Standard-Grafiken einbinden

Hallo,

ich möchte Bilder in Word einbinden, aber so, dass die Datei nicht zu groß wird, um sie als Mailanhang zu verschicken. Wie geht das und wie muss ich die Verweise in Word platzieren, und wie schicke ich die Bilder mit.

Außerdem möchte ich, dass diese Bilder immer die gleiche Größe haben. Ich weiß, dass man ziehen und die Größe ändern kann, aber wie garantiere ich, dass alle Bilder gleich groß sind, obwohl die Vorlagen verschiedene Größen haben? Mein Text steht auf einem DIN-A4-Blatt, wird aber für den Druck in DIN A5 gesetzt, und ich möchte, dass die Größe der Bilder gleich bleibt, obwohl der Text kleiner werden wird.

Die zweite Frage gehört vielleicht nicht in dieses Brett, hängt aber ja mit der ersten zusammen.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo,

ich möchte Bilder in Word einbinden, aber so, dass die Datei
nicht zu groß wird, um sie als Mailanhang zu verschicken. Wie
geht das und wie muss ich die Verweise in Word platzieren, und
wie schicke ich die Bilder mit.

Welches Format haben die Grafiken? JPG, GIF, BMP?

Außerdem möchte ich, dass diese Bilder immer die gleiche Größe
haben. Ich weiß, dass man ziehen und die Größe ändern kann,
aber wie garantiere ich, dass alle Bilder gleich groß sind,
obwohl die Vorlagen verschiedene Größen haben? Mein Text steht
auf einem DIN-A4-Blatt, wird aber für den Druck in DIN A5
gesetzt, und ich möchte, dass die Größe der Bilder gleich
bleibt, obwohl der Text kleiner werden wird.

Wenn du ein Bild in Word eingefügt hast, kannst du mit der rechten Maustaste auf das eingefügte Bild klicken. Dann gehst du auf „Grafik formatieren“ und dann auf den Reiter „Größe“. Dort kannst du die Größe des Bildes festlegen. Das machst du bei jedem Bild und gibst bei jedem Bild die gleiche Höhe und Breite ein. Eventuell könnten sich die Maße vescheiben, dann musst du mit den Prozenten arbeiten.

Die zweite Frage gehört vielleicht nicht in dieses Brett,
hängt aber ja mit der ersten zusammen.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Gruß

Phoebe

Hallo Phoebe,

danke. Ich beschreib es noch einmal genauer.

Welches Format haben die Grafiken? JPG, GIF, BMP?

Im Moment haben sie das JPG-Format (DIN A4). Von diesen Bildern möchte ich Ausschnitte, die ich selbst am PC zurechtschneide in einen Aufsatz übernehmen. Die Größe der Ausschnitte soll jeweils so etwa DIN A7 oder DIN A8, vielleicht auch DIN A9 haben, das hängt davon ab, was besser machbar ist.

In einer frühen Form hatte ich ganz über 50 dieser Bilder mir „einfügen“ integriert, was dazu führte, dass die Datei so groß wurde, dass sie kaum zu handeln war. In der jetzigen Fassung sollen nur 5, 6 oder 7 Bilder eingefügt werden. Ich weiß aber nicht, ob die Größe nicht auch dann schon das Machbare übersteigt. Jedenfalls sind die Bilder jetzt viel kleiner, weil es ja auch nur Ausschnitte der früher ganzseitigen Bilder sind.

Ach ja, dazu:

Mein Text steht
auf einem DIN-A4-Blatt, wird aber für den Druck in DIN A5
gesetzt, und ich möchte, dass die Größe der Bilder gleich
bleibt, obwohl der Text kleiner werden wird.

hast du nichts gesagt. Ist es gleichgültig, wie groß die Bilder sind? Werden sie 1 zu 1 übernommen?

Der ganze Aufsatz soll dann mit Bildern (entweder integriert oder mit Verweis, was ist besser und wie geht das?) an den Verlag als Mailanhang gesendet werden, darf also nicht zu groß sein.

rechten Maustaste auf das eingefügte Bild klicken
auf „Grafik formatieren“ und dann auf „Größe“

Das versuche ich gleich mal. Hast du für den Rest noch eine Lösung parat?

Herzliche Grüße

Thomas Miller

hallo thomas,

eine anmerkung zur dateigröße:
welche auflösung haben denn deine bilder?
da du schreibst, die datei war damals „kaum zu handeln“, nehme ich an, daß die auflösung schon beträchtlich war :smile:
imo reichen 150 dpi für die meisten zwecke locker aus.

schwierig wird es bei deinen vorgaben beim wechsel von A4 auf A5.
ehrlich gesagt, verstehe ich dich nicht ganz:
das dokument soll umformatiert werden, die größe der bilder dabei aber unverändert bleiben??
jetzt mal angenommen, das ist hinzukriegen mit irgendwelchen tricks (wäre eine interessante aufgabe!) - dann haut es dir doch dein ganzes layout kaputt!
oder hab ich dich völlig falsch verstanden???

viele grüße,
i.

