Standleitung oder Serverhousing?

Hi!

Ich weiß dass das jetzt eher das falsche Forum ist, aber ich möchte gleich am Anfang schreiben warum ich hier poste! In den anderen Foren wird eigentlich nur vom eigenen privaten Internetzugang über Telefon gesprochen und da hier die Programmierer sind, glaub ich auch eher dran dass ich hier ne passende Antwort finde, da sicher kein Normalnutzer nen eigenen Server betreiben möchte!

Hat jemand Erfahrungen mit Anbietern gemacht die sich im Bereich Standleitungen und/oder Serverhousing beschäftigen?
Ich möchte nämlich nen eigenen Server betreiben! Als Anbindung hab ich dort so am Anfang an 2Mbit gedacht!

MfG

Tobi

Hat jemand Erfahrungen mit Anbietern gemacht die sich im
Bereich Standleitungen und/oder Serverhousing beschäftigen?
Ich möchte nämlich nen eigenen Server betreiben! Als Anbindung
hab ich dort so am Anfang an 2Mbit gedacht!

Ich würde für den Anfang erst einmal eine 128 K nehmen und diese ausweiten wenn Bedarf besteht. Meistens garantieren die Backboneanbieter eine prozentuale Uptime-Garantie der Netzwerkoptologie, so das Du im Schadensfall dagegen angehen kannst. Günstige Anbieter welche auch zumeist gut sind findest Du selten, aber ich denke das hier die Telekom mit Ihrer Tdsl-Interconnect gut mithalten kann. Auch habe ich ein günstiges Angebot bei Germany.net gesehen. Du solltest evtl auch darauf achten das der Server renundant angebunden ist, so das bei einem Ausfall der Server zumindest noch erreichbar ist. Dann solltest Du auch darauf achten das die Standleitung irgendwann einmal auch erweitert werden kann in z.B. 34 Mbit usw…eine 2Mbit ist schnell ausgelastet wenn Du mehrere Server angebunden hast und die richtig Datentransfer haben.

Viel Spaß bei der Suche…
http://telekom.de
http://ip.germany.net

Baghira

Hat jemand Erfahrungen mit Anbietern gemacht die sich im
Bereich Standleitungen und/oder Serverhousing beschäftigen?
Ich möchte nämlich nen eigenen Server betreiben! Als Anbindung
hab ich dort so am Anfang an 2Mbit gedacht!

Hallo Tobi,

man sollte kalkulatorisch mehrgleisig fahren. Eine Standleitung bedeutet hohe Anfangsinvestitionen für Router und dergleichen. Beim Serverhousing spart man sich das natürlich. Das macht am anfang schon einige Tausender an DMs unterschied.
Beim Housing kannst Du auch mal beruhigt in Urlaub fahren, da gibt es meist einen entsprechenden Support.
Der Preis beim monatlichen Housing liegt auch bei einem ca. 1/4 verglichen zu einer 128 K-Leitung. Verglichen zu einer 2 MB Leitung liegt der Housingpreis ca. 200 mal günstiger.

Der nachteil beim Housing ist, das Du dich selber noch einwählen mußt, das war bisher ein diskusionsthema. Dank der Telekom und deren recht günstigen Flatrate-Angebote ist es aber eigentlich kein Problem mehr.

Also ist die günstigste Variante:
Server Housen, Flatrate z.B. mit TDSL zum Surfen.

Wenn Du an soetwas interesse hast, schick mir eine Mail, ich mach Dir ein gutes/günstiges Housing Angebot. Bei einem der schnellsten Backbone-Anbieter in deutschland.

Gruß aus Hamburg
Knud Schiffmann
http://internet-partner.de

hallo,

auch ich werde mich bald um eine permanente erreichbarkeit kümmern müssen, habe auch schon informationen eingeholt.

meine meinung dazu ist:

1. alles banditen $-]

2. grundsätzlich gilt:
die struktur für im eigenen haus betriebene netwerke sollte gut bedacht sein > usv, lüfter, klima, firewall-server, proxy-server, ftp-server, db-server, email-server, app-server… > das kann je nach anwendung sehr teuer werden!? allerdings auch dann, wenn durch unzureichende sicherheitsausstattung die daten verloren gehen, oder durch systemabstürze bzw. hoch ausgelastete netzwerkstrukturen das system nicht verfügbar ist >>> kunden werden die seiten meiden!

3. welchen provider
wenn standleitung, dann eher kleinerer provider um die ecke der nur geschäftskunden versorgt. solche anbieter wie z.b. vistec.net im raum wi sind in punkto service und schnelligkeit top. bei sicherheitsrelevanten auftritten sind provider wie schlund und partner interessant, da diese ein rechenzentrum mit allen nur erdenklichen sicherheitsvorkehrungen haben (feuer, wasser etc.).

