Meines Erachtens ist das aber kein „Linuxproblem“, sondern ein
Problem der DNS Server:
Die DNS Server im Netz speichern ja für jede Domain eine
dazugehörige, gültige IP Adresse.
Das weiß ich. Eine Lösung wäre, die Zeitintervalle des DNS-Servers sehr niedrig zu setzen, so daß z. B. alle 1 - 2 Stunden neue Daten geholt werden.
Fällt nun euer Server im Rechenzentrum komplett aus, ist
dessen IP-Adresse nicht erreichbar und der „Weg“ führt nur ins
Nirvana…
Das ist klar.
Da du an den DNS Servern ja nicht selbst Hand anlegen kannst

Hand Anlegen kann ich schon…
( was auch gut so ist) wäre eine mögliche Lösung, dem Server
bei dir zuhause die gleiche IP zuzuweisen. Das funzt aber auch
nur, wenn dein Provider die IP nicht dynamisch bei jeder
Einwahl vergibt (dürfte jedoch leider meist der Fall sein).
IP einfach so zuweisen geht nicht, das muß der Provider, über den ich mich einwähle, tun, denn sonst stimmt das Routing nicht mehr. Und wenn das RZ down ist, bringt mir die Einwahl ins RZ nichts.
Dein Rechner zuhause kann natürlich auch eine andere IP haben,
aber bis das die DNS Server rund um die Welt mitbekommen
haben, bist du schon 10mal zum Rechenzentrum gefahren 
Ist klar… nur wenn das Rechenzentrum schon 1 Woche down ist (offiziell!), kann ich auch dort nichts machen…
Mir fällt leider keine praktikable Lösung für dein Problem
ein.
Deshalb habe ich auch hier gefragt… Vielleicht wäre jemandem eine gute Routing-Lösung eingefallen. Z. B. ein 2. Server, der stabiler läuft, und der alle Requests entweder auf einen Server im RZ oder auf meinen privaten Server vermittelt oder irgend-so-etwas… Vielleicht geht’s auch noch einfacher…
Alex