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noch was:
das mit den referenzierten bildern würde ich lassen!
wenn du damit keine erfahrung hast, kannst du in teufels küche kommen! (-> stichwort „absolute“ und „relative“ verknüpfung, oder wie auch immer sich das nennt.)

außer natürlich, du hast viel zeit zum üben :wink:
i.

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Hallo,

welche auflösung haben denn deine bilder?

keine Ahnung, wie finde ich das heraus? Es sind entweder eingescante Vorlagen oder Screenshots, je nachdem was besser machbar ist.

imo reichen 150 dpi für die meisten zwecke locker aus.

Das vermute ich auch, weil die Vorlage schwarz-weiß ist. Aber wo stellt man das ein?

das dokument soll umformatiert werden, die größe der bilder
dabei aber unverändert bleiben??

Ich weiß nicht, wie der Verlag das macht. Normalerweise enthalten die Aufsätze dieses Verlages keine Abbildungen. Ich habe beim Herausgeber nachgefragt, aber der hat noch weniger Ahnung als ich … Nun liegt es also an mir, die Sache für Herausgeber und Verlag so einfach bzw. so flexibel wie möglich zu machen. Ich habe eine Seitenhöchstgrenze von 25 Seiten (DIN A4) einzuhalten. Wie das dann im Layout umgesetzt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich wollte daher gerne vermeiden, dass die Abbildungen, die ich eh schon klein halten möchte, um mehr Platz für Text zu haben, im Endergebnis so klein werden, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Daher die Idee, dass ich die Größe der Abbildungen festlege.

Zu deiner zweiten Antwort: Wenn es irgendwie geht, möchte ich dieses Referenzieren vermeiden. Ich habe davon auch nur in einer Anleitung zu Word gelesen, wie das genau geht, steht da auch nicht. Und da ich keine Erfahrung mit dem Layout von Abbildungen habe, lasse ich lieber die Finger von Dingen, die so unbarmherzig schiefgehen können. Allerdings möchte ich eben vermeiden, dass der Verlag die Sache aus Unverstand über die Notwendigkeit der Erkennbarkeit der Abbildungen (es handelt sich um Noten, die in einem Verlag, der sonst nichts mit Noten zu tun hat) vermasselt. Ich kann natürlich hoffen, dass es klappt, aber ich würde lieber im voraus alle mir möglichen prophylaktischen Versuche unternommen haben.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo,

keine Ahnung, wie finde ich das heraus? Es sind entweder
eingescante Vorlagen oder Screenshots, je nachdem was besser
machbar ist.

Beim scannen kannst Du doch die Auflösung selbst bestimmen. Für den Druck halte ich 150 dpi allerdings für völlig unzureichend. 300 dpi ist da die Schmerzgrenze. Screenshots sind für den Ausdruck noch schlechter, da sie mit ca. 75 dpi daherkommen.

Das vermute ich auch, weil die Vorlage schwarz-weiß ist. Aber
wo stellt man das ein?

Ob schwarz-weiß oder nicht hat weniger mit der Auflösung als vielmehr mit der Farbwahl zu tun. Du musst eben keine Farbscans machen, was die Dateigröße erheblich reduziert.

Ich weiß nicht, wie der Verlag das macht.

Ein Verlag, der direkt mit Word arbeitet, ist mir schonmal per se unsympatisch :smile:

Normalerweise
enthalten die Aufsätze dieses Verlages keine Abbildungen. Ich
habe beim Herausgeber nachgefragt, aber der hat noch weniger
Ahnung als ich …

Wie wäre es denn, wenn Du statt den Herausgeber lieber den Verlag fragst?

Nun liegt es also an mir, die Sache für
Herausgeber und Verlag so einfach bzw. so flexibel wie möglich
zu machen. Ich habe eine Seitenhöchstgrenze von 25 Seiten (DIN
A4) einzuhalten.

Was sind das denn für komische Vorgaben? 25 Seiten A4 sagt doch gar nichts aus? Welches Seitenlayout, welche Schriftarten- und Größen?

Wie das dann im Layout umgesetzt wird,
entzieht sich meiner Kenntnis. Ich wollte daher gerne
vermeiden, dass die Abbildungen, die ich eh schon klein halten
möchte, um mehr Platz für Text zu haben, im Endergebnis so
klein werden, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Daher die
Idee, dass ich die Größe der Abbildungen festlege.

