind, wirkt sich das für einem selbst erlahmend aus…

gruss dirk

enno,

das ist vom „ollen“ einstein:

"…Diese Arbeit lässt ihm Zeit für seine wissenschaftliche Arbeit. Vielleicht befördert die relativ eintönige Tätigkeit am Patentamt sogar seine Genialität. Einstein war zumindest davon überzeugt, dass Ruhe und Eintönigkeit eine gute Voraussetzung für überragende geistige Leistungen seien. 1933 sagt er:
„Als ich einige Wochen allein auf dem Lande lebte, bemerkte ich, wie stimulierend ein ruhiges und eintöniges Leben auf die Kreativität wirkt. Selbst in der modernen Gesellschaft gibt es Tätigkeiten, die das Alleinsein voraussetzen und keine großen physischen oder geistigen Anstrengungen erfordern. Man kann dabei an Tätigkeiten wie den Dienst auf Leuchttürmen und Leuchtschiffen denken. Könnte man für solche Tätigkeiten nicht junge Leute anstellen, die über wissenschaftliche Probleme, vor allem mathematischer und philosophischer Art, nachdenken wollen? … Selbst wenn ein junger Mensch das Glück hat, für eine bestimmte Zeit über ein Stipendium zu verfügen, steht er unter dem Druck, so schnell wie möglich klare Ergebnisse vorlegen zu müssen. In der Grundlagenforschung kann dieser Druck nur Schaden stiften. Der junge Wissenschaftler, der in einen praktischen Beruf eintritt, der ihm das Auskommen sichert, ist demgegenüber in einer viel besseren Lage. Vorausgesetzt natürlich, dass der Beruf ihm genügend Zeit und Energie für die Forschung lässt.“

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Hallo,
gefällt mir - nur die meisten Jobs haben ja die blöde Kombination einerseits „unruhig“ zu sein und andererseits nicht sonderlich die Birne zu stressen.

Gruss
Enno

Darf ich annehmen …
… dass Du sehr jung bist, Dirk (vielleicht beginn des Studiums etwa) und die welt so wie sie ist schon ziemlich „erforscht“ scheint?

Wenn ja, dann sei gesagt, dass sie das vor 100 Jahren auch schon war. und davor vermutlich auch schon … :smile:

Computer, MP3-Kompression, JPG etc. sind kaum denkbar ohne Mathematische Verfahren, die Jahrzehnte oder Jahrhunderte vor der eigentlichen Anwendung entwickelt wurden. Vermutlich konnte seinerzeit nicht einmal einer von 10.000 Leuten würdigen, was da postuliert wurde. Und so wie Einstein aus „theoretischen, aber praktisch bedeutungslosen“ Lorenztransformationen die Relativitätstheorie entwickelte, so entwickeln Spezialisten (zu denen ich leider niemals gehören werde) das Weltbild der Zukunft, dass dann in z.B. 50 Jahren jedes Kind in der Schule kennt. Ich bin heute in einem Airbus geflogen, weniger als 200 Jahre nach den ersten Flugversuchen überhaupt. Ich habe heute ein Buch über alte Computer gelesen, z.B. dem Erfinder der Maus. In den 60ern! Als die Patente ausliefen, da ging der Siegeszug erst gerade los.

Nach dem Moorschen Gesetz verdoppelt sich in weniger als 2 Jahren die Computerleistung. Bis Deine Kinder in die Schule kommen (Annahme) ist in Sachen Computer ALLES! veraltet, wass du jetzt kennst. Auf Grundlagen der Ergebnisse der letzten Jahre. Und für die Generation danach, für die wird jetzt schon fleissig geforscht.

Mal so ein eher emotionaler Ansatz

achim

hallo achim,

danke fuer deine antwort.

eine bemerkung:
vieles, sehr vielen war aber schon mal da gewesen… vieles wurde mehrfach entwickelt, nochmehr wurde zerstört… um es jetzt wieder zu entwickeln, ohne zu wissen, das es schon mal da war… oder man ist überrascht: „oh das hatten die schon vor 1000 jahren perfekter als wir es jetzt haben“

gruss dirk