Würde mich interessieren, ob noch jemand folgende Beobachtungen gemacht hat:
seit ca. zwei Wochen führen vier Stare im Nachbarsgarten ihre Hochzeitsrituale lautstark auf und denken scheinbar garnicht daran in den Süden zu fliegen.
-heute morgen und jetzt noch Schwalben/Mauersegler beobachtet
gestern abend hats geschneit( wohne im Münchner Umland)
Meine Naturführer schreiben, daß Stare Mitte September den Flug nach Süden antreten, Schwalben noch früher.Das sich sowas mal verschiebt, kommt ja vor,aber wie groß ist da die Toleranzgrenze? Gerade die Schwalben lassen mich ins Grübeln kommen. Ist das schon wieder ein Zeichen für eine Klimaveränderung?
Grüße von der jetzt schon im dicken Pulli frierenden
Sabine
Hallo, Sabine,
ich habe auch die Beobachtung gemacht, dass viele Zugvögel offenbar den Absprung versäumt haben. Mitte September habe ich in Schottland auch noch Schwalben gesehen. Stare bleiben im Süden Englands schon länger ganzjährig.
Klimatisch scheint sich doch einiges verschoben zu haben in den letzten Jahren. Übrigens kehren die Vögel, die noch ziehen, im Frühjahr auch schon eher wieder zurück, wie neulich eine Wissenschaftssendung im Radio berichtete.
Grüße
Eckard.
Das Klima in England ist ja durch den Golfstrom für eine Überwinterung auch besser geeignet,sogar Palmen haben wenig Probleme (neid,neid).Hier im Voralpenland mache ich mir um die Stare auch weniger Gedanken, solange kein hoher Schnee liegt, finden sie am Boden noch genügend Futter.
Aber bei den Schwalben wirds mit dem Futter schon enger, wenn keine Insekten mehr fliegen.Es sollen ja eh kaum mehr Schwalben sein, sondern eher Mauersegler, die bei uns noch an bzw.durchkommen.
Klimatisch scheint sich doch einiges verschoben zu haben in
den letzten Jahren. Übrigens kehren die Vögel, die noch
ziehen, im Frühjahr auch schon eher wieder zurück, wie neulich
eine Wissenschaftssendung im Radio berichtete.
Das beobachte ich auch, sie lassen sich auch durch Fröste nicht vom Brutgeschäft abhalten.