150 dpi ergeben eh eine Größe im Briefmarkenformat oder „Legosteine“.

Zu deiner zweiten Antwort: Wenn es irgendwie geht, möchte ich
dieses Referenzieren vermeiden. Ich habe davon auch nur in
einer Anleitung zu Word gelesen, wie das genau geht, steht da
auch nicht.

Huch? Ich dachte, Word ist so einfach, das erklärt sich selbst?

Allerdings möchte ich eben
vermeiden, dass der Verlag die Sache aus Unverstand über die
Notwendigkeit der Erkennbarkeit der Abbildungen (es handelt
sich um Noten, die in einem Verlag, der sonst nichts mit Noten
zu tun hat) vermasselt.

Auch wenn das jetzt vielleicht zu spät kommt: Warum setzt Du die Noten nicht einfach in einer entsprechenden Software? Dann hast Du Null Abbildungen und das ganze skaliert wunderbar.

Das setzt allerdings vorraus, dass man nicht unbedingt auf Word besteht. Keine Ahnung, ob es dafür eine brauchbare „Notensatz“ Erweiterung gibt.

LilyPond zusammen mit LaTeX ist da wieder mal erste Wahl, zumal es komplett gratis zur Verfügung steht:

http://www.lilypond.org/web/

Gruß

Fritze

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Hallo Fritze,

danke für dein Posting

Beim scannen kannst Du doch die Auflösung selbst bestimmen.

Wie denn? Bisher habe ich immer nur das Papier draufgelegt und auf den Knopf gedrückt. :smile:

Ob schwarz-weiß oder nicht hat weniger mit der Auflösung als
vielmehr mit der Farbwahl zu tun. Du musst eben keine
Farbscans machen, was die Dateigröße erheblich reduziert.

Ich werde mal nachsehen, wo ich das ändern kann.

Ich weiß nicht, wie der Verlag das macht.

Ein Verlag, der direkt mit Word arbeitet, ist mir schonmal per
se unsympatisch :smile:

Jaja, ich kenne die verbreitete Abneigung gegen Word, aber es gibt eben gewisse Zwänge, denen man sich nicht entziehen kann. Der Verlag ist übrigens keine Klitsche, sondern ein internationaler. Und wie oder womit der arbeitet, weiß ich eben nichtl, wie ich sagte. Da es sich um eine Zeitschriftenpublikation handelt, ist mein Ansprechpartner der Herausgeber. Der ist fast 70 und hat kaum Zeit, sich in Latex einzuarbeiten, wie ich selbst übrigens auch, abgesehen davon, dass man sich ja abstimmen muss. Was hätte der Herausgeber davon, wenn ich ihm eine Latex-Datei schicken würde, wenn er das Programm nicht kennt?

Wie wäre es denn, wenn Du statt den Herausgeber lieber den
Verlag fragst?

s.o.

Was sind das denn für komische Vorgaben? 25 Seiten A4 sagt
doch gar nichts aus? Welches Seitenlayout, welche
Schriftarten- und Größen?

Bisher war die Vorgabe 14 Zoll für den Haupttext, 12 Zoll für die Anmerkungen (bei DIN A4). Das Problem ist jetzt für mich, die Größe der Abbildungen zu entscheiden, festzulegen und einzuarbeiten.

150 dpi ergeben eh eine Größe im Briefmarkenformat oder
„Legosteine“.

Ich habe pro Abbildung im Moment fünf Zeilen plus je eine Abstandszeile vom Text oben und unten eingeplant.

Huch? Ich dachte, Word ist so einfach, das erklärt sich
selbst?

Hihi, das gilt für den Standard, nicht für die Spezialprobleme.

Auch wenn das jetzt vielleicht zu spät kommt: Warum setzt Du
die Noten nicht einfach in einer entsprechenden Software? Dann
hast Du Null Abbildungen und das ganze skaliert wunderbar.

Nein, es kommt nicht zu spät. Ich benutze Capella, aber das Programm setzt seine Beispiele für den Programmaustausch leider entweder ins TIFF-Format (das ist riesig groß) oder in ein „Megafile“ genanntes Format. Daher rührt meine Idee, über eine Bildschirmfoto das Ganze zu realisieren. Das Programm Capella ist natürlich auch nicht vorhanden, weil der Verlag ja - meines Wissens jedenfalls - sonst keine Noten schreibt, der Herausgeber schon gar nicht.

Das setzt allerdings vorraus, dass man nicht unbedingt auf
Word besteht. Keine Ahnung, ob es dafür eine brauchbare
„Notensatz“ Erweiterung gibt.

Nein, so eine Erweiterung kenne ich nicht. Und auf Word bin ich aus den genannten Gründen der Kompatibilität (Herausgeber) angewiesen.

http://www.lilypond.org/web/

Das sehe ich mir heute im Laufe des Tages einmal an. Danke.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

ich möchte Bilder in Word einbinden, aber so, dass die Datei
nicht zu groß wird, um sie als Mailanhang zu verschicken.

Keinesfalls als *.bmp sondern möglichst als *.jpg oder *.gif

Scanner: Bei meinem Scanner kann man nach dem Scannvorgang wählen, in welchem Format abgespeichert wird. Schau mal, irgendwo kann man das sicher einstellen.
Screenshot: Z.B. in Paint einfügen, ggfs. bearbeiten und Speichern unter als *.jpg oder *.gif: Größe ca. 50 K (in der Standardeinstellung als *.bmp 3800 KB)

Wie
geht das und wie muss ich die Verweise in Word platzieren, und
wie schicke ich die Bilder mit.

Wenn die Bilder in das Dokument eingefügt/eingebettet werden (nicht verknüpft) sind sie automatisch Inhalt des Dokuments und müssen nicht extra mitgeschickt werden

Mein Text steht
auf einem DIN-A4-Blatt, wird aber für den Druck in DIN A5
gesetzt, und ich möchte, dass die Größe der Bilder gleich
bleibt, obwohl der Text kleiner werden wird.

Wenn die DIN A4 Seiten einfach verkleinert werden (das schließe ich aus der Aussage " … der Text kleiner wird.") musst du die Bilder eben so groß machen, dass sie bei einer Halbierung der Gesamtgröße (DIN A4 -> DIN A5) noch groß sind, dass es dir reicht. Warum stellst du dein Dokument nicht gleich auf DIN A5 ein? Dann hast du Originalmaße.

Die zweite Frage gehört vielleicht nicht in dieses Brett,
hängt aber ja mit der ersten zusammen.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

hallo,

Für den Druck halte ich 150 dpi allerdings für völlig unzureichend. 300 dpi ist da die Schmerzgrenze. Screenshots sind für den Ausdruck noch schlechter, da sie mit ca. 75 dpi daherkommen.

ja, du hast recht!
wobei ich grade thomas antwort gelesen habe, und durchaus der meinung bin, wenn es sich um eine zeitschrift handelt, sind 300 dpi oberste grenze… aber ich bin auch da kein experte :smile:

Zu deiner zweiten Antwort: Wenn es irgendwie geht, möchte ich
dieses Referenzieren vermeiden. Ich habe davon auch nur in
einer Anleitung zu Word gelesen, wie das genau geht, steht da
auch nicht.

Huch? Ich dachte, Word ist so einfach, das erklärt sich selbst?

na, wir provozieren uns gegenseitig, so oft es geht?? :wink:
zum thema: ich habe das NIE so behauptet! und das weißt du auch, nehme ich mal schwer an.
was ich wiederholt geschrieben habe, ist, daß alle immer jammern, dies und jenes ginge nicht in word, aber daß es durchaus möglich ist, wenn man das programm beherrscht. (ich kann es auch nur einigermaßen; die funktionen halt, die ich brauche.)
insofern war das jetzt nicht eben fair…

viele grüße,
i.

[OT] Rant: Word ist doof
Beim Titel habe ich zuerst ueber ein s/ist/macht/ nachgedacht…

Hi,

ich muss mal wieder rumlaestern, weil ich das Wuergen kriege, wenn ich hier so manches lese: „150dpi reicht fuer’s Drucken“; Screenshots von Programmen in den Druck; Leute, die vom Layouten keine Ahnung haben layouten fuer Leute, die vom Layouten auch keine Ahnung haben.

Beim scannen kannst Du doch die Auflösung selbst bestimmen.

Wie denn? Bisher habe ich immer nur das Papier draufgelegt und
auf den Knopf gedrückt. :smile:

Ich versteh nicht so ganz: Du druckst Screenshots von diesem Capella aus und legst sie wieder auf den Scanner?

Ich weiß nicht, wie der Verlag das macht.

Ein Verlag, der direkt mit Word arbeitet, ist mir schonmal per
se unsympatisch :smile:

Mir auch. Ich wuerde mich zumindest weigern, einem Verlag ein Word-Dokument zu schicken. Nur, wenn er explizit nach diesem verlangt. Das waere dann aber auch das letzte Mal, dass ich bei diesem Verlag freiwillig etwas veroeffentliche.

Jetzt mal Klartext: ich gestehe ein, vom Layouten absolut keinen Plan zu haben. Ich bin mir dieser meiner Schwaeche aber durchaus bewusst. Du bist Dir das anscheinend nicht (wie viele Word-Anwender). Weil Word halt suggeriert, dass es doch kinderleicht ist, Druckerzeugnisse zu layouten. Das ist es aber eben nicht und Word ist auch in keinster Weise eine Unterstuetzung dabei, eher ein Hindernis.

Wenn wir uns jetzt also unserer eigenen Unfaehigkeit bewusst werden, dann lassen wir fuer professionelle Drucke auch Profis ran. (Das muss uns ja nicht davon abhalten, im stillen Kaemmerlein weiter zu ueben, bis wir es denn irgendwann koennen.) Im vorliegenden Fall wuerde ich den Text also als plain text beim Verlag einreichen und mit Markierungen versehen, was eine Ueberschrift ist, wo ein Bild hinkommt usw. So haben das Autoren vor 20 Jahren bei handschriftlichen Dokumenten gemacht, warum soll es ploetzlich so schlecht sein.

Jaja, ich kenne die verbreitete Abneigung gegen Word, aber es
gibt eben gewisse Zwänge, denen man sich nicht entziehen kann.

Wieso? Dein Text wird irgendwann von einem Drucksetzer gesetzt. Der Mensch hat sein ganzes Leben lang Texte fuer die Zeitschrift gesetzt, weiss, wie deren CI aussieht, der klamuesert Dein Word-Dokument sowieso wieder komplett auseinander, zerlegt alle (bunten) Bilder in CMYK, weil sein Satzsystem mit den Formaten sowieso nicht klar kommt. Oder glaubst Du ernsthaft, dass jeder Artikel in der Zeitschrift mit der Schriftart gesetzt wird, die der Einreicher nun mal gerade fuer sein Word-Dokument auserwaehlt hat? Wo doch Comic Sans MS so toll aussieht…

Der Verlag ist übrigens keine Klitsche, sondern ein
internationaler.

Gerade dann waere es um so verwunderlich, wenn er so unprofessionell arbeiten wuerde.

Der ist fast 70 und

interessiert sich fuer das Layout Deines Dokuments ueberhaupt nicht. Dazu hat er seine Leute.

Bisher war die Vorgabe 14 Zoll für den Haupttext, 12 Zoll für
die Anmerkungen (bei DIN A4). Das Problem ist jetzt für mich,
die Größe der Abbildungen zu entscheiden, festzulegen und
einzuarbeiten.

Meine unbedeutende Meinung: ich mache Bilder immer 90% der Textbreite breit und proportional dazu hoch. Ja, ich weiss, das Word AFAICS keine Breitenangaben relativ zur Textbreite oder irgendwelchen anderen Maszen des Dokuments verarbeiten kann. Selbst HTML ist diesbezueglich besser fuer die Dokumentenerstellung fuer unterschiedliche Ausgabemedien geeignet. Ich sehe es absolut nicht ein, wieso ich mich bei solchen trivialen Dingen den Faehigkeiten eines Programms unterwerfen soll.

Ich habe pro Abbildung im Moment fünf Zeilen plus je eine
Abstandszeile vom Text oben und unten eingeplant.

Damit wird der Drucksetzer nichts anfangen koennen. Schreib in einen Kommentar zu Deinem Text, dass Du z.~B. gerne haettest, dass von der obersten Linie einer Notenzeile ersten Linie der naechsten 2cm Abstand sind, dann weiss er, wie gross er sie skalieren muss. Den Deiner Meinung nach optimalen Abstand bestimmst Du mit Probedrucken der Noten zu Hause. Falls der Setzer keine Ahnung hat versucht er sich an Deine Vorgaben zu halten. Falls nicht wird er es (meinstens) besser machen.

Die Graphiken der Noten lieferst Du als Vektorgraphiken (PS, EPS, PDF o. ae.), dann kann der Setzer die beliebig gross oder klein skalieren ohne Pixelkloetzchen zu erzeugen. Kann das von Dir verwendete Programm das nicht, ist es ungeeignet. Du solltest es austauschen. Ist das nicht moeglich lieferst Du die Pixelgraphiken so gross wie moeglich. Was moeglich ist haengt unter anderem auch von den Transfermoeglichkeiten zu Setzer ab.

Huch? Ich dachte, Word ist so einfach, das erklärt sich
selbst?

