Starke Ölverkokung im Motor / was tun?

Hallo zusammen

Ich fahre einen Audi A4 (B5) 1,6 (Benziner)

Folgendes Problem:

Ich hatte meinen Wagen vor langer zeit mal in (Privat-)Reparatur. Es sollte u.a. auch ein längst überfälliger Ölwechsel durchgeführt werden, was allerdings nicht gemacht wurde.
Das ist mir aber erst dann aufgefallen, als es quasi fast schon zu spät war.
Öllampe blinkt auf, Motor nagelt wie ein Diesel.

In der nächsten Autowerkstatt hat man mir dann gesagt das im Motor starke Ölverkokung wären. Das einzige was die jetzt machen könnten wäre ein Ölwechsel und hoffen, das keine weitern Probleme mehr auftreten. Das Hauptproblem die Ölablagerungen würden dadurch aber nicht beseitigt.

Alternativ könne man natürlich auch den Motor auseinandernehmen und professionell reinigen. Was allerdings ziemlich teuer wäre und sich für mein Auto nicht mehr lohnen würde.

Dann sagten die mir es gäbe da noch eine dritte Möglichkeit. Und zwar eine Motorreinigung durch ein Ölzusatz. Das würden die mir aber abraten, weil bei den starken Ablagerungen die mein Auto hat, die Gefahr besteht das sich größere Partikel ablösen und irgendwas (Ventile, Filter oder Sieb) verstopft. Dann müsste ich dann mit einem Motorschaden rechnen.

Der Ölwechsel wurde dann gemacht und mein Auto fährt wieder halbwegs normal. Ab und zu blinkt noch mal kurz die Öllampe auf, besonders wenn ich im 1 und 2. Gang fahre.

Das habe ich der Werkstatt dann auch noch mal mitgeteilt. Die meinten dann das käme wie gesagt von den Ölablagerungen, ich könne entweder Motor ausbauen und reinigen lassen, oder Ölzusatz/Systemreiniger.

Kennt ihr noch eine andere Möglichkeit? Ist das mit dem Ölzusätzen wirklich so gefährlich?

Viele Grüße
Thomas

Hallo

Ich hatte meinen Wagen vor langer zeit mal in
(Privat-)Reparatur. Es sollte u.a. auch ein längst
überfälliger Ölwechsel durchgeführt werden, was allerdings
nicht gemacht wurde.
Das ist mir aber erst dann aufgefallen, als es quasi fast
schon zu spät war.
Öllampe blinkt auf, Motor nagelt wie ein Diesel.

Dann sind mindestens die Lagerschalen angegriffen, bzw haben erhöhtes Öllaufspiel, deswegen klappert er.

In der nächsten Autowerkstatt hat man mir dann gesagt das im
Motor starke Ölverkokung wären. Das einzige was die jetzt
machen könnten wäre ein Ölwechsel und hoffen, das keine
weitern Probleme mehr auftreten. Das Hauptproblem die
Ölablagerungen würden dadurch aber nicht beseitigt.

Man kann durch Nutzung hochwertiger synthetischer Öle mit guten Additiven und massiver Verkürzung der Wechselintervalle die Ölkohle lösen und mindern.

Alternativ könne man natürlich auch den Motor
auseinandernehmen und professionell reinigen. Was allerdings
ziemlich teuer wäre und sich für mein Auto nicht mehr lohnen
würde.

Auch wegen des eventuellen Lagerschadens der schon besteht, käme das einer Generalüberholung gleich.

Dann sagten die mir es gäbe da noch eine dritte Möglichkeit.
Und zwar eine Motorreinigung durch ein Ölzusatz. Das würden
die mir aber abraten, weil bei den starken Ablagerungen die
mein Auto hat, die Gefahr besteht das sich größere Partikel
ablösen und irgendwas (Ventile, Filter oder Sieb) verstopft.
Dann müsste ich dann mit einem Motorschaden rechnen.

Wenn sich Oberflächenpartikel ablösen und in die Ölwanne fließen passiert nichts, der Saugkopf der Ölpumpe hat ein Sieb und dann kommt der Ölfilter. Daß sich in den Ölkanälen Ölkohle absetzt bezweifle ich, da dort die Strömungsgeschwindigkeit viel Höher ist als auf Planflächen wie Zylinderkopf.

Der Ölwechsel wurde dann gemacht und mein Auto fährt wieder
halbwegs normal. Ab und zu blinkt noch mal kurz die Öllampe
auf, besonders wenn ich im 1 und 2. Gang fahre.

Wie iesses im Leerlauf ?

Kennt ihr noch eine andere Möglichkeit? Ist das mit dem
Ölzusätzen wirklich so gefährlich?

Ich würde so 2 bis 3 Ölwechsel alle 5000km machen und dann mal sehen, wie es sich bessert, dann fahren, bis die Kiste auseinanderfällt.

MfG

Hallo!

Ich würde da anders vorgehen:

Das Klappern kann ich ja nicht hören, dass könnten auch durch Ölmangel die Hydrostössel gewesen sein.
Ist eigentlich typisch für die Motore.
Das geht dann wieder weg,
wenn genug und ordentliches Öl drauf ist.

Du solltest als allererstes mal in einer vernünftigen Werkstatt den Öldruck messen lassen.
Lt. den Vorgaben von Audi.
Also bei der Öltemperatur von X ° bei der Drehzahl Y muss mindestens der Öldruck Z anliegen.

Wenn das nicht so ist, ist der Motor hinüber. Das ist Fakt.

Man kann aber, so als Notlösung, mal die Ölwanne abbauen, und die Pleullager auseinanderschrauben.
Da sieht man dann schon, ob die Lagerschalen verschlissen sind.
Wenn das so ist, aber die Kurbelwellenzapfen noch gut aussehen,
kann man mal versuchen, einen Satz neue Pleullagerschalen einzubauen.
Das ist nicht so eine Riesenaktion, und auch nicht sehr teuer.

Ich kenne da einige Fälle, wo das dann nochmal 50 000 km ging.

Grüße, Steffen!

Hallo!

Das Klappern kann ich ja nicht hören, dass könnten auch durch
Ölmangel die Hydrostössel gewesen sein.

An die habe ich gar nicht gedacht. Wir hatten in den 90er Jahren im Pizza Service Fiat Pandas mit den 1,0 fire und i.e Motoren, die auch irgendwann mal Hydrostößel hatten. Da der Chef für teures Öl zu geizig war, fingen die an zu klappern nach ein paar tausend km. Ich habe die Immer mit einer Vollgasattacke im Leerlauf aufgeweckt, wenn er warm war.

MfG