Standleitung über ISDN-Dialup absichern?

Hallo´,

wir haben in einem Rechenzentrum einen eigenen Web-Server. Da es da gewisse Probleme mit dem RZ gibt, überlege ich mir, ob es möglich wäre, den Server durch eine ISDN-Dialup-Leitung zusätzlich abzusichern.
Doch ich sehe da irgend-wie keine vernünftige Lösung, da ich das Routing nicht beeinflussen kann. Oder geht es irgend-wie doch?

CU,
Alex

Hallo!

Du solltest nocheinmal genau beschreiben, was du machen willst.
Ich werde aus deinen Ausführungen nämlich nicht besonders schlau.

Gruss
Andreas

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Du solltest nocheinmal genau beschreiben, was du machen
willst.
Ich werde aus deinen Ausführungen nämlich nicht besonders
schlau.

Server steht im Rechenzentrum und ist per Standleitung angebunden. Ich suche nach einer Möglichkeit, im Falles des Ausfalls des Rechenzentrums etwas machen zu können. Z. B. ein Zweitserver bei mir daheim, der 24h/Tag per ISDN am Internet hängt, wenn der 1. Server ausfällt. Doch soweit ich sehe, läßt sich das wg. Routing nicht realisieren, oder?

Alex

Hallo Alex!

Meines Erachtens ist das aber kein „Linuxproblem“, sondern ein Problem der DNS Server:
Die DNS Server im Netz speichern ja für jede Domain eine dazugehörige, gültige IP Adresse.
Fällt nun euer Server im Rechenzentrum komplett aus, ist dessen IP-Adresse nicht erreichbar und der „Weg“ führt nur ins Nirvana…
Da du an den DNS Servern ja nicht selbst Hand anlegen kannst :wink:( was auch gut so ist) wäre eine mögliche Lösung, dem Server bei dir zuhause die gleiche IP zuzuweisen. Das funzt aber auch nur, wenn dein Provider die IP nicht dynamisch bei jeder Einwahl vergibt (dürfte jedoch leider meist der Fall sein).

Dein Rechner zuhause kann natürlich auch eine andere IP haben, aber bis das die DNS Server rund um die Welt mitbekommen haben, bist du schon 10mal zum Rechenzentrum gefahren :wink:

Mir fällt leider keine praktikable Lösung für dein Problem ein.

Viel Glück
Andreas

Server steht im Rechenzentrum und ist per Standleitung
angebunden. Ich suche nach einer Möglichkeit, im Falles des
Ausfalls des Rechenzentrums etwas machen zu können. Z. B. ein
Zweitserver bei mir daheim, der 24h/Tag per ISDN am Internet
hängt, wenn der 1. Server ausfällt. Doch soweit ich sehe, läßt
sich das wg. Routing nicht realisieren, oder?

Alex

Meines Erachtens ist das aber kein „Linuxproblem“, sondern ein
Problem der DNS Server:
Die DNS Server im Netz speichern ja für jede Domain eine
dazugehörige, gültige IP Adresse.

Das weiß ich. Eine Lösung wäre, die Zeitintervalle des DNS-Servers sehr niedrig zu setzen, so daß z. B. alle 1 - 2 Stunden neue Daten geholt werden.

Fällt nun euer Server im Rechenzentrum komplett aus, ist
dessen IP-Adresse nicht erreichbar und der „Weg“ führt nur ins
Nirvana…

Das ist klar.

Da du an den DNS Servern ja nicht selbst Hand anlegen kannst
:wink:

Hand Anlegen kann ich schon…

( was auch gut so ist) wäre eine mögliche Lösung, dem Server
bei dir zuhause die gleiche IP zuzuweisen. Das funzt aber auch
nur, wenn dein Provider die IP nicht dynamisch bei jeder
Einwahl vergibt (dürfte jedoch leider meist der Fall sein).

IP einfach so zuweisen geht nicht, das muß der Provider, über den ich mich einwähle, tun, denn sonst stimmt das Routing nicht mehr. Und wenn das RZ down ist, bringt mir die Einwahl ins RZ nichts.

Dein Rechner zuhause kann natürlich auch eine andere IP haben,
aber bis das die DNS Server rund um die Welt mitbekommen
haben, bist du schon 10mal zum Rechenzentrum gefahren :wink:

Ist klar… nur wenn das Rechenzentrum schon 1 Woche down ist (offiziell!), kann ich auch dort nichts machen…

Mir fällt leider keine praktikable Lösung für dein Problem
ein.

Deshalb habe ich auch hier gefragt… Vielleicht wäre jemandem eine gute Routing-Lösung eingefallen. Z. B. ein 2. Server, der stabiler läuft, und der alle Requests entweder auf einen Server im RZ oder auf meinen privaten Server vermittelt oder irgend-so-etwas… Vielleicht geht’s auch noch einfacher…

Alex