Ich habe gerade mal ein Word da und an dem Problem gekaempft, dass ich einem Fragment gerne einfach sagen moechte, dass er jetzt eine Abbildung ist und alle weiteren Einstellungen sich gemaess den Formatvorgaben anpassen (ich kaempfe da schon laenger dran). Derzeit bin ich so weit, dass ich eine Graphik in einem Positionsrahmen hab (natuerlich weit davon entfernt auch nur annaehernd meinen Formatierungswuenschen zu entsprechen) und es mir ums Verrecken nicht gelingen will, den Textcursor aus dem Positionsrahmen zu bewegen, um nach dem Positionsrahmen Text einzugeben. Wahrscheinlich muss ich erst Graphik und Positionsrahmen (aus der Formatvorlage) entfernen um dann weiter arbeiten zu koennen. Intuitiv finde ich das nicht gerade.

Ich benutze Capella, aber das Programm setzt seine Beispiele
für den Programmaustausch leider entweder ins TIFF-Format

TIFF sind Pixelgraphiken und scheiden fuer professionellen Druck von vornherein aus.

Und auf Word bin ich aus den genannten Gründen der
Kompatibilität (Herausgeber) angewiesen.

Plain Text und Postscript ist fuer Druckerreien das „kompatibelste“ ueberhaupt.

Gruss vom Frank.

Hallo Steffen,

Keinesfalls als *.bmp sondern möglichst als *.jpg oder *.gif

ja, danke, ich habe sie als jpgs vorliegen.

Warum stellst du dein Dokument nicht
gleich auf DIN A5 ein?

Den Tipp finde ich gut. Daran habe ich noch gar nicht gedacht.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Noch mehr OT
Hallo du der Frank, :smile:

ich habe es mir gedacht und eigentlich schon darauf gewartet, denn man braucht hier in den Computerbrettern nur das eine Wort „Word“ zu erwähnen, um dann den überhaupt nicht hilfreichen Tipp „Nimm was anderes“ zu bekommen. Der kam ja auch schnell mit dem Hinweis auf Latex, aber immer noch in gemäßigter Form, was ich gut fand. Dein Text hingegen ist wieder so aggressiv, dass man sich schon beim Lesen ärgert. Das finde ich überhaupt nicht gut. Man muss immer im Rahmen dessen agieren, was man zur Verfügung hat, ich empfehle dir ja auch nicht, dir statt des PC einen Großrechner anzuschaffen, weil der schneller arbeitet und du so Zeit hättest, an deinem Schreibstil zu arbeiten …

Folgende zwei Punkte deines Postings finde ich ganz hilfreich:

  1. die Formatierung auf 90%
  2. der Hinweis auf PDF

Fule Grieße

Thomas Miller

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ot: Word ist Doof :smile:
Hallo,

na, wir provozieren uns gegenseitig, so oft es geht?? :wink:

Hehe, na hier bin ich doch als Querulant bereits bestens bekannt.

zum thema: ich habe das NIE so behauptet! und das weißt du
auch, nehme ich mal schwer an.

Ich habe ja auch nicht Dir, sondern dem Ursprungsposter geantwortet :smile:

was ich wiederholt geschrieben habe, ist, daß alle immer
jammern, dies und jenes ginge nicht in word, aber daß es
durchaus möglich ist, wenn man das programm beherrscht. (ich
kann es auch nur einigermaßen; die funktionen halt, die ich
brauche.)

Da sind wir durchaus einer Meinung. Um mit Word einigermaßen über die Runden zu kommen braucht man eine erhebliche Einarbeitungszeit und gute Literatur, die leider nicht im Lieferumfang ist. Diese Zeit (und das Geld für das Buch) kann man aber genauso gut in eine andere Textverarbeitung investieren, die dann nachweislich bei langen Texten erheblich weniger Probleme macht, als Word.

Das heisst nicht, dass jetzt alle ihre Briefe in LaTeX schreiben sollen. Obwohl man das natürlich wunderbar automatisieren kann … aber für solche Aufgaben ist Word auch recht gut geeignet, keine Frage.

insofern war das jetzt nicht eben fair…

Och, lass mich doch ruhig alle paar Wochen mal darauf hinweisen, dass Microsoft für stolze 500,- EUR nicht mal ein Handbuch mitliefert (unverbindliche Preisempfehlung für Office 2003 standard Edition: 549,- EUR). Geschweige denn den ach so tollen Support, den man bei „Profisoftware“ gerne hervorhebt. Den leisten nämlich hier wie da andere Nutzer gratis per Internet oder persönlich zu Hause.

Gruß

Fritze

Hallo Fritze,

danke für dein Posting

Beim scannen kannst Du doch die Auflösung selbst bestimmen.