4. serverhousing wird in zwei katego. unterschieden: 1) eigener server in anderen rechenzentren 2) server vom und beim hoster. letztlich sollte man die 2. variante wählen, da die hardware des hosters mit 100%iger wahrscheinlichkeit auf die im rechenzentrum vorzufindene netzwerkumgebung past und zudem auf alle komp. eine garantie besteht.

5. wenn wählverbindung , dann wie unter punkt 3…

6. alles in allem sollte eine genaue kalkulation / bestimmung der benötigten services durchgeführt werden. folgende dinge sollte man beachten:

  • wieviel geld steht pro monat für die anbindung bzw. den webauftritt bereit?

  • vertragslaufzeit und agb (datenschutz und -sicherheit) des providers

  • portierung der infrastruktur in eine neue umgebung möglich?

  • datenbankanbindung?, multimediastreams?, scripte-java/vb?, asp?, perl?..

  • mit wieviel traffic muss ich im up- und downstreamverkehr rechen (hier gibt es formeln zur berechnung)?

  • welche leitungsart des up- und downstream (ein wichtiger unterschied) wird benötigt um eine netzüberlastung zu vermeiden > ergibt sich aus der trafficberechnung (64, 128…)?

  • welche hard- und software wird benötigt bzw. kann benutzt werden (nt, linux, server, router…)

etc.

es gibt mit sicherheit einiges, das ich nicht aufgeführt habe und beachtet werden sollte > alles ne’ frage des vorhabens und natürlich des $$$.

???+++PS+++???
vieleicht finden sich ja im raum WI einige leute die sich die gebühr für standleitung und räumlichkeiten teilen würden und ein web-club bilden. jeder bringt natürllich seine hardware selber mit!

ist ja gut, war ja nur eine idee… :frowning:

noch eins! > 2mbit??? muss ja schon was grösseres sein, oder?
bzw. zwei! > ich bin kein profi oder exp.! ich habe nur meine überlegungen niedergeschrieben, welche durchaus auch falsch sein können!

mfg + viel glück
o.miers

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Also, das „Projekt“ soll erst anlaufen und ich wollt mich mal erkundigen! Also mir wäre echt die direkte Anbindung am liebsten! Da kann auch sofort bei Fehlern, Problemen, etc. eingegriffen werden! Außerdem wird eh eine schnelle Anbindung benötigt, da mehrere Rechner!

Hab bei mir zu Hause (Rosenheim) eigentlich zwei gute und relativ günstige Möglichkeiten!

  1. Kabelmodem:
    downstream 2Mbit
    upstream 500 Kb
    Das ist zwar nicht der hit, aber vielleicht kann man da ja was rauschlagen!
    Die Kosten:
    ca. 350 im Monat inkl. 2GB Traffic
    jedes weitere GB kostet 172,03
    Die Folgekosten sind halt hier schon ziemlich hoch!

2.Callino
Standleitung per Funk:
teoretisch bis über 40Mbit
Preise noch nicht draussen! Es läuft „bloß“ momentan ein Pilotprojekt! Regelbetrieb meines Wissens noch nicht draußen!

Wie ist es eigentlich wenn ich mir jetzt zwei Anbindungen hohle! Eine für den Regelbetrieb und die andere als Notreserve:
Kann ich die so ohne weiteres von meiner Domain über zwei Verschieden Provider laufen lassen! Das sind ja dann auch logischerweise zwei IPs. Wird das dann irgendwie bei irgendwelchen Nameservern eingestellt???

MfG

Tobi

PS: Übrigens danke für die super Infos bisher!!!

Wie ist es eigentlich wenn ich mir jetzt zwei Anbindungen
hohle! Eine für den Regelbetrieb und die andere als
Notreserve:
Kann ich die so ohne weiteres von meiner Domain über zwei
Verschieden Provider laufen lassen! Das sind ja dann auch
logischerweise zwei IPs. Wird das dann irgendwie bei
irgendwelchen Nameservern eingestellt???

Geht einfach so nicht, da eine Domain auf eine IP gebunden werden muß.

CU,
Alex

P.S.: bei Fragen -> Mail

Hi,

Standleitung würde ich auf keinen Fall empfehlen, denn:

  • diese kostet deutlich mehr, als das Aufstellen von dedizierten Servern
  • Du solltest eine Backupleitung haben, wodurch sich die Kosten verdoppeln

Serverhousing ist mittlerweile recht günstig zu haben (nicht nur bei uns :wink:. Allerdings solltest Du Dich vor unseriösen Firmen hüten - manche bieten Dumping-Preise an, danach ist aber der Server wochenlang (!) nicht erreichbar, auch am Telefon des Rechenzentrums meldet sich auch keiner…

Du kannst mir gerne eine Mail schicken; ich kann Dir dann ungefähr sagen, was so-etwas kostet.

CU,
Alex

P.S.: Auf keinen Fall hohe GB-Preise andrehen lassen!