Starke Muskelschmerzen/Scheinkrämpfe ganzer Körper

Hallo,

meine Mutter hat seit ca 1-2 Monaten ganz massive Muskelschmerzen.
Aktuell vor allem Oberarme und Oberbeine, Lendenwirbel und Nacken. Seid aller neuestem auch in den Füßen beim Gehen. Sie beschreibt das kein Bücken möglich ist, und letztens kam sie erst mit viel Mühe und Not selbst aus der Badewanne. Ansonsten ist sie immer recht vital gewesen. Die Schmerzen beschreibt sie als genau so wie bei Muskelkrämpfen, allerdings werden die Muskeln dabei nicht hart. Auf einer Körperseite (ich glaub es war rechts) ist das ganze stärker ausgeprägt.
Wichtig ist vielleicht noch zu erwähnen, das sie friert ohne Ende auch bei voller Heizung, und in vielen Decken eingewickelt mit Wärmeflasche wird es auch erst nach Stunden zu warm für sie.
Sie meint sie hätte ähnliches schon ein paar Jahre, aber früher nur in der Form das bei längerem Laufen die Waden sich etwas verkrampft anfühlten ohne kälte. (was wohl bei jedem so ist, weswegen ich persönlich das nicht in Zusammenhang bringe).
Eine Chinesische Medizinerin meinte sie hätte vor kurzem erst so einen Fall gehabt dem sie auch helfen konnte, und zwischen ihm(dem Patienten) und auch ihr(Mutter) gibt es eine sonderbare Gemeinsamkeit:
Beide haben zirka ein halbes Jahr vorher mal gefroren wie noch nie zuvor.
Im Falle meiner Mutter war das im Sommer ein richtig starker Platzregen mit Wind und so weiter in lockerleichter Bekleidung. Zwar Sommer, aber sie meinte sie hätte noch nie so kalt gehabt wie da.

Weitere Hintergrundinfos über sie: (allg. gehalten)
Um die 50 Jahre, Krankenpflegerin (Orthopäde fand nichts!), starke Raucherin zur Zeit des Beginns aber einige Monate Nichtraucherin, inzwischen leider Rückfällig.Nimmt leichte Schilddrüsenmedikamente. Großes Blutbild erfolgt, einziger Befund: Leicht erhöhte weisse Blutkörperchenzahl, Hautoberfläche unauffällig, Muskeln krampfen nicht aber fühlen sich so an als täten sie es. Anheben der Beine mithilfe der Arme geht schmerzfrei.
Diagnose der Chin. Medizinerin: „Zuviel Schleim, zuviel Hitze im inneren“ (was auch immer das bedeuten soll)

Was ich hoffe:
Das hier jemand sowas schon mal hatte und Hinweise kommen, was es sein könnte, denn die Ärzte tappen im Dunkeln und man möchte sich nicht ausschließlich auf alternative Medizin verlassen.
Schreibt zu euren Antworten bitte möglichst dazu woher eure Vermutung stammt also ob ihr selbst in der Medizin arbeitet, oder ähnliche Fälle kennt (wie sehen die aus ?) oder vielleicht sogar selbst betroffen seit.

Vielen Dank fürs Lesen und für hoffentlich nützliche Tipps.

Hi,

wer saind denn „die Ärzte“? Du hast chin. Medizin und Orthopädie erwähnt, wart ihr sonst noch irgendwo?

die Franzi

Diagnose der Chin. Medizinerin: „Zuviel Schleim, zuviel Hitze
im inneren“ (was auch immer das bedeuten soll)

Das ist eigentlich weniger eine Diagnose, als eine Beschreibung des Zustandes bzw. des Krankheitsbildes in der Sprache der Chines. Medizin;
letztendlich muss man ja wissen, welcher Meridian/Organ aus Sicht der TCM gestört ist.

Sie sollte zu einem internistischem Rheumatologen gehen. Hört sich nach einer Myalgie od. einer entzündlichen rheumatischen Muskelerkrankung an. Evtl. kann auch mal ein Neurologe konsultiert werden.

Hier ein Beispiel für eine solche Erkrankung.
http://www.rheuma-online.de/a-z/p/polymyalgia-rheuma…

welche Ärzte
also so genau weiss ich das ehrlich gesagt nicht, auf jeden Fall noch ein allgemeinmediziner, und sie meinte halt sie flitzt seid geraumer zeit von Arzt zu Arzt…

danke
danke für die Infos ich werd’s weiter leiten wobei man Rheuma schon ausgeschlossen hatte aber vielleicht ists ja eines der anderen Dinge die dort beschrieben stehen…

re: tcm
achsoo … weil für uns klang das jetzt so als wäre sie die einzige für die das ein ganz klares bild ist … na wenigstens konnte sie dem anderen Patienten helfen der etwas ähnliches hatte, mit etwas glück dann ja auch ihr.
Vielen Dank für den Hinweis!

Hi,

hm… also Frauenarzt und Hormone bestimmen lassen, uhnd ein Neurologe wäre sicher auch nicht verkehrt…

die Franzi

Wenn es kein Facharzt war, der „Rheuma“ ausgeschlossen hat, würde ich der Sache nicht trauen. auch die Fachärzte tun sich schwer, vor allem wenn es siach um Erkrankungen handelt, die nun mal keine bestimmten „Rheumawerte“ haben. Die starten dann oftmals einen Versuch mit Basismedikamenten und dann kann man der Sache näher kommen. Es gibt ja soviele unterschiedliche Arten. Aber das sollte ein internistischer Rheumatologe veranlassen.