Wie denn? Bisher habe ich immer nur das Papier draufgelegt und
auf den Knopf gedrückt. :smile:

Es müsste eigentlich zum Scanner eine Software gehören, die sich auch ohne den Knopfdruck starten lässt. Da kannst Du sowohl Farbmodus als auch Auflösung einstellen.

[…]

Der ist fast 70 und hat kaum Zeit, sich in Latex
einzuarbeiten, wie ich selbst übrigens auch, abgesehen davon,
dass man sich ja abstimmen muss. Was hätte der Herausgeber
davon, wenn ich ihm eine Latex-Datei schicken würde, wenn er
das Programm nicht kennt?

LaTeX produziert (im Gegensatz zu Word :smile: direkt PDF, wenn Du das möchtest. PDF kann jeder lesen.

Wie wäre es denn, wenn Du statt den Herausgeber lieber den
Verlag fragst?

s.o.

Ich verstehe noch immer nicht, warum Du den Verlag nicht fragen kannst. Der weiss es ganz sicher besser, als der Herausgeber und i.d.R. sind Verlage sehr hilfsbereit, weil sie sich mit korrekter Vorarbeit der Autoren einen Haufen Probleme vom Hals halten.

Was sind das denn für komische Vorgaben? 25 Seiten A4 sagt
doch gar nichts aus? Welches Seitenlayout, welche
Schriftarten- und Größen?

Bisher war die Vorgabe 14 Zoll für den Haupttext, 12 Zoll für
die Anmerkungen (bei DIN A4).

Zoll? Du meinst Punkte denke ich.

Ich sehe es aber auch so, dass Du am besten einen reinen ASCII Text einreichst, mit Anmerkungen wo welches Bild reinsoll. Diese Bilder überträgst Du dann so groß wie irgend möglich (wenn es Bitmaps sind) an den Verlag. Die haben mit Sicherheit einen Uploadbereich, so dass Du das nicht per email machen musst. Um welchen Verlag geht es denn, wenn ich fragen darf?

Gruß

Fritze

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Hallo du der Frank, :smile:

Einfach Frank reicht schon.

ich habe es mir gedacht und eigentlich schon darauf gewartet,
denn man braucht hier in den Computerbrettern nur das eine
Wort „Word“ zu erwähnen, um dann den überhaupt nicht
hilfreichen Tipp „Nimm was anderes“ zu bekommen.

Ich bin nur der Meinung, dass man ein Werkzeug waehlen sollte, mit dem man seine Arbeit so gut und effizient wie noetig, aber nicht mehr, erledigt. Wenn Du das mit Word kannst solltest Du es nehmen. Und ja, ich bin sowohl von der Effizienz als auch von der Qualitaet in der Arbeit mit Word entaeuscht. Im vorliegend Fall ist es IMHO voellig unnoetig, sich ueber Bildgroessen und Layout eines Textes im Word Gedanken zu machen. Konzentriere Dich auf den Inhalt.

Und vor allem solltest Du Dich bei sowas nicht von derartigen Trivialitaeten einschraenken lassen, dass Du ein Dokument per E-Mail uebertragen und dabei ein sinnvoll kleine Dateigroesse verwenden musst. Etwas Gedrucktes ist hat immer noch den Charme der Ewigkeit, Papier kann man in 50 Jahren noch lesen. Dann fragt Dich einer, warum denn die Bilder so pixlig sind. Der lacht Dich doch aus, wenn Du ihm irgendwas von den Unzulaenglichkeiten von Word und dem zu kleinen Postfach eines Herausgebers erzaehlst. Und _dann_ hast Du Grund, Dich zu aergern.

Der kam ja auch schnell mit dem Hinweis auf Latex, aber immer
noch in gemäßigter Form, was ich gut fand. Dein Text hingegen
ist wieder so aggressiv, dass man sich schon beim Lesen ärgert.

Ich habe mit keinem Wort LaTeX erwaehnt, weder aggressiv noch sonst irgendwie. Wenn Du mir verraetst, ueber welche Stellen genau Du Dich geaergert hast, gelobe ich Besserung.

ich empfehle dir ja auch nicht, dir statt des PC einen
Großrechner anzuschaffen, weil der schneller arbeitet und du
so Zeit hättest, an deinem Schreibstil zu arbeiten …

Ich brauche keinen Grossrechner, um meinen Schreibstil zu verbessern. Das Layout, was bei mir rauskommt, ist auch unabhaengig vom Rechner. Wenn ich eines Tages die Frage stellen werde, wie ich Klimaberechnungen auf meinem heimischen PC mache… Du versuchst professionelle Druckerzeugnisse zu layouten. Das geht IMHO mit Word nicht. Und ja, es stoert mich, wenn ich einen Artikel in einem Fachbuch oder -magazin lese, dessen Ursprung mir mehrere Kilometer entgegen stinkt.

