Schon im Sommer letzten Jahres haben wir – immer über Nacht – stark juckende kleine Stiche am Unterbauch, in der Leiste, sogar in der behaarten Genitalregion bekommen, mein Mann auch auf seinen behaarten Oberschenkeln. Nur den Sommer über, egal ob wir mit oder ohne Schlafanzughose schlafen. Häufiges Wechseln der Bettwäsche hilft nicht.
Seit ca. 6 Wochen werden wir wieder geplagt von diesen über Wochen hinweg immer wieder heftig juckenden kleinen Stichen, die manchmal auch entlang einer Hautfalte in einer Reihe liegen. Vorübergehend hilft Cortison-Creme.
Um welche Tiere handelt es sich da? Wir haben keine Haustiere. Wir leben auf dem Land, in der Nachbarschaft gibt es Hühner, Hasen, Pferde, Hunde.
Wer weiß Rat, wie bekämpft man die „Verursacher“?
Auf dem Land treten seit einiger Zeit vermehrt Sandflöhe auf, welche bevorzugt in der Dämmerung und Dunkelheit beißen. Habt Ihr eine Scheune in der Nähe?
Auf dem Land treten seit einiger Zeit vermehrt Sandflöhe auf,
welche bevorzugt in der Dämmerung und Dunkelheit beißen. Habt
Ihr eine Scheune in der Nähe?
Sandflöhe? In Deutschland? Hilfe!!!
Kannst du das irgendwie belegen? Sandflöhe kommen doch eigentlich nur in den Tropen vor. Wären auch keine typischen Sysptome, Sandflöhe bohren sich in die Füße und unter die Zehennägel. Man hat dann nicht nur ne Einstichstelle, sondern Viecher in der Haut!
Gruß Jesse
Auf dem Land treten seit einiger Zeit vermehrt Sandflöhe auf,
welche bevorzugt in der Dämmerung und Dunkelheit beißen. Habt
Ihr eine Scheune in der Nähe?
Hallo Kerstin,
danke für deine Antwort! Ich bin mittlerweile den Übeltätern auf der Spur (Brigitte-Forum: Gesundheit). Es handelt sich wahrscheinlich um Herbstmilben (Neotrombicula autumnalis. Näheres siehe hier: www.drc.de/gesund/milben.html
Hallo
Vor einiger Zeit kam ein Beitrag dazu im Fernsehen. Es gibt tatsächlich auch Sandflöhe in Deutschland und sie beißen nicht nur in die Füße. Ein Kammerjäger zeigte die Tierchen, die sich bevorzugt in einer Scheune eines Dorfes vermehrten, wo genügend Staub vorhanden ist. Interessant war, dass er sie auf einem weißen Tuch sammelte. Irgendwie fühlen die Tierchen sich von dieser Farbe angezogen.
Also es gibt einige Gegenden in Deutschland, wo Sandflöhe vorkommen.
Durch die Klimaveränderungen können auch immer mehr Tierchen hier überleben, wie z.B. auch eine Zeckenart die Babesien überträgt und eine den Symptomen der Malaria ähnliche Krankheit überträgt.
Natürlich können es auch andere Floharten sein, aber sie halten ja selbst keine Haustiere.
Gruß Kerstin
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Danke, wieder etwas dazu gelernt. Nachbehandlung ist klar aber wie werdet Ihr diese Viecher wieder los.
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Hallo Ralf,
in deinem angegebenen Link habe ich noch passende Hinweise gefunden: an unseren Hausgarten, insbesondere an die Himbeerhecke grenzt des Nachbars Hundezwinger. An den Hunden habe ich kürzlich großflächige fellfreie Kratzhaut gesehen. An mir hat sich jetzt eine Milbe sogar bis in die Achselhöhle vorgearbeitet.
Gruß Ulrike
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