Darueberhinaus kann ich mich vielleicht etwas in die Lage eines Drucksetzers im klassischen Sinne versetzen, der sich ueber ein Word-Dokument mit Pixelbildern eher aergern wird, da es fuer ihn mehr Arbeit bedeutet.

Folgende zwei Punkte deines Postings finde ich ganz hilfreich:

  1. die Formatierung auf 90%
  2. der Hinweis auf PDF

Na, das ist ja wenigstens was.

Gruss vom Frank.

Hallo Fritze,

Es müsste eigentlich zum Scanner eine Software gehören, die
sich auch ohne den Knopfdruck starten lässt. Da kannst Du
sowohl Farbmodus als auch Auflösung einstellen.

ja, ich habe es gefunden, aber da kann man nur zwischen „normal“, „fein“ und „sehr fein“ wählen.

LaTeX produziert (im Gegensatz zu Word :smile: direkt PDF, wenn Du
das möchtest. PDF kann jeder lesen.

Ich habe ein Programm, mit dem man PDF erzeugen kann, weiß nur nicht, ob man PDF in Word integrieren kann.

Zoll? Du meinst Punkte denke ich.

Bingo. :smile:

Ich sehe es aber auch so, dass Du am besten einen reinen ASCII
Text einreichst, mit Anmerkungen wo welches Bild reinsoll.

Das geht leider nicht, weil der Herausgeber eine Worddatei haben möchte. Aber vielleicht kann ich ihm die Bilder separat schicken, er darf sich dann um die technischen Einzelheiten kümmern. Damit gebe ich dann allerdings den Wunsch auf, die Größe der Bilder zu kontrollieren (und der Herausgeber kann keine Noten lesen).

Um welchen Verlag geht es denn, wenn ich fragen darf?

Es sind eigentlich zwei: aktuell Lang, später Winter.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

hi fritze,

na, wir provozieren uns gegenseitig, so oft es geht?? :wink:

Hehe, na hier bin ich doch als Querulant bereits bestens
bekannt.

mir schon, ja! :wink:

zum thema: ich habe das NIE so behauptet! und das weißt du
auch, nehme ich mal schwer an.

Ich habe ja auch nicht Dir, sondern dem Ursprungsposter
geantwortet :smile:

ich weiß, aber ich dachte, diese „Huch!“-bemerkung wäre auf mich gemünzt, da ICH ja absolut zur wordfraktion zähle und wir beide schon öfter mal „aneinandergeraten“ sind…

Da sind wir durchaus einer Meinung. Um mit Word einigermaßen
über die Runden zu kommen braucht man eine erhebliche
Einarbeitungszeit und gute Literatur, die leider nicht im
Lieferumfang ist. Diese Zeit (und das Geld für das Buch) kann
man aber genauso gut in eine andere Textverarbeitung
investieren, die dann nachweislich bei langen Texten erheblich
weniger Probleme macht, als Word.

das mag schon sein.
ich meine ja auch nicht, word ist immer DAS mittel der wahl…

Das heisst nicht, dass jetzt alle ihre Briefe in LaTeX
schreiben sollen. Obwohl man das natürlich wunderbar
automatisieren kann … aber für solche Aufgaben ist Word auch
recht gut geeignet, keine Frage.

*g* sowas aus deiner tastatur?
die latex-fraktion macht ein zugeständnis???
das solltest du aber schleunigst widerrufen - dein guter ruf steht auf dem spiel :wink:

…Geschweige denn den ach so
tollen Support, den man bei „Profisoftware“ gerne hervorhebt.
Den leisten nämlich hier wie da andere Nutzer gratis per
Internet oder persönlich zu Hause.

wo du recht hast, hast du recht!

schönen abend!
i.

Hallo,

[Briefe] für solche Aufgaben ist Word auch
recht gut geeignet, keine Frage.

die latex-fraktion macht ein zugeständnis???

Falls das Dein Weltbild wieder gerade rueckt: ich wuerde selbst fuer (geschaeftliche) Briefe kein Word nehmen.

Gruss vom Frank.

Hallo,

[Briefe] für solche Aufgaben ist Word auch
recht gut geeignet, keine Frage.

die latex-fraktion macht ein zugeständnis???

Falls das Dein Weltbild wieder gerade rueckt: ich wuerde
selbst fuer (geschaeftliche) Briefe kein Word nehmen.

\me too.

Ich nutze tatsächlich LaTeX für alle offiziösen Briefe. Viel netter IMHO.

